... newer stories
Dienstag, 19. Juni 2007
Plastik
cut, 22:21h
Diese Plastik hier steht in Düsseldorf-Kaiserswerth. Auf dem Clemensplatz. Sie heißt wohl "Der Sämann". Trotz ein bisschen Googelei kann ich nicht sagen, von wem sie ist. Hat jemand eine Ahnung? Mir schwant da was. Kann mich aber auch täuschen.


... link (4 Kommentare) ... comment
Montag, 18. Juni 2007
Wo ist das?
cut, 16:23h

Wo nur?
Kleiner Hinweis: Auch wenn es sehr stark danach aussieht, es ist nicht Berlin oder Eisenhüttenstadt.
... link (2 Kommentare) ... comment
Sonntag, 17. Juni 2007
Bohren und der Club of Gore
cut, 23:32h
... link (0 Kommentare) ... comment
Mann
cut, 21:32h
Gerade eine größere Radtour beendet. Schöne Tour bei schönem Wetter. Düsseldorf platzt aus allen Nähten. In Kaiserswerth das Weinblütenfest und in der Stadt auch noch diverse größere Veranstaltungen. Macht zumindest den Eindruck als sei es so. Und Sonntagsfahrer gibt´s auch auf dem Rad. Gerade auf dem Rad sogar. Mit dem Auto ist ja jeder ständig unterwegs. Mit dem Rad aber noch lange nicht. Kein Wunder, dass die Unfallzahlen da steigen. Und dann noch diese Rollschuhfahrer. Es gibt ja nichts lächerlicheres als einen erwachsenen Mann in kurzen Hosen. Und dann noch auf Rollschuhen. Naja, wir leben in einem freien Land. Da kann sich jeder zum Affen machen wie er will.
... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 16. Juni 2007
Neckarpark
cut, 21:57h

Hier im Neckarpark begann vor einigen Jahren ein denkwürdiger Abend. Glaube, die Kneipe gibt es heute nicht mehr. Damals war Konzert, die Kafkas, die ich eigentlich nicht so doll finde. Mannheim ist aber ohnehin klasse. Schade, dass ich kaum noch da sein kann. Ordentlich was los. Und Leute, die was auf die Beine stellen. Hab das immer nur aus der Distanz verfolgt. War aber oft und gerne bei den verschiedensten Veranstaltungen dabei. Alles leider schon ein paar Jährchen her. Aber bald ...
... link (0 Kommentare) ... comment
Themen
cut, 14:18h
Die Themen, die heute die politische Diskussion beherrschen, erstaunen mich immer wieder. Ich muss gestehen, ich habe lange Zeit viele davon nicht mehr für möglich gehalten. An viele Dinge habe ich nicht einmal mehr gedacht. Naja, ich hab die DDR auch immer für stabil gehalten. Die Sozialwissenschaften sind in solchen Dingen wirklich nicht besonders gut. Aber vielleicht liegt es ja auch nur an mir.
... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 15. Juni 2007
sXe
cut, 15:16h

Uniform Choice: Straight And Alert
(Man beachte das X auf der Hand. Bekam bei US-Shows jeder auf die Hand, der noch keinen Alkohol trinken durfte. So wurde es zum Symbol.)
Straight Edge
I´m a person just like you.
But I´ve got better things to do.
Than sit around and fuck my head.
Hang out with the living dead.
Snort white shit up my nose.
Pass out at the shows.
I don´t even think about speed.
That´s something I just don´t need.
I´ve got the straight edge.
(Minor Threat)
Aus gegebenem Anlass erinnere ich heute an eine kleine Episode aus meinem Leben zum Ende der 80er Jahre. XXX, sXe, Straight Edge. Keine Drogen, kein Tabak, kein Alkohol, vegetarische Ernährung. Minor Threat sind jetzt natürlich zu nennen. Großartige Band um Ian MacKaye. Daraus entwickelte sich eine richtige Szene. Straight-Edge-Hardcore. Neue Bands kamen und sogar Hare Krishna spielte eine Nebenrolle. Durch Bands wie Youth of Today etwa. Die Musik von Youth of Today fand ich klasse. Das Hare-Hare Gedöns weniger. Naja. Drogen spielten bei mir eh keine Rolle, geraucht hab ich damals auch nicht und Vegetarier war ich schon vorher (Grindcore sei Dank). Nur das mit dem Alkohol. Das hab ich nicht dauerhaft hinbekommen. So war es nur eine kurze Episode. Eine sehr kurze. Heute allerdings, wenn auch aus anderen Gründen: I´ve got the straight edge!
... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 14. Juni 2007
Kein Besuch beim Zahnarzt
cut, 22:13h
Ein lieber Freund von mir hat ein Problem. Nennen wir ihn, um die Anonymität, seine Persönlichkeitsrechte und das Ansehen bei seinen Freunden zu wahren, einfach einmal B. B also, hat ein Problem. Ein Problem mit seinen Zähnen. Um die Geschichte zu erläutern, muss ich etwas weiter ausholen. Als kleiner Junge wurde B von seinen Eltern regelmäßig mit zum Zahnarzt genommen. Später dann wurde er ebenso regelmäßig in vorbildlicher Weise alleine dorthin geschickt. Denn ein gesundes Gebiss erfordert ja regelmäßige zahnärztliche Begutachtung. Dieser spezielle Zahnarzt nun genoss in der Elternschaft der Gegend einen hervorragenden Ruf. Keiner von diesen neumodischen Weichbohrern, nein, ein Arzt vom rechten Schlag. Da tat es zwar schon einmal etwas weh, aber dafür hielten die Füllungen auch bis zum Jüngsten Tag. Der konnte noch richtig anpacken. Bei seinen jüngeren Patienten war er nicht ganz so beliebt. Aber was konnte man machen. Tatsächlich muss er ein rechter Sadist gewesen sein. So wusste B bis zu seinem dreizehnten oder vierzehnten Geburtstag beispielsweise nicht, dass Zahnbehandlungen auch mit Betäubung durchgeführt werden konnten (die Eltern sprachen über so etwas nicht. Welcher echte Junge braucht schon eine Betäubung beim Zahnarzt.). Und jeder Gang zum Zahnarzt war für ihn so wie ein Gang zum Schafott. Daher stellte B mit fünfzehn Jahren den Zahnarztbesuch ein. Den Erzählungen von einer Spritze mit einem Betäubungsmittel gegen den Schmerz schenkte er keinen Glauben. Diesen Zahnarztboykott hielt er wacker durch. Eine lange Zeit. Eine sehr lange Zeit. Bis heute.
Neulich gestand er mir nun, dass er ernsthafte Probleme mit seinen Zähnen habe. Keine Schmerzen, nein, aber zahlreiche Backenzähne auf beiden Seiten, oben und unten, seien in einem bedauernswerten Zustand. Ruinen. Ein Bild des Grauens. Acht, neun oder zehn Zähne seien nicht mehr zu retten. Weggefault, zerbröselt, im Eimer. Nun handelt es sich bei B um keinen halbdebilen syphilitischen Alkoholiker im Endstadium. Nein. Eigentlich eher ein intelligenter, korrekter und ordentlicher Typ. Er traut sich nur nicht zum Zahnarzt. Und die Tatsache, dass er darüber spreche, solle mir klarmachen, wie ernst die Lage sei. Zum Zahnarzt aber ginge er nicht. Zahnersatz könne er sich eh nicht leisten. Wenn schon einen Kredit aufnehmen, dann lieber für ein kleines Eigenheim im Grünen oder einen großen Sportwagen. Was nun zu tun sei. Das fragst Du mich? Woher soll ich das wissen? Keine Ahnung. Ich war selber schon ewig nicht mehr beim Zahnarzt.
Neulich gestand er mir nun, dass er ernsthafte Probleme mit seinen Zähnen habe. Keine Schmerzen, nein, aber zahlreiche Backenzähne auf beiden Seiten, oben und unten, seien in einem bedauernswerten Zustand. Ruinen. Ein Bild des Grauens. Acht, neun oder zehn Zähne seien nicht mehr zu retten. Weggefault, zerbröselt, im Eimer. Nun handelt es sich bei B um keinen halbdebilen syphilitischen Alkoholiker im Endstadium. Nein. Eigentlich eher ein intelligenter, korrekter und ordentlicher Typ. Er traut sich nur nicht zum Zahnarzt. Und die Tatsache, dass er darüber spreche, solle mir klarmachen, wie ernst die Lage sei. Zum Zahnarzt aber ginge er nicht. Zahnersatz könne er sich eh nicht leisten. Wenn schon einen Kredit aufnehmen, dann lieber für ein kleines Eigenheim im Grünen oder einen großen Sportwagen. Was nun zu tun sei. Das fragst Du mich? Woher soll ich das wissen? Keine Ahnung. Ich war selber schon ewig nicht mehr beim Zahnarzt.
... link (0 Kommentare) ... comment
DOOM
cut, 12:34h

Free Yourself
If You Want To Be Free, Don´t Be Silent
Free, Free, Free Yourself
If You Want To Be Free, Don´t Conform
If You Want To Be Free, Be Yourself
If You Want To Be Free, Free Your Mind
Free, Free, Free Yourself
Jaaa, jaa, den Song werde ich nie vergessen. Free, Free, Free Yourself. Free...
Kleine Anmerkung: Doom haben natürlich nichts zu tun mit Doom. Doom, Ihr wißt schon.
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 13. Juni 2007
Ecke Erkrather
cut, 14:32h
Unser Treffpunkt für Jahre. Ecke Erkrather. Direkt gegenüber ein Kiosk. Zum Eindecken. Mit dem nötigen Vorrat. Dosenbier natürlich. Kein Pfand. Dann durch das Tor durch. Zur Kiefern. AK 47. Konzert. Das ist es. Was kommt? Egal. Heute sind wir hier. Die Sonne scheint. Und gleich gehts los. Die anderen Typen sind auch schon da. Und morgen in Neuss. Oder in Duisburg. Da spielt sie, da spielt die Musik. Wir sind im Zentrum. Alles andre egal.
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 12. Juni 2007
Long-Time-Beauty Studio
cut, 22:28h

Da will ich auch mal hin. Long-Time-Beauty. Kann sogar mir nicht schaden. Und vielleicht sollte ich mir auch wieder nen Wagen zulegen. Damit fahr ich dann auch vor. Unter uns. Nur mit dem Fahrrad, da kann man bei den Weibern einfach nichts reißen. Tatsache. Ich weiß wovon ich rede. So ein Porsche macht da schon mehr her. Und wenn man ein Bauer-Markenrad hat. Nützt nichts. Nur darum geht’s doch. Dicken Wagen und Beauty. Das ist es. Dann kommen sie alle.
... link (0 Kommentare) ... comment
Apokalypse
cut, 21:20h
Hab heute in der Stadt ein Flugblatt in die Hand gedrückt bekommen. Aufgrund meiner langjährigen Konditionierung hab ich es genommen, hab freundlich genickt und bin weitergegangen. Ohne den Mann genauer zu beachten. Daher kann ich nicht viel zu ihm sagen. Nicht jung, nicht alt, nicht klein, nicht groß. Haare ganz normal. Eher dunkel als hell. So ungefähr also hat er ausgesehen. Sein Flugblatt aber hatte es in sich. Es prophezeite die Apokalypse: „Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen.“ Und immer so weiter. Die üblichen Passagen aus der Offenbarung des Johannes. Und alles natürlich nicht mehr fern. Schade, über die nahende Revolution hätte ich mich mehr gefreut.
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories


