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Dienstag, 7. August 2007
Eat Pussy Not Meat
cut, 15:50h
Auch wennn die Überschrift nicht so ganz passt: Die Snuff-Freunde hier, die haben sicher schwer einen an der Waffel.
Go Vegan & Save Over 100 Animals Per Year!
O.K. Ich hör ja schon auf. Menschen sind ja immer dann am lächerlichsten, wenn sie ihre tiefsten Überzeugungen offenbaren. Am besten noch mit Sendungsbewusstsein. Wie gesagt, passt alles eigentlich nicht zu den Snuff-Freunden da oben.
Go Vegan & Save Over 100 Animals Per Year!
O.K. Ich hör ja schon auf. Menschen sind ja immer dann am lächerlichsten, wenn sie ihre tiefsten Überzeugungen offenbaren. Am besten noch mit Sendungsbewusstsein. Wie gesagt, passt alles eigentlich nicht zu den Snuff-Freunden da oben.
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Montag, 6. August 2007
In the long run, we are all dead*
cut, 15:49h
Wer kennt den Satz nicht. In the long run, we are all dead. Ich bin nun kein Keynesianer (und ganz sicher kein Anhänger der neoklassischen Theorie oder gar Monetarist), aber der Satz gefällt mir, schon lange, gerade auch jenseits von Quantitätstheorie, Geldmenge und Inflationsrate. Also, rein ins pralle Leben, lange warten bringt doch nichts. Oder was soll das sonst schon bedeuten?
Der Satz ist ja wohl als Aufforderung zum Handeln zu begreifen. Vielleicht muss man ihn etwas erweitern. Im Sturm nützt es natürlich nicht viel einfach zu warten. Klar ist der Ozean nach abklingen des Sturmes dann wieder schön ruhig. Aber auch in Zeiten der Flaute kann ein bisschen Action ja wohl nicht schaden.
*John Maynard Keynes, A Tract on Monetary Reform, 1923.
Der Satz ist ja wohl als Aufforderung zum Handeln zu begreifen. Vielleicht muss man ihn etwas erweitern. Im Sturm nützt es natürlich nicht viel einfach zu warten. Klar ist der Ozean nach abklingen des Sturmes dann wieder schön ruhig. Aber auch in Zeiten der Flaute kann ein bisschen Action ja wohl nicht schaden.
*John Maynard Keynes, A Tract on Monetary Reform, 1923.
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Am Kennedydamm wird gebaut
cut, 02:05h

Freie Fahrt mit dem Rad
Die buckelige Fahrbahn, Baujahr 1956, wird endlich saniert und war am Wochenende daher stadtauswärts gesperrt. Bis dato bestand der Straßenbelag noch aus Betonplatten. Jetzt kommt Asphalt drauf. Extra leise. Ein an der Ruhr-Universität-Bochum entwickelter Spezialbelag. Ansonsten handelt es sich bei dem Kennedydamm um eine sehr stark befahrene Einfall- und Ausfallstraße. Mit dem Rad fährt da keiner. Muss man auch nicht, denn an den Seiten gibt es einen gut ausgebauten Radweg.
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Carthago delenda est
cut, 02:04h
Karthago muss vernichtet werden.
Was ist denn nun richtig?
Was ist denn nun richtig?
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Sonntag, 5. August 2007
Düsseldorf-Unterrath
cut, 02:25h

Stadtbücherei und Stadtbad
Da wohnt man also. Und eigentlich ist es ja auch ganz nett hier. Hört sich allerdings nicht gerade verlockend an, was die Stadt da so schreibt:
Unterrath
Nicht nur Rath, auch der Stadtteil Unterrath gehört zum Kern der einstigen Honschaft Rath. Das ist verwirrend. Doch die Stadtentwicklung sorgte für diese Unterscheidung. Als 1891 die Ortslage Rath einen Bahnhof bekommen sollte, gab es im heutigen Oberrath bereits eine Bahnstation mit Namen Rath. Zur besseren Unterscheidung bekam der neue Bahnhof im eigentlich alten Stadtteil nun den Namen Unterrath. Die Eisenbahn ist also schuld.
1909 kam alles wieder zusammen, Unterrath mit Rath und Lichtenbroich wurden auf eigenen Wunsch hin nach Düsseldorf eingemeindet. Auch von Unterrath aus ist es zum Flughafen nicht weit, im Osten verläuft die A 52, im Norden (zum größten Teil untertunnelt) die A 44. Trotz dieser Verkehrsachsen lässt es sich in Unterrath durchaus beschaulich wohnen. Es überwiegen Reihen- und Doppelhäuser sowie freistehende Einfamilienhäuser, meist älterer Bauart. "Zugebaut" ist Unterrath nicht; der Stadtteil wird durch zahlreiche kleine Grünflächen aufgelockert.
Unterrath gehört von der Altersstruktur nicht eben zu den jüngeren Stadtteilen Düsseldorfs, doch scheinen die Unterrather etwas auf Fitness zu geben. Ein Hallenbad sowie fünf Sportpätze- und Turnhallen finden sich im Stadtteil.
Beim Amt für Statistik und Wahlen hört es sich sogar noch schlimmer an:
Stadtteil: 062 Unterrath
Kurzbeschreibung
Im Norden der inneren Peripherie gelegen, hoher Anteil älterer Einwohner, geringer Ausländeranteil, ältere Bausubstanz, viele Wohngebäude enthalten max. zwei Wohnungen, Stadtteil mit überwiegender Wohnfunktion, hoher Anteil an Beamten sowie Selbstständigen, hoher Überschuss an auspendelnden Berufs- und Ausbildungspendlern.
Da kann man natürlich noch viel mehr zum Stadtteil nachlesen. Etwa:
Bevölkerung: 20.595
Altersdurchschnitt: 45,5
Altenclubs: 5
Betten in Altenheimen: 80
Altentagesstätten: 2
PKW: 10.697
Wohnungen: 11.026
Schüler: 865
Arbeitslose: 881
Frauen: 10.916
Hm, zumindest hab ich meine Infrastruktur fürs Alter direkt vor der Haustür. Aber wo sind bloß die ganzen Frauen? Na ja, bei dem Altersdurchschnitt auch fast egal. Und ich selber, ich senke den Schnitt! Passiert mir auch nicht mehr oft.
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Samstag, 4. August 2007
Weidendes Fohlen
cut, 20:38h

Plastik im Düsseldorfer Hofgarten
Kein röhrender Hirsch, aber nah dran. Ein Bild aus der Vergangenheit. Obwohl es da natürlich immer noch steht. Zumindest bis heute.
Weidendes Fohlen, Renée Sintenis, 1969, Granit/Bronze, Stiftung der Deutschen Continental Gas Gesellschaft.
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Freitag, 3. August 2007
xXx
cut, 21:50h
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Donnerstag, 2. August 2007
Weintrinker
cut, 23:00h
Weintrinker gelten ja gemeinhin als kultivierte Menschen, als Menschen mit Stil und Lebensart. Menschen, die zu Leben wissen. Gute Weine sind teuer, man fachsimpelt von Lagen, Rebsorten und Aromen, von Kirsche und Vanille, von Tanninen und der Bodenbeschaffenheit. Die Qualitätspresse schreibt über Wein, spricht Empfehlungen aus und rümpft über moderne Produktionsmethoden gerne die Nase. Bio! Natur! Tradition und Kultur! Das wollen wir. Soll das Pack doch die billige Plörre saufen.
Kurzum, es ist unerträglich. Oder wie der Engländer sagen würde: You make me puke. Und das kommt nicht vom Alk. Tatsächlich ist Wein nämlich ein erbärmliches Zeug. Teuer, billig, lieblich oder trocken, rot oder weiß, es taugt nichts. Ohne das ganze Geplapper von Stil und Kultur würde den Kram doch keiner freiwillig trinken. Außer man muss. Der konditionierte Mensch von heute dagegen, der ruiniert manchmal sogar Mineralwasser damit. Freiwillig. Es ist zum Heulen. Vielleicht noch als Essig. Damit kann man immerhin noch das Klo putzen. Ganz ohne Chemie. Das wars dann aber auch schon. Fast zumindest. Denn einen Vorteil, zugegeben, den gibt es: Man kann sich mit wenig Geld fulminant das Licht ausknipsen. Darum gehts doch. Und dafür ist ein Gläschen auch immer die richtige Wahl.
Das läst sich einfach belegen. In jungen Jahren, mit beschränktem Budget, war das wichtig. Komplizierte Berechnungen aus Menge, Preis und Alkoholgehalt ließen uns immer zum Vino greifen. Im Tetra-Pak. Der Aldi EG-Weinverschnitt wurde niemals geschlagen. Der Liter mit zehn oder elf Umdrehungen für 79 Pfennig. Spitze. Die Formel gilt natürlich bis heute. Was schon der kurze Blick in die nächste Gosse bestätigt. Und so brannte es sich für immer in unser Hirn: Schmeckt nicht, ätzend sauer, aber trotzdem rein. Nur das knallt richtig. Wird irgendwo eine Flasche geöffnet, schon sehe ich den Tetra-Pak vor mir. Also lasse ich heute lieber die Finger davon. Man wird ja älter. Das ist wahre Lebensart. Wein? Nein Danke! Soll das Pack doch die Plörre saufen. Auch wenn sie teuer wie Sau ist.
Kurzum, es ist unerträglich. Oder wie der Engländer sagen würde: You make me puke. Und das kommt nicht vom Alk. Tatsächlich ist Wein nämlich ein erbärmliches Zeug. Teuer, billig, lieblich oder trocken, rot oder weiß, es taugt nichts. Ohne das ganze Geplapper von Stil und Kultur würde den Kram doch keiner freiwillig trinken. Außer man muss. Der konditionierte Mensch von heute dagegen, der ruiniert manchmal sogar Mineralwasser damit. Freiwillig. Es ist zum Heulen. Vielleicht noch als Essig. Damit kann man immerhin noch das Klo putzen. Ganz ohne Chemie. Das wars dann aber auch schon. Fast zumindest. Denn einen Vorteil, zugegeben, den gibt es: Man kann sich mit wenig Geld fulminant das Licht ausknipsen. Darum gehts doch. Und dafür ist ein Gläschen auch immer die richtige Wahl.
Das läst sich einfach belegen. In jungen Jahren, mit beschränktem Budget, war das wichtig. Komplizierte Berechnungen aus Menge, Preis und Alkoholgehalt ließen uns immer zum Vino greifen. Im Tetra-Pak. Der Aldi EG-Weinverschnitt wurde niemals geschlagen. Der Liter mit zehn oder elf Umdrehungen für 79 Pfennig. Spitze. Die Formel gilt natürlich bis heute. Was schon der kurze Blick in die nächste Gosse bestätigt. Und so brannte es sich für immer in unser Hirn: Schmeckt nicht, ätzend sauer, aber trotzdem rein. Nur das knallt richtig. Wird irgendwo eine Flasche geöffnet, schon sehe ich den Tetra-Pak vor mir. Also lasse ich heute lieber die Finger davon. Man wird ja älter. Das ist wahre Lebensart. Wein? Nein Danke! Soll das Pack doch die Plörre saufen. Auch wenn sie teuer wie Sau ist.
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Mittwoch, 1. August 2007
Paranoia
cut, 23:14h
Laut dem Brockhaus in drei Bänden, vierte aktualisierte Ausgabe von 2006:
Paranoia die, nicht mehr gebräuchl. Bez. für Geistesstörung; ersetzt durch wahnhafte Störung.
Ähnlich erschöpfend sind viele Einträge in dem Lexikon. Da muss ich mir wohl doch noch den großen Bruder zulegen. In Buchform. Digital kommt nicht in die Tüte. Soll ja eine Investition in die Ewigkeit sein. Für spätere Generationen.
Paranoia die, nicht mehr gebräuchl. Bez. für Geistesstörung; ersetzt durch wahnhafte Störung.
Ähnlich erschöpfend sind viele Einträge in dem Lexikon. Da muss ich mir wohl doch noch den großen Bruder zulegen. In Buchform. Digital kommt nicht in die Tüte. Soll ja eine Investition in die Ewigkeit sein. Für spätere Generationen.
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Small But Angry
cut, 13:34h
Alle Songs gratis zum Download auf der Bandhomepage. Inklusive der Cover zum Ausdruck. Datt iss Punkrock! Da werd ich ja ganz sentimental. Tolle Band aus Neuss, 1990 bis 2000, Punk/Hardcore. They are small but angry.


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Kleine Liste unerträglicher Nester in Deutschland
cut, 02:38h
Aachen, Augsburg, Bergisch Gladbach, Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bottrop, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Chemnitz, Cottbus, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Erfurt, Erlangen, Essen, Frankfurt, Freiburg, Fürth, Gelsenkirchen, Gera, Göttingen, Hagen, Halle, Hamburg, Hamm, Hannover, Heidelberg, Heilbronn, Herne, Hildesheim, Ingolstadt, Jena, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Koblenz, Krefeld, Köln, Leipzig, Leverkusen, Ludwigshafen, Lübeck, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Moers, Mönchengladbach, Mülheim, München, Münster, Neuss, Nürnberg, Oberhausen, Offenbach, Oldenburg, Osnabrück, Paderborn, Pforzheim, Potsdam, Recklinghausen, Regensburg, Remscheid, Reutlingen, Rostock, Saarbrücken, Salzgitter, Siegen, Solingen, Stuttgart, Ulm, Wiesbaden, Witten, Wolfsburg, Wuppertal, Würzburg.
Und über den Rest müssen wir nicht erst groß reden.
Und über den Rest müssen wir nicht erst groß reden.
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Dienstag, 31. Juli 2007
Rheinuferschlange
cut, 16:01h

Schlange am Rheinufer
Oder ist es ein Drache? Kennt die (oder den) jemand? Online oder Offline, ich finde nichts. Keine Ahnung wie sie heißt, wer sie gemacht hat, oder wann sie da hingekommen ist. Das Ding schlängelt sich hinter den Rheinterrassen die Straße zum Ufer runter. Da, wo es zu den Parkplätzen geht. Wo momentan ja direkt das Open-Air-Kino ist.
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