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Freitag, 19. Oktober 2007
Ruhr-Universität Bochum (RUB)
cut, 15:09h
Sollte die RUB etwa nicht in den Kreis der Elite-Unis aufgenommen worden sein? Obwohl ich (ohne unbescheiden sein zu wollen) dort dereinst studierte und das Diplom erwarb? Ts, ts, ts.
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Donnerstag, 18. Oktober 2007
Reise ans Ende der Nacht II
cut, 22:53h
Wegen solcher Passagen liebe ich den Roman:
"Innerhalb der kompakten Böswilligkeit, mit der ich konfrontiert war, machte ich eines der Lehrerfräuleins als die Rädelsführerin des weiblichen Elements in der Kabale aus. Sie kehrte in den Kongo zurück, hoffentlich, um dort zu verrecken, das wünschte ich der Hexe. Sie hielt sich stets in der Nähe der Kolonialoffiziere, deren kräftige Oberkörper in der strahlenden Uniform so gut zur Geltung kamen und denen der Schwur, mich noch vor der nächsten Landung zu zertreten wie eine schleimige Schnecke, zusätzlichen Reiz verlieh. Man besprach in der Runde, ob ich platt getreten ebenso widerlich sein würde wie in der jetzigen Form. Kurz, man amüsierte sich prächtig. Dieses Fräulein fachte ihre Glut noch an, sie beschwor Donner und Blitz auf das Deck der Amiral-Bragueton herab, wollte sich nicht beruhigen, ehe man mich nicht endlich keuchend vom Boden auflas, für immer von meiner angeblichen Unverschämtheit geheilt, kurz und gut, dafür gestraft, dass ich zu existieren wagte, wütend zerprügelt, blutend, geschunden und um Gnade flehend unter der Faust und dem Stiefel eines dieser Kerle, deren Muskelspiel und herrlichen Zorn zu bewundern sie sich so glühend wünschte. Eine Mordsschlächterei, von der ihre welken Eierstöcke sich eine Verjüngung erhofften. Fast so gut, wie von einem Gorilla vergewaltigt zu werden. Die Zeit verging..."
Louis-Ferdinand Céline, Reise ans Ende der Nacht, Rowohlt, 2004, S. 155f.
Über kein anderes Buch kann ich so herzlich lachen. Wut und Hass, in jeder Zeile zu spüren, und doch irgendwie witzig.
"Innerhalb der kompakten Böswilligkeit, mit der ich konfrontiert war, machte ich eines der Lehrerfräuleins als die Rädelsführerin des weiblichen Elements in der Kabale aus. Sie kehrte in den Kongo zurück, hoffentlich, um dort zu verrecken, das wünschte ich der Hexe. Sie hielt sich stets in der Nähe der Kolonialoffiziere, deren kräftige Oberkörper in der strahlenden Uniform so gut zur Geltung kamen und denen der Schwur, mich noch vor der nächsten Landung zu zertreten wie eine schleimige Schnecke, zusätzlichen Reiz verlieh. Man besprach in der Runde, ob ich platt getreten ebenso widerlich sein würde wie in der jetzigen Form. Kurz, man amüsierte sich prächtig. Dieses Fräulein fachte ihre Glut noch an, sie beschwor Donner und Blitz auf das Deck der Amiral-Bragueton herab, wollte sich nicht beruhigen, ehe man mich nicht endlich keuchend vom Boden auflas, für immer von meiner angeblichen Unverschämtheit geheilt, kurz und gut, dafür gestraft, dass ich zu existieren wagte, wütend zerprügelt, blutend, geschunden und um Gnade flehend unter der Faust und dem Stiefel eines dieser Kerle, deren Muskelspiel und herrlichen Zorn zu bewundern sie sich so glühend wünschte. Eine Mordsschlächterei, von der ihre welken Eierstöcke sich eine Verjüngung erhofften. Fast so gut, wie von einem Gorilla vergewaltigt zu werden. Die Zeit verging..."
Louis-Ferdinand Céline, Reise ans Ende der Nacht, Rowohlt, 2004, S. 155f.
Über kein anderes Buch kann ich so herzlich lachen. Wut und Hass, in jeder Zeile zu spüren, und doch irgendwie witzig.
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Mittwoch, 17. Oktober 2007
Reise ans Ende der Nacht
cut, 22:45h
Der Freitag titelte ja anlässlich der Neuübersetzung:
Die Welt ist zum Kotzen
WELTHASS: Louis-Ferdinand Célines "Reise ans Ende der Nacht" ist ein Beispiel radikaler Zivilisationskritik
Auf die Diskussion hier freue ich mich. Denn das Buch liebe ich. Weiß auch nicht so genau warum.
Die Rezension aus dem Freitag.
Die Welt ist zum Kotzen
WELTHASS: Louis-Ferdinand Célines "Reise ans Ende der Nacht" ist ein Beispiel radikaler Zivilisationskritik
Auf die Diskussion hier freue ich mich. Denn das Buch liebe ich. Weiß auch nicht so genau warum.
Die Rezension aus dem Freitag.
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Dienstag, 16. Oktober 2007
Da bleibt noch viel zu tun
cut, 14:19h
"Man muss den wirklichen Druck noch drückender machen, indem man ihm das Bewusstsein des Drucks hinzufügt, die Schmach noch schmachvoller, indem man sie publiziert."
Karl Marx
Aber vielleicht sollte man selbst ja mal damit anfangen.
Zitat hier gefunden.
Karl Marx
Aber vielleicht sollte man selbst ja mal damit anfangen.
Zitat hier gefunden.
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Montag, 15. Oktober 2007
Scum
cut, 23:36h
Scum
In your mind
Nothing but fear
You can't face life
Or believe death's near
A vision of life
On television screens
An existence created
From empty dreams
Hide behind T.V.
Hide behind life
You should be living
But you only survive
Life holds nothing
But pain and death
Don't look for love
There is none left
Napalm Death, 1987
In your mind
Nothing but fear
You can't face life
Or believe death's near
A vision of life
On television screens
An existence created
From empty dreams
Hide behind T.V.
Hide behind life
You should be living
But you only survive
Life holds nothing
But pain and death
Don't look for love
There is none left
Napalm Death, 1987
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Sonntag, 14. Oktober 2007
30 000 000 000 Dollar*
cut, 21:39h
Nur am Rande, SAP, Oracle...
"Der ganze aktuelle Akquisitions-Hype erinnert schon fatal an die Jahre 1999 - 2001, die damaligen Ergebnisse sind bekannt."
Ganz so schlimm scheint es mir noch nicht, aber, wer weiss.
*30 000 000 000 Dollar hat Oracle in etwa zwei Jahren für Übernahmen auf den Tisch gelegt. (Alles via erpheins.de.)
"Der ganze aktuelle Akquisitions-Hype erinnert schon fatal an die Jahre 1999 - 2001, die damaligen Ergebnisse sind bekannt."
Ganz so schlimm scheint es mir noch nicht, aber, wer weiss.
*30 000 000 000 Dollar hat Oracle in etwa zwei Jahren für Übernahmen auf den Tisch gelegt. (Alles via erpheins.de.)
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Face Up To It
cut, 16:57h

Video, DVD, Games
Consume - consume it!
Heresy, 1988
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Samstag, 13. Oktober 2007
So
cut, 16:08h
So, die Mittagspause ist vorbei. Schön wars. So ganz ohne Technik, Telefon und dieses Internetdings. Braucht doch eh kein Mensch. Eigentlich. Auf in den Feierabend. Oder zumindest in das Wochenende. Aber erst die Mails. Das muss schon sein.
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Mittwoch, 3. Oktober 2007
Mittagspause
cut, 16:40h

Das schönste deutsche Wort: Mittagspause
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