... newer stories
Sonntag, 16. Dezember 2007
Skat
cut, 21:11h
Die Regeln kann ich wohl noch. 18, 20, Zwo, Null, Vier, Contra, Re, Null-Ouvert, Grand und was weiß ich, ohne Zwei, mit Dreien, Spiel Herz... War aber immer ein ziemlich lausiger Spieler. Der Ernst des Spiels ist mir auch verschlossen geblieben. Skat spielt man ja nicht zum Vergnügen. Ist auch etwas aus der Mode, scheint mir. Eher so ein Altherrenkartenspiel. Wird wohl mehr gepokert mittlerweile.
Nein, Skat war nie Punk. Bloggen aber auch nicht.
Nein, Skat war nie Punk. Bloggen aber auch nicht.
... link (6 Kommentare) ... comment
Samstag, 15. Dezember 2007
Hortensien
cut, 23:23h
Am besten schneidet man Hortensien also im frühen Frühling, nicht etwa in Herbst oder Winter. Darum werden die hier also immer mickriger und blütenloser.
... link (2 Kommentare) ... comment
Freitag, 14. Dezember 2007
Cut-up oder Paranoia
cut, 15:36h
Ich muss hier mal umbauen. Eigentlich heißt das Ding hier ja "Cut-up" (von wegen William S. Burroughs und so, was aber keine Rolle spielt). Das "Paranoia means to know all the facts" ist dann nur dazugekommen, weil mir nichts besseres eingefallen ist und ich irgendwas als Titel eingeben wollte.
Gerne würde ich mir ein schönes Cut-up Logo basteln und den Paranoia Titel in die Wüste schicken. Trotzdem sollte es einen Titel geben, Cut-up eben. Sowas scheint auch zu gehen, was ja schon ein Blick über den Zaun zu den Nachbarn bestätigt. Leider habe ich keine Ahnung wie. Mit HTML (das ist doch HTML hier?) kenne ich mich absolut nicht aus. Muss ich mich mal schlau machen.
Gerne würde ich mir ein schönes Cut-up Logo basteln und den Paranoia Titel in die Wüste schicken. Trotzdem sollte es einen Titel geben, Cut-up eben. Sowas scheint auch zu gehen, was ja schon ein Blick über den Zaun zu den Nachbarn bestätigt. Leider habe ich keine Ahnung wie. Mit HTML (das ist doch HTML hier?) kenne ich mich absolut nicht aus. Muss ich mich mal schlau machen.
... link (6 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Helden des Alltags
cut, 22:53h
Habe mich gerade an den Schreibtisch geschleppt. Mit dem gewaltigsten Hämatom meines Lebens (am Rücken). Gehe wie ein alter Mann und sehe wahrscheinlich auch so aus. Keine Angst, nix ernsthaftes. Aber, vielleicht noch viel schlimmer, es ist das Resultat eines würdelosen Spektakels. Nur soviel: Fahre (schon vor ein paar Tagen) mit der Straßenbahn. Dem Düwag-Gelenktriebwagen, hervorragendes Gefährt, daran hat es also nicht gelegen. Will aussteigen (man beachte, keine Niederflur-Straßenbahn), rutsche aus und lande recht unsanft auf dem Straßenpflaster. Besorgte Passanten eilen direkt herbei und wollen mir auf die Beine helfen. Ich lehne die Hilfe dankend ab und verschwinde. Mein Gott, wie unangenehm. Schleppe mich durch die Termine des Tages und sage kein Wort. Ab nach Hause. Ignorieren, was sonst. Aber jetzt, eine Woche später. Herrje.
... link (4 Kommentare) ... comment
Dienstag, 11. Dezember 2007
Mein schönster Ferienort
cut, 20:39h
Glaubt es oder glaubt es nicht. Aber so ist es.
... link (2 Kommentare) ... comment
Montag, 10. Dezember 2007
Gods of War
cut, 19:05h
Nicht nur der Punkrock ist tot, auch die Metalheads alter Schule sterben aus. Wo sind die Kuttenträger mit ihren Aufnähern? Sodom, Kreator, Iron Maiden? Fort! Wo die Bannerträger des sauberen, ehrlichen True-Metals? Weg! Außer Manowar hält doch keiner mehr die Fahne hoch. Gibt es denn nur noch Black/Death-Metal, 666-Nazis und debile Hühnerschlächter? Scheint so. Es geht dem Ende entgegen. Keine Frage.
Außerdem hat Joey DeMaio, Bassist und Chef von Manowar, Abitur (oder hat er gar promoviert?) und steht auf Wagner. So.
Außerdem hat Joey DeMaio, Bassist und Chef von Manowar, Abitur (oder hat er gar promoviert?) und steht auf Wagner. So.
... link (4 Kommentare) ... comment
Sonntag, 9. Dezember 2007
Sweet Home Alabama
cut, 15:47h
Nach einer wirren Nacht mit schlechten Träumen bin ich um 04:12 Uhr wach geworden und konnte nicht mehr einschlafen. Also Radio einschalten, den DLF. Von vier bis sechs läuft dort am Sonntag die Sendung "Oldies am Morgen". Nebenbei: Warum die Sendung "Oldies am Morgen" heißt, verstehe ich nicht, da laufen viele Songs meiner Jugend, was soll dann bitteschön der Titel? Naja, die Öffentlich-Rechtlichen halt.
Irgendwie hatte ich vorher vom Ende des Punkrocks geträumt, überall nur noch alte Männer mit Schnauzbart. Schrecklich wars. Zuerst ging es aber um die Dead Kennedys. Der Streit von Jello Biafra mit dem Rest der Band. Um Werbung ging es. Um Werbung, die einen alten Klassiker ruiniert, für immer. Da hat Biafra auf jeden Fall Recht. Wenn ein Song wie "Too Drunk to Fuck" für einen Hollywood-Film oder "Holiday in Cambodia" für einen Jeanshersteller verheizt wird, dann ist der Song ruiniert. Punkt. Nichts mehr zu machen. So wie diese C&A Reklame, da hat sich doch damals Slade für verkauft: Far Far Away... Kann man heute nicht mehr hören. Grausig.
Dann wurde es richtig schlimm, "Sweet Home Alabama" kam ins Spiel, dieser Song von Lynyrd Skynyrd. Kurz danach bin ich dann wohl auch hochgeschreckt. "Sweet Home Alabama" ist natürlich schon lange ruiniert. Ebenfalls für immer. Das liegt an der CeBIT (wobei ich zugeben muss, ich fand den Song schon vorher mäßig, aber jetzt bekomme ich offensichtlich schon Albträume davon). Und dort, auf der CeBIT, liegt es wiederum an den Messepartys. Wer diese CeBIT-Messepartys kennt, der weiß wahrscheinlich, wovon ich rede. Die finden ja bis heute statt, auch wenn sie früher schon opulenter gewesen sind. Da wird regelmäßig von den Live-Bands alles gecovert, was der Mittdreißiger bis Mittvierziger mit BWL-Abschluss für Rock ’n’ Roll hält. Und irgendwann kommt dann immer (wirklich immer) "Sweet Home Alabama". Diese Cover-Bands heißen übrigens meistens "The Gypsies" oder "Grand Master Sowieso". Es handelt sich dabei oft um technisch versierte Musiker. Leider ohne jeden künstlerischen Ehrgeiz und ohne jedes Ehrgefühl.
Die miesesten und würdelosesten CeBIT-Standpartys sind natürlich immer die, die von Herstellern veranstaltet werden, die ihre Produkte indirekt, also über Fachhändler (die berühmten IT-Reseller) vertreiben. Ist dieser Reseller-Mob anwesend, sinkt das Niveau ins Bodenlose. Fressen, saufen und später dann ficken, darum in etwa geht es. Wobei ich nicht übertreiben will. In den Puff gehen anschließend dann meist doch nur die verheirateten Familienväter. Das Phänomen sollte man übrigens mal soziologisch untersuchen.
Wie auch immer. Auf diesen Standpartys ist "Sweet Home Alabama" der Knaller. Da gibt es kein Halten mehr. Da schwingt der Key-Accounter das Tanzbein.
Ja, und dann wurde ich wach, und dieser wirre Albtraum war vorbei. Was will mir das jetzt sagen?
Irgendwie hatte ich vorher vom Ende des Punkrocks geträumt, überall nur noch alte Männer mit Schnauzbart. Schrecklich wars. Zuerst ging es aber um die Dead Kennedys. Der Streit von Jello Biafra mit dem Rest der Band. Um Werbung ging es. Um Werbung, die einen alten Klassiker ruiniert, für immer. Da hat Biafra auf jeden Fall Recht. Wenn ein Song wie "Too Drunk to Fuck" für einen Hollywood-Film oder "Holiday in Cambodia" für einen Jeanshersteller verheizt wird, dann ist der Song ruiniert. Punkt. Nichts mehr zu machen. So wie diese C&A Reklame, da hat sich doch damals Slade für verkauft: Far Far Away... Kann man heute nicht mehr hören. Grausig.
Dann wurde es richtig schlimm, "Sweet Home Alabama" kam ins Spiel, dieser Song von Lynyrd Skynyrd. Kurz danach bin ich dann wohl auch hochgeschreckt. "Sweet Home Alabama" ist natürlich schon lange ruiniert. Ebenfalls für immer. Das liegt an der CeBIT (wobei ich zugeben muss, ich fand den Song schon vorher mäßig, aber jetzt bekomme ich offensichtlich schon Albträume davon). Und dort, auf der CeBIT, liegt es wiederum an den Messepartys. Wer diese CeBIT-Messepartys kennt, der weiß wahrscheinlich, wovon ich rede. Die finden ja bis heute statt, auch wenn sie früher schon opulenter gewesen sind. Da wird regelmäßig von den Live-Bands alles gecovert, was der Mittdreißiger bis Mittvierziger mit BWL-Abschluss für Rock ’n’ Roll hält. Und irgendwann kommt dann immer (wirklich immer) "Sweet Home Alabama". Diese Cover-Bands heißen übrigens meistens "The Gypsies" oder "Grand Master Sowieso". Es handelt sich dabei oft um technisch versierte Musiker. Leider ohne jeden künstlerischen Ehrgeiz und ohne jedes Ehrgefühl.
Die miesesten und würdelosesten CeBIT-Standpartys sind natürlich immer die, die von Herstellern veranstaltet werden, die ihre Produkte indirekt, also über Fachhändler (die berühmten IT-Reseller) vertreiben. Ist dieser Reseller-Mob anwesend, sinkt das Niveau ins Bodenlose. Fressen, saufen und später dann ficken, darum in etwa geht es. Wobei ich nicht übertreiben will. In den Puff gehen anschließend dann meist doch nur die verheirateten Familienväter. Das Phänomen sollte man übrigens mal soziologisch untersuchen.
Wie auch immer. Auf diesen Standpartys ist "Sweet Home Alabama" der Knaller. Da gibt es kein Halten mehr. Da schwingt der Key-Accounter das Tanzbein.
Ja, und dann wurde ich wach, und dieser wirre Albtraum war vorbei. Was will mir das jetzt sagen?
... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 8. Dezember 2007
Nie wieder Punk?
cut, 21:12h
"Der Iro ist mittlerweile eine Managerfrisur, aber eigentlich sowieso längst out: Nicht einmal David Beckham trägt ihn mehr." So die Jungle World vor gut einem Jahr.
Scheint wohl zu stimmen. Nichts deutet heute ja so auf das Prolltum hin wie diese Frisur. Am besten noch in Kombination mit dem Schnauzer. Zu dem Thema (Schnauzer) muss ich mal einen alten Zap-Artikel suchen. Finde ihn aber gerade nicht.
Scheint wohl zu stimmen. Nichts deutet heute ja so auf das Prolltum hin wie diese Frisur. Am besten noch in Kombination mit dem Schnauzer. Zu dem Thema (Schnauzer) muss ich mal einen alten Zap-Artikel suchen. Finde ihn aber gerade nicht.
... link (2 Kommentare) ... comment
... older stories

