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Montag, 18. Februar 2008
Haha
cut, 14:57h
"Ich flehe euch an, meine jungen Freunde, bringt eure unsterblichen Seelen nicht durch ein Vergnügen in Gefahr, das, wie man mir glaubhaft versicherte, nicht länger als eindreiviertel Minuten dauert."
Weiß jemand von wem das ist? Habe ich gerade bekommen. Der Absender kennt die Quelle leider auch nicht
Weiß jemand von wem das ist? Habe ich gerade bekommen. Der Absender kennt die Quelle leider auch nicht
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Sonntag, 17. Februar 2008
Sie wollen Ihre Vergangenheit hinter sich lassen, ein neues Leben beginnen?
cut, 15:49h
Fremdenlegion: "Altersspanne bei Bewerbung zwischen 17 und 40 Jahren." Kann ich also vergessen.
Kartäuserorden: "Die Kartäuser nehmen keine Person an, die über 45 Jahre alt ist." Das geht also, da hab ich sogar noch Zeit.
Kartäuserorden: "Die Kartäuser nehmen keine Person an, die über 45 Jahre alt ist." Das geht also, da hab ich sogar noch Zeit.
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Samstag, 16. Februar 2008
Aufwärts
cut, 17:49h

Abwärts
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Anything goes
cut, 16:03h
"(…) Und das ist keine Ausnahme, es ist der Normalfall: Theorien werden klar und “vernünftig”, erst nachdem inkohärente Bruchstücke von ihnen lange Zeit hindurch verwendet worden sind. Ein solches, unvernünftiges, unsinniges, unmethodisches Vorspiel erweist sich also als unerlässliche Vorbedingung der Klarheit und des empirischen Erfolgs. Wenn man nun derartige Entwicklungen in allgemeiner Form beschreiben und verstehen will, dann muss man sich natürlich der vorhandenen Sprachformen bedienen, die ihnen nicht entsprechen und die verbogen, missbraucht, gewaltsam umgeformt werden müssen, um auf unvorhergesehene Situationen zu passen (ohne ständigen Sprachmissbrauch keine Entdeckung und kein Fortschritt)."
"(…) So entsteht das dialektische Denken als eine Denkform, die “die Bestimmungen des Verstands in Nichts auflöst”, eingeschlossen die formale Logik."
"(…) Es ist also klar, dass der Gedanke einer festgelegten Mehode oder einer feststehenden Theorie der Vernünftigkeit auf einer allzu naiven Anschauung vom Menschen und seinen sozialen Verhältnissen beruht. Wer sich dem reichen, von der Geschichte gelieferten Material zuwendet und es nicht darauf abgesehen hat, es zu verdünnen, um seine niedrigen Instinkte zu befriedigen, nämlich die Sucht nach geistiger Sicherheit in Form von Klarheit, Präzision, “Objektivität”, “Wahrheit”, der wird einsehen, dass es nur einen Grundsatz gibt, der sich unter allen Umständen und in allen Stadien der menschlichen Entwicklung vertreten lässt. Es ist der Grundsatz: Anything goes."
Paul Feyerabend, Freiburg 2002, S. 82f
Sagenhafter Text. Was mich ja immer noch beschäftigt: Können wir von einer Einheitswissenschaft ausgehen (bezüglich der Methodologie). Ich glaube nein. Oder unterscheiden sich Sozialwissenschaft und Naturwissenschaft schon in den Methoden der Erkenntnisgewinnung. Ich glaube ja. Moment, Unfug: Anything goes. Stimmt ja :-)
"(…) So entsteht das dialektische Denken als eine Denkform, die “die Bestimmungen des Verstands in Nichts auflöst”, eingeschlossen die formale Logik."
"(…) Es ist also klar, dass der Gedanke einer festgelegten Mehode oder einer feststehenden Theorie der Vernünftigkeit auf einer allzu naiven Anschauung vom Menschen und seinen sozialen Verhältnissen beruht. Wer sich dem reichen, von der Geschichte gelieferten Material zuwendet und es nicht darauf abgesehen hat, es zu verdünnen, um seine niedrigen Instinkte zu befriedigen, nämlich die Sucht nach geistiger Sicherheit in Form von Klarheit, Präzision, “Objektivität”, “Wahrheit”, der wird einsehen, dass es nur einen Grundsatz gibt, der sich unter allen Umständen und in allen Stadien der menschlichen Entwicklung vertreten lässt. Es ist der Grundsatz: Anything goes."
Paul Feyerabend, Freiburg 2002, S. 82f
Sagenhafter Text. Was mich ja immer noch beschäftigt: Können wir von einer Einheitswissenschaft ausgehen (bezüglich der Methodologie). Ich glaube nein. Oder unterscheiden sich Sozialwissenschaft und Naturwissenschaft schon in den Methoden der Erkenntnisgewinnung. Ich glaube ja. Moment, Unfug: Anything goes. Stimmt ja :-)
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Freitag, 15. Februar 2008
Dotcomtod
cut, 15:32h
Ist ein alter Hut. O.K. Wollte ich aber schon immer mal erzählen. Der Grund, warum ich den Verein nie ernst nehmen konnte.
Ich hatte selbst einmal Kontakt zu einem der wackeren Kämpfer. In meiner Funktion als PR-Manager. Beschäftigt war ich zu dem Zeitpunkt in einem fast 25 Jahre alten Unternehmen der Softwareindustrie mit jährlich zweistelligem Wachstum und einer Umsatzrendite von gut 30 Prozent. Nix Krise, nix New Economy. Eines Tages rief mich ein verwirrtes, männliches Dotcomtod-Mitglied an. Ich glaube, er behauptete Klaus Hoffmann zu heißen. Wie auch immer. Er stellte wirre Fragen (Recherche) und präsentierte sein Halbwissen. Kurz danach ein Artikel auf Dotcomtod. So lächerlich daneben, dass ich ihn sofort meinem Chef zeigte. Wir haben sehr herzlich gelacht. Seitdem waren das für mich schlichtIdioten Schaumschläger.
O.K. Schnee von gestern.
Ich hatte selbst einmal Kontakt zu einem der wackeren Kämpfer. In meiner Funktion als PR-Manager. Beschäftigt war ich zu dem Zeitpunkt in einem fast 25 Jahre alten Unternehmen der Softwareindustrie mit jährlich zweistelligem Wachstum und einer Umsatzrendite von gut 30 Prozent. Nix Krise, nix New Economy. Eines Tages rief mich ein verwirrtes, männliches Dotcomtod-Mitglied an. Ich glaube, er behauptete Klaus Hoffmann zu heißen. Wie auch immer. Er stellte wirre Fragen (Recherche) und präsentierte sein Halbwissen. Kurz danach ein Artikel auf Dotcomtod. So lächerlich daneben, dass ich ihn sofort meinem Chef zeigte. Wir haben sehr herzlich gelacht. Seitdem waren das für mich schlicht
O.K. Schnee von gestern.
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Donnerstag, 14. Februar 2008
Kein grüner Zweig mehr II
cut, 16:19h
So hatte ich mir den Lebensabend eigentlich vorgestellt. Tja, wird wohl nichts werden.
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Jesus und die Ohnmacht
cut, 15:23h
"Was Christus und Marx am auffälligsten verbindet, das ist ihr unbedingter Humanismus, denn beide meinen und erstreben die menschliche Erlösung in ihrer totalen Bedeutung. Das unterscheidet das Christentum wie den marxistischen Humanismus von allen übrigen Strömungen und Klassen, die je eine humanistische Tendenz aufgewiesen haben; auch vom einst revolutionären Bürgertum, das sich in einem humanistischen Glanze zu repräsentieren liebte. Unter Befreiung verstand das humanistische Bürgertum bloße Befreiung kraft Erwerbs von und Verfügung über Eigentum und eng damit verknüpft kraft individueller Bildung, was letztlich auf die bloße Befreiung der Eigentümer und der Gebildeten, beide letztlich als identisch aufgefasst, hinauslief."
Zitat aus: Leo Kofler, Jesus und die Ohnmacht, 1974
Heutige bürgerliche Humanisten vertreten ja oft ebenfalls ein recht beschränktes "Humanistentum". Wenn ich mich nicht täusche, wird der Begriff hier fast nur noch synonym für "Atheistisch" verwandt. Alte Marxisten sahen das bisweilen offensichtlich anders.
Der komplette (sehr lesenswerte) Text findet sich hier: http://www.leo-kofler.de => Texte von Leo Kofler => Jesus und die Ohnmacht (1974).
Zitat aus: Leo Kofler, Jesus und die Ohnmacht, 1974
Heutige bürgerliche Humanisten vertreten ja oft ebenfalls ein recht beschränktes "Humanistentum". Wenn ich mich nicht täusche, wird der Begriff hier fast nur noch synonym für "Atheistisch" verwandt. Alte Marxisten sahen das bisweilen offensichtlich anders.
Der komplette (sehr lesenswerte) Text findet sich hier: http://www.leo-kofler.de => Texte von Leo Kofler => Jesus und die Ohnmacht (1974).
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Mittwoch, 13. Februar 2008
Wer bereits Anfang vierzig ist, der kommt auf keinen grünen Zweig mehr
cut, 15:06h
Das macht mich irgendwie betroffen.
(Herr Kid ist schuld.)
Aber, was solls, die Sonne scheint, der Frühling kann kommen und bis zur Rente vergeht noch viel Zeit. Und Zeit kann man ja schließlich nutzen.
Spätestens für das Jahr 2033 prognostiziere ich den Aufstand der Alten: Revolution! Zu den Waffen Senioren. Wir haben nichts zu verlieren als unsere Enkel. Wir haben eine Welt zu gewinnen!
(Herr Kid ist schuld.)
Aber, was solls, die Sonne scheint, der Frühling kann kommen und bis zur Rente vergeht noch viel Zeit. Und Zeit kann man ja schließlich nutzen.
Spätestens für das Jahr 2033 prognostiziere ich den Aufstand der Alten: Revolution! Zu den Waffen Senioren. Wir haben nichts zu verlieren als unsere Enkel. Wir haben eine Welt zu gewinnen!
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Dienstag, 12. Februar 2008
Alerta, Musik: Sin Dios
cut, 21:21h
Via: 7inchcrust
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Sonntag, 10. Februar 2008
Schöner Tag
cut, 21:49h
Was für ein schöner Tag heute. Aber am Montag ist es leider schon wieder vorbei. Ich fahre nach Frankfurt am Main. Abends geht es aber schon wieder zurück. Halb so wild also. Mal sehen, vielleicht mache ich auch noch einen Abstecher nach Aschaffenburg, in den Schönbusch. Drückt mir die Daumen.
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