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Sonntag, 13. Februar 2011
Trockenblog
cut, 07:29h
Der Neue. Ständig am heulen. Aber trocken. Und clean. Mit 40 wollte er das. Nun ist er 42. Hat eben was gedauert. Aber egal. Zu Hause entzogen. Ohne Pillen. Und ohne Arzt. Erst clean. Dann trocken. Und nun sitzt er da. Regelmäßig. Und heult. Aber irgendwie glücklich. Bleibt daher am Ball. Will leben. Das Leben. Worum es ja letztlich geht. Leben. Abkratzen. Oder Klapse. Er hat sich entschieden. Leben. Der Stoff ist der Tod. Scheiß drauf.

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Dienstag, 8. Februar 2011
Trostlose Orte III - Die Fortsetzung
cut, 04:51h

Gott sei Dank nicht in F*lda
Heute wieder F*lda. An der F*lda. Wo der Hund begraben ist. Wenn auch, erfreulicherweise, nicht dieser. Der war ja wohl gerade noch beim Friseur. Und freut sich daher des Lebens. Kein Wunder. Bei dem Frauchen. Naja. Egal. Die waren wohl gemeinsam auf Shoppingtour.
Zurück zu F*lda. Tot überm Zaun hängen will Mensch da natürlich auch nicht. Aber das sagte ich ja schon. Barock? Das ist wirklich Barock? Vermutlich. Letztlich bin ich also doch nur ein ahnungsloser Banause. Was ich übrigens schon immer befürchtet hab. Oder ich sehe einfach nie die richtigen Eckchen von F*ldatown.
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Sonntag, 6. Februar 2011
Ein Leben
cut, 13:07h
Zwischen Schüttelfrost und Schweißausbruch. Mit lausigen Nächten. Momentan also wirklich 1A. Um hier auch mal wieder zu jammern.

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Donnerstag, 3. Februar 2011
Das war Frankfurt am Main
cut, 14:38h
Das war mal wieder Frankfurt am Main. Gestern. Hin und wieder verschlägt es mich ja doch noch dorthin. Wenn auch selten. Was ich nicht bedauere. Nein. Sicher nicht. Hab ja ziemlich genau drei Jahre in Frankfurt gewohnt. Gelebt will ich nicht sagen. Ganz genau sogar drei. Ganz exakt. Die kompletten Jahre 2004, 2005 und 2006. Und ohne zu übertreiben: die miesesten Jahre meines Lebens. Wofür die Stadt natürlich nichts kann. Aber trotzdem. Hat in meiner Wahrnehmung und in meinem Urteil auf sie abgefärbt. Verfluchtes Drecksloch. Kann meinetwegen im Main versinken.
Egal. Meine heimlichen Herzensanliegen spielen hier keine Rolle. Und außerdem wünsche ich dann doch niemandem wirklich so ein elendes Ende. Dazu noch in so einem Flüsschen. Nein. Möge sie blühen und gedeihen. Die Stadt am Main. Nur eben ohne mich.
Aber. Gestern. Da war es so weit. Und vorher auch schon einmal. Da spürte ich tatsächlich so ein Sehnen. In der Brust. Oder im Herzen. Irgendwo da. Über dem Bauch jedenfalls.
Hör ich das Liedchen klingen … Das einst die Liebste sang … So will mir die Brust zerspringen … Es treibt mich ein dunkles Sehnen an …
(R. Schumann, nach H. Heine, oder umgekehrt, was weiß ich ...)
So in der Art war das. Nur nicht so bedeutsam. Nicht so edel. Vermutlich Alterssentimentalität. Da beweinen wir alten Männer doch gerne die vergebenen Chancen.
Egal. Meine heimlichen Herzensanliegen spielen hier keine Rolle. Und außerdem wünsche ich dann doch niemandem wirklich so ein elendes Ende. Dazu noch in so einem Flüsschen. Nein. Möge sie blühen und gedeihen. Die Stadt am Main. Nur eben ohne mich.
Aber. Gestern. Da war es so weit. Und vorher auch schon einmal. Da spürte ich tatsächlich so ein Sehnen. In der Brust. Oder im Herzen. Irgendwo da. Über dem Bauch jedenfalls.
Hör ich das Liedchen klingen … Das einst die Liebste sang … So will mir die Brust zerspringen … Es treibt mich ein dunkles Sehnen an …
(R. Schumann, nach H. Heine, oder umgekehrt, was weiß ich ...)
So in der Art war das. Nur nicht so bedeutsam. Nicht so edel. Vermutlich Alterssentimentalität. Da beweinen wir alten Männer doch gerne die vergebenen Chancen.
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Donnerstag, 27. Januar 2011
Trockenblog
cut, 11:22h
Party ist over. Alles geht nach Haus. Nur einer nicht. Ein Kasten Bier und ein bisschen Kleinkram sind noch übrig. Den macht er kurz weg. Wäre ja schad drum. Dann geht er auch.
Und nun hockt er hier. Weiß nicht warum. Alki ist er ja schließlich nicht. Seine Süße hat ihn geschickt. Kurz danach. Nach der Partygeschichte. Und was tut man nicht alles für die Weiber. Sogar den Scheiß. Einen Termin bei den Pennern. Dem versoffenen Pack. Einmal. Öfter kommt er bestimmt nicht. Damit zu Hause Ruh ist.
Und nun hockt er hier. Weiß nicht warum. Alki ist er ja schließlich nicht. Seine Süße hat ihn geschickt. Kurz danach. Nach der Partygeschichte. Und was tut man nicht alles für die Weiber. Sogar den Scheiß. Einen Termin bei den Pennern. Dem versoffenen Pack. Einmal. Öfter kommt er bestimmt nicht. Damit zu Hause Ruh ist.
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Montag, 24. Januar 2011
Haben Verständnis
cut, 10:26h
Knisterknacks …
"... Meine Damen und Herren an Gleis 16. Bitte beachten Sie: Der Wagen mit der Ordnungsnummer 4 befindet sich heute zwischen den Wagen mit der Ordnungsnummer 3 und 5. Ich wiederhole: Der Wagen mit der Ordnungsnummer 4 befindet sich heute zwischen den Wagen mit den Ordnungsnummern 3 und 5. Vielen Dank für ihr Verständnis ..."
… Knisterknacks.
"... Meine Damen und Herren an Gleis 16. Bitte beachten Sie: Der Wagen mit der Ordnungsnummer 4 befindet sich heute zwischen den Wagen mit der Ordnungsnummer 3 und 5. Ich wiederhole: Der Wagen mit der Ordnungsnummer 4 befindet sich heute zwischen den Wagen mit den Ordnungsnummern 3 und 5. Vielen Dank für ihr Verständnis ..."
… Knisterknacks.
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Samstag, 22. Januar 2011
1/2/4
cut, 08:40h




1/2/4
Ein Auto in zwei Positionen und vier Bildern. Zwei davon immer doppelt. Letzteres fehlt leider in Überschrift und Bildunterschrift. Und natürlich alles in s/w. Achja: zwei Farben. Und jeweils vier Räder. Das aber beim Auto. Nicht beim Bild.
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Donnerstag, 20. Januar 2011
Long Hair III
cut, 10:21h
Wichtiges Thema. Der Haarschnitt. Und gleichzeitig ist das Wissen darum gering. Meines zumindest. Daher komme ich ja darauf. Wieder einmal. Drittmalig jetzt schon. MK III. Und das hat seinen Grund.
Kürzer ist es eben. Nicht longer. Nachher, wenn ich zum Friseur gegangen bin. Was auf Dauer natürlich nicht geht. Man muss ja auf sich achten. Gerade im Alter.
Also. Noch einmal. Zum mitschreiben. Die Ausgangssituation: Haare kurz ist Mist! Nieder mit dem sportlichen Herrenhaarschnitt! Für die männliche Jugend geht das vielleicht noch. Zumindest dann, wenn nicht mit irgendwelchen Politbotschaften verbunden.
Aber ansonsten? Bei Männern in den besten Jahren? Nein! Nie! Wer in diesen, also in meinem Alter, noch was zum Vorzeigen hat, der sollte es dann auch tun. Mit diesem Pfund ist zu wuchern!
Aber wie geht man die Geschichte clever an? Den schnitttechnischen Übergang. Ganz besonders sogar den. Denn der Zweifel nagt zwischendurch ja nun doch immer wieder im Hirn. Schwierig. Schwierig. Schwierig. Keine Diskussion. Und zum struppigen Zausel will man ja auch nicht werden. Das kommt später dann schon noch früh genug. Gepflegt soll es sein. Heute. Wie der Rest von dem Kerl auch.
Meine diversen Anweisungen führen leider immer zum gleichen Ergebnis. Bei meinen Unterrather Vorstadtfriseuren zumindest. Überall ist es kürzer. Das Haar. So, wie es in den zurückliegenden Jahrzehnten von mir ja auch gewünscht war.
Was also tun? "Ohren frei und hinten kürzer? Ansonsten bitte so lassen. So, wie es ist! Ich kämme die dann zurück." Oder? Momentan gehe ich daher gar nicht mehr hin. Sonst wirft mich so ein Besuch wieder um Monate zurück. Und das geht nicht. Jeder Millimeter zählt. Zeit habe ich nicht zu verschenken. Soll ja putzen. So ein Haarschnitt. Jetzt. Und sofort.
Hier gehts zu Long Hair II. Falls es wen interessiert.
Kürzer ist es eben. Nicht longer. Nachher, wenn ich zum Friseur gegangen bin. Was auf Dauer natürlich nicht geht. Man muss ja auf sich achten. Gerade im Alter.
Also. Noch einmal. Zum mitschreiben. Die Ausgangssituation: Haare kurz ist Mist! Nieder mit dem sportlichen Herrenhaarschnitt! Für die männliche Jugend geht das vielleicht noch. Zumindest dann, wenn nicht mit irgendwelchen Politbotschaften verbunden.
Aber ansonsten? Bei Männern in den besten Jahren? Nein! Nie! Wer in diesen, also in meinem Alter, noch was zum Vorzeigen hat, der sollte es dann auch tun. Mit diesem Pfund ist zu wuchern!
Aber wie geht man die Geschichte clever an? Den schnitttechnischen Übergang. Ganz besonders sogar den. Denn der Zweifel nagt zwischendurch ja nun doch immer wieder im Hirn. Schwierig. Schwierig. Schwierig. Keine Diskussion. Und zum struppigen Zausel will man ja auch nicht werden. Das kommt später dann schon noch früh genug. Gepflegt soll es sein. Heute. Wie der Rest von dem Kerl auch.
Meine diversen Anweisungen führen leider immer zum gleichen Ergebnis. Bei meinen Unterrather Vorstadtfriseuren zumindest. Überall ist es kürzer. Das Haar. So, wie es in den zurückliegenden Jahrzehnten von mir ja auch gewünscht war.
Was also tun? "Ohren frei und hinten kürzer? Ansonsten bitte so lassen. So, wie es ist! Ich kämme die dann zurück." Oder? Momentan gehe ich daher gar nicht mehr hin. Sonst wirft mich so ein Besuch wieder um Monate zurück. Und das geht nicht. Jeder Millimeter zählt. Zeit habe ich nicht zu verschenken. Soll ja putzen. So ein Haarschnitt. Jetzt. Und sofort.
Hier gehts zu Long Hair II. Falls es wen interessiert.
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