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Mittwoch, 26. Oktober 2011
Kein Tipp
cut, 11:16h

Regionalverkehr
Kein Hinweis. Nur eine Feststellung. Dringend Warnung natürlich auch. Strauchdiebe und Halsabschneider: so nicht! So weit die einleitenden Worte. Damit dürfte alles klar sein. Dies ist kein Aufruf zum Verbrechen. Daher. Hier ist sie nun: Die „99 Prozent-Methode“, umsonst mit der Bahn zu fahren.
Und das geht so: Anzug und Krawatte, Handy und Zeitung. Typ Geschäftsmann also. Oder Typa Geschäftsfrau. Kostüm dann, usw. Kommt der Zugbegleiter oder Billeteur (ich rede hier allerdings nur von der DB. Und auch nur vom Fernverkehr. Im Regionalverkehr herrschen andere Sitten und Gesetze. Das Gesetz des Dschungels!) mit seinem Spruch: „Die zugestiegenen Reisenden die Fahrkarten bitte“, dann einfach nicht reagieren. Nicht wegschauen, nicht zucken. Nix. Und in 99 Prozent der Fälle geht der Herr oder die Dame einfach vorbei.
Ich selber besitze die BC 100. Reise (leider) entsprechend regelmäßig in derartiger Verkleidung. Und kann es daher beurteilen. Die Theorie ist empirisch also hochgradig verifiziert. Wissenschaft geradezu. Hand drauf. Sanktionen drohen im Fernverkehr (weiße Züge) übrigens keine. Schlimmstenfalls löst man sein Ticket im Zug gegen einen geringen Aufpreis nach. Dieses Nachlösen geht im Regionalverkehr (rote Züge) nicht. Da muss man dann als geächteter Schwarzfahrer 60 Euro berappen.
Alles klar. Hoffe. Ich. Und noch mal. Zur Sicherheit: Leute. Fahrt mit der Bahn. Mir regulärem Ticket natürlich. Ernsthaft. Und nieder mit dem Automobil.
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Montag, 24. Oktober 2011
Morgen München
cut, 23:16h
Das liebe ich ja. Hin. Termine. Zurück. Tag gelaufen. Was gibt es Schöneres.

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Donnerstag, 20. Oktober 2011
In der Zeitung gelesen
cut, 10:25h
Kein Feuer
In der Zeitung gelesen und wieder was gelernt:
„Kein Feuer ohne Bewegung, keine Bewegung ohne Feuer.“
(Lehrspruch der Infanteristen)
Keine Bewegung
Kannte ich noch nicht. Habe ja nicht gedient. Merke ich mir jetzt aber. Kann man sicher noch gebrauchen. Und wenn es nur um den Kauf einer Bahnsteigkarte geht.
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Sonntag, 16. Oktober 2011
Verfluchter Mist
cut, 13:15h
Verflixt und zugenäht. Hagel und Granaten. Die Tour nach Borken, Westfalen, scheitert schon am Unterrather S-Bahnhof. Also kurz vor der Autobahnauffahrt. Nach schätzungsweise 1,5 Kilometern. Kommt davon, wenn man den Kaugummi noch kurz auf die Straße entsorgen will. Fenster runter. Raus damit. Fenster hoch. Fenster hoch! Fenster hoch? Schön wärs. Fenster bleibt unten. Nix dran zu drehen. Auch ohne Kurbel nicht. Ist ja alles elektrisch. Also. Rückkehr in die heimische Garage.
Mutters Wagen. Neun Jahre alter Golf. Keine 40.00 gelaufen. Zustand 1A. Tipptopp. Optisch und technisch. Nix dran. Garagenwagen. Nur diese ver****** Fensterheber. Das gleiche Spiel gabs auf der Fahrerseite vor zwei Jahren auch schon.
Naja. Viel Zeit gewonnen. Ruhigen Sonntag vor der Brust. Auch schön.
Mutters Wagen. Neun Jahre alter Golf. Keine 40.00 gelaufen. Zustand 1A. Tipptopp. Optisch und technisch. Nix dran. Garagenwagen. Nur diese ver****** Fensterheber. Das gleiche Spiel gabs auf der Fahrerseite vor zwei Jahren auch schon.
Naja. Viel Zeit gewonnen. Ruhigen Sonntag vor der Brust. Auch schön.
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Freitag, 14. Oktober 2011
Basilica Minor
cut, 17:41h

Westfront
Abgelichtet im Dunkeln. Und dem Rheinuferfahrer der nördlichen Hemisphäre sicher bekannt. Etwa Rheinkilometer 756.
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Montag, 10. Oktober 2011
Trockenblog: Keine Ahnung
cut, 11:11h
Nase und Hand sind gebrochen. Im Suff. Sturz. Dann Klinik. Ein Rückfall. Ungezählt. Immer wieder. Er schafft es einfach nicht. Seit vielen, vielen Jahren nicht. Nun sitzt er da. Hackendicht. Dann zieht er weiter.
Es scheint Menschen zu geben, die es nicht schaffen. Klar. Die allermeisten. Und ich weiß nicht warum. Warum schafft es der eine Typ, ein anderer dagegen nicht? Es gibt Erklärungen, Theorien. Aber die Ahnungslosigkeit, gerade im jeweils konkreten Fall, die überwiegt doch ganz gewaltig.
Es scheint Menschen zu geben, die es nicht schaffen. Klar. Die allermeisten. Und ich weiß nicht warum. Warum schafft es der eine Typ, ein anderer dagegen nicht? Es gibt Erklärungen, Theorien. Aber die Ahnungslosigkeit, gerade im jeweils konkreten Fall, die überwiegt doch ganz gewaltig.
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Mittwoch, 5. Oktober 2011
Woher kommt der Piraten-Hype?
cut, 11:52h
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Montag, 3. Oktober 2011
Trockenblog: My home is my alkoholfreie Zone
cut, 17:14h

Mal ein Auge riskiert
Junge. Was lernen die heute eigentlich noch in der Klapse? „Hatte noch eine Pulle im Schrank ... Kein Problem.“ Habe er wirklich gedacht. „Schon ganz vergessen ... Den Stoff ...“
Klar. Ein Alki, der eine Pulle Fusel vergisst. Und gleich beim ersten Wackeln runter damit. So ein Zufall. Danach dann raus ins Getümmel. Mit einer Bremsspur, die sich gewaschen hat. Weitere Entwicklung in den Sternen.
Zum Mitschreiben. Liebe Alkis: Zu Hause ist alkoholfreie Zone. Kein Alk. Nirgends. Kein Rasierwasser mit Umdrehungen drin. Kein Hustensaft mit Prozenten. Kein Was-Weiß-Ich-Kram der knallt. Bier-, Schnaps-, Sekt- oder Weingläser in den Müll. Flaschenöffner meinetwegen auch. Kann nicht schaden.
Trockene Alkis mit Fusel in der Bude haben zwei Alternativen. Wegschütten (ins Klo und dann bitteschön auch die Spülung ziehen) oder wegsaufen. Alles andere sind Geschichten aus tausendundeiner Alkoholnebelnacht. Zu Hause ist alkoholfreie Zone. Was denn sonst. Und wer was zu saufen anschleppt, wenn mal Besuch kommt beispielsweise, der kann wieder gehn. Oder er kippt das Zeug auch ins Klo. Nicht in den Hals. Zumindest nicht da. Nicht bei dir. Nicht in deiner alkoholfreien Zone. Lieber Alki.
Das hat einen entscheidenden Vorteil: Wenn es dich packt, ist nix da. Da musst du dann erst einmal vor die Tür. Zur nächsten Tanke. Zum Supermarkt. Oder zum Büdchen am Eck. Also gibt es einen kleinen Fußweg. Und damit Zeit. Zeit, sich die Sache noch mal zu überlegen. Und wer dann immer noch zuschlagen will, der sollte zur zweiten Tanke, zum zweiten Supermarkt, zum zweiten Büdchen. Das bringt noch einmal Zeit. Renn zur Not doch einfach durch die halbe Stadt.
Pulle im Schrank. Kein Problem. Vollidiot.
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