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Freitag, 8. Juni 2012
Zumutungen eines Weggenossen. Leo Kofler, das Jahr 1968 und die Perspektiven eines sozialistischen Humanismus
cut, 14:30h
... Auch der sozialstaatlich gebändigte Nachkriegskapitalismus ist zuallererst eine Klassengesellschaft – eine antagonistische, von Ausbeutung, Ungerechtigkeit und Herrschaft geprägte Gesellschaftsform, in der die einen haben, was den anderen fehlt. Noch immer gibt es auch hier Herr und Knecht, bürgerliche Elite und lohnarbeitende Klasse. Die alten Analysen sind nicht verkehrt, sie müssen nur ergänzt und überdacht werden. Schon immer war das Ideologische ein probates und unabdingbares Mittel gesellschaftlicher Integration, doch nirgendwo ist seine Rolle so umfassend geworden wie im Spätkapitalismus ....
(Christoph Jünke über Leo Koflers Schrift Perspektiven des revolutionären Humanismus.)
(Christoph Jünke über Leo Koflers Schrift Perspektiven des revolutionären Humanismus.)
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Dienstag, 5. Juni 2012
Die EM: Der Tipp
cut, 14:23h
Ach so. Freitag gehts ja los. Daher schnell noch mein Tipp: Spanien bleibt und wird Europameister.
Vielleicht aber auch Deutschland. Oder Holland. Beziehungsweise Italien. England eher nicht. Und Frankreich auch nicht. Alle anderen Teams haben eh keine Chance. So. Damit ist alles zum Thema gesagt.
Vielleicht aber auch Deutschland. Oder Holland. Beziehungsweise Italien. England eher nicht. Und Frankreich auch nicht. Alle anderen Teams haben eh keine Chance. So. Damit ist alles zum Thema gesagt.
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Freitag, 1. Juni 2012
cut, 14:26h
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Mittwoch, 30. Mai 2012
Agitprop
cut, 17:55h
Kuck an: Motörhead - Just 'Cos You Got The Power.
Irgendwie. Gerade. Wenig Zeit. Aber der Kampf geht natürlich weiter.
Irgendwie. Gerade. Wenig Zeit. Aber der Kampf geht natürlich weiter.
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Freitag, 25. Mai 2012
Trockenblog
cut, 13:12h
Er war lange nicht da. Er sieht schlecht aus. Oder sah schlecht aus. Sehr schlecht sogar. Rückfall auf Rückfall. Körperlicher und geistiger Verfall dramatisch. Aktuell nass. Und nach kurzem Gastspiel nun wieder verschwunden. Würde mich wundern, wenn man ihn noch einmal wiedersieht.

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Donnerstag, 24. Mai 2012
Hauptthema
cut, 11:37h
Das sollten drei Fragen sein.
„Und zwar: die Fragen nach dem Charakter und dem Hauptinhalt unserer politischen Agitation, nach unseren organisatorischen Aufgaben, nach dem Plan für den gleichzeitig und von verschiedenen Seiten in Angriff zu nehmenden Aufbau einer kampffähigen gesamtrussischen Organisation.“
(Wladimir Iljitsch Lenin: Was tun? Brennende Fragen unserer Bewegung)
Lang her. Und in Russland sind wir auch nicht. Aber egal.
„Und zwar: die Fragen nach dem Charakter und dem Hauptinhalt unserer politischen Agitation, nach unseren organisatorischen Aufgaben, nach dem Plan für den gleichzeitig und von verschiedenen Seiten in Angriff zu nehmenden Aufbau einer kampffähigen gesamtrussischen Organisation.“
(Wladimir Iljitsch Lenin: Was tun? Brennende Fragen unserer Bewegung)
Lang her. Und in Russland sind wir auch nicht. Aber egal.
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Dienstag, 22. Mai 2012
Erwischt
cut, 12:21h

Das Klapprad. Fluch meiner Jugend. Und Gegenstand meiner Fotosafari vom Wochenende. Klappräder in allen Variationen. Von ganz alt bis ganz modern. Und bei ganz alt wurde ich ertappt. Erwischt. Mit entblößter Digiknipse sozusagen. Kurz danach dann von einer jungen Dame verfolgt (sehr ungewöhnlich). Und zur Rede gestellt.

Auch alt
Sie: „Haben Sie eben unseren Salon fotografiert?“
Ich: „Nein, nur das Klapprad davor. Ihren Frisiersalon habe ich nicht fotografiert.“
Sie: „Aha. Hatte die Kundin also doch recht. Warum haben Sie das getan?“
Ich: „Warum? Hm. Ich. Öh. Ich fotografiere manchmal gerne Klappräder. Hat nichts zu bedeuten. Ist nur so ein Hobby von mir.“
Sie: „Soso, ein Hobby von Ihnen. Bitte lassen Sie das in Zukunft. Unsere Kundin möchte das nicht. Ja?“
Ich: „Natürlich. Entschuldigen Sie bitte. Kommt nicht wieder vor!“
Sie: „Gut. Danke. Ich musste Sie das übrigens Fragen. Die Kundin wollte das so. Tut mir leid. Guten Tag noch.“
Ich: „Guten Tag.“

Nicht ganz so alt
Tja. Da stehe ich dann. In der Öffentlichkeit. An der Straßenbahnhaltestelle. Zur Rede gestellt. Ertappt. Peinlich berührt. Und warum kucken die Leute denn so komisch? Aber das Bild bringe ich jetzt doch. Ätsch!

Evolutionsstufe 2012
Und nochmal: Ätsch!
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Donnerstag, 17. Mai 2012
Der Sohn der Aphrodite: Mythologie auf Alien-Runde
cut, 10:45h

Diesmal keine Aphro-Jäger gesichtet
Liebes cut-up,
der Plan war, die Außergöttlichen allein zu bereisen in der Runde. Pünktlich im mark793 Zeitfenster, zehn Uhr fünfundvierzig Minuten, war Aphro Child am Startort angekommen. Um sicher zu hoffen, niemenschd Kennenden zu treffen mit Rad. Dies klappte hervorragend. Nur drei Schreiberhände wurden als Bekannte unterbrochen. Zwei davon danach wieder aktiviert. Damit es losgehen konnte.
Es war wieder die typische „ich brauche vielleicht die Regenjacke“ Fahrt. Im angenehmen Modus, freie Fahrt ohne Nebenpedaleure und Gruppendynamik. So lief es hin in der Neusser Feldweglandschaft. Flüssig lief es, wie erwartet, und wie der Ordnungshüter am Dienstag festgestellt hatte. Sportlich und über Zebrastreifen.
Der Wind tat nicht weh. Das Ziel hundertzehn Kilometer. Mehr darf nicht, bei der Startzeit, wurde aber als erreichbar eingeschätzt.
Ohne langen Verzähl, genau ohne ein Wort, wurde die Stempelposition schnell verlassen. Endlich mal kein langes Warten auf Andere, um warm weiterzufahren. Sich selbst an der Nase packend, wurde Strecke zwei „nee nee“ gemacht. Es wurde sich für Strecke drei entschieden. Der Weg an die Datumsgrenze zum Garzweiler Loch.
Bevor es soweit war, wurde eine Gruppe entdeckt. Und ausgerechnet diese kannte Aphro Child. Ab Kohlekraft in der Montanindustrie wurde es ruhiger. Gruppendynamik war angesagt. Einfach weiterfahren, nun denn, ist nicht Aphro Childs halbgöttliche Sache.
Die Datumsgrenze wurde erreicht. Und um ihr zu entrinnen, musste die einzige Steigung des Tages erdreht werden: Neurath. Dann wurde es noch gemütlicher, kaum noch Wind, Gruppe, Tempoentschleunigung. So ging es zum Kleeblattmittelpunkt. Dort wurde sich dann klein verabschiedet. Die Anderen hatten als Zufrühaufsteher schon eine Runde mehr absolviert. Zu zweit mit Hartzcore. Mit diesem Rad-iologen war Aphro Child mal im Hartz gewesen. Auf Radtour. So wurde Runde vier in die Beine genommen.
Schöner Gegenwind. Und trotzdem blieb es ohne größere Anstrengung für Aphro Child, im Rhythmus zu bleiben. Was war los, war die unbeantwortbare Frage. Auch Streckenleitung war schön. Nur schade, dass „el Siebgedächtnis“ Aphro Child sich das nicht merken konnte. Zum Schluss, zum Kleeblattmittelpunkt, gab es eine lange Fahrt mit Rückenwind. Was Mitfahrer Hartzcore toll fand, inklusive Kinderspielerei mit Geschwindigkeit. Tja, letztes Jahr sah das anders aus. Da war es ziemlich ungemütlich für Aphro Child und einen Randoneur als Vornefahrer einer Gegenwindgruppe. Puls hatte andere Frequenzen.
Danach, zum Ziel, ging es gewohnt weiter mit einigem Gerede. Wie die ganze Fahrt vorher, allein zu zweit. Runde vier war eine Fahrt, wo bis ganz zum Schluss kein Helm und kein ohne Helm gesichtet wurde. Egal, welche Kurve auch gefahren wurde. Nur als kurz vor dem Kleeblattmittelpunkt die Runde zwei Rad-leure dazu stießen, gab es bunte Vögel.
Im Ziel wurde die Kuchenterrorplatte angesteuert. Aphro Child kann es nicht lassen, im Rausch auch nach dem Absteigen geistig weiterzufahren. Es wurde der Gewichtsaderlass umgehend wieder aufgefüllt.
Zur Basis, durch Klein-Paris, wurde die Regenjacke doch noch angezogen. Nachdem an einem weiteren Kohleverflüssigungsbetonkasten schon mal verzichtet wurde. Kondenswasser war die Annahme, statt Gewitter. Und so blieb die Jacke dort aus. Aphro Child fuhr wenig, aber flüssig, und durfte dann nicht mehr.
Gute Rheinufer,
Aphro Child
cut: Dank an den Olympioniken, alleine unter Galaktischen.
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