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Dienstag, 12. Februar 2013
Ansonsten
cut, 15:10h
Geht wohl alles den Bach runter. Selbst der Papst schmeißt ja schon das Handtuch.

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Sonntag, 10. Februar 2013
Karneval
cut, 13:14h
Ich bleibe dabei. Das ist eine schöne, gute, große Sache. Liefert eine Ahnung von der anderen Welt. Die auch möglich ist. Grundsätzlich. Nicht immer natürlich. Aber doch. Jenseits von TV-Büttenrednern, Komasäufern und bürgerlichen Politikerpappnasen selbstverständlich.
Mit einer Zehe ins Reich der Freiheit. Reclaim the Streets.
Mit einer Zehe ins Reich der Freiheit. Reclaim the Streets.
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Donnerstag, 7. Februar 2013
Warum ich Marxist geblieben bin
cut, 19:29h
Texte von Leo Kofler auf den Seiten der Leo Kofler-Gesellschaft:
- Über die Freiheit (1951)
- Der aufklärerische und der sozialistische Humanismus (1951)
- Theorie und Praxis in der stalinistischen Bürokratie (1951)
- Über einen der vielen Gründe der Niederlage der SPD. Ein Brief an die Redaktion (1953)
- Marxistischer und stalinistischer Marxismus (1954/55)
- Die Gesellschaftsauffassung des Historischen Materialismus (1956)
- Der Verlust des Citoyen (1956)
- Das Experiment des perfekten Kapitalismus (1956)
- Georg Lukács und das ideologische Bewusstsein (1956)
- Die Diktatur des bürgerlichen Geistes im kapitalistischen Staat (1957)
- Eros und Kultur. Zu dem gleichnamigen Buch von Herbert Marcuse (1958)
- Georg Lukács zum 85. Geburtstag (1970)
- Anthropologische Erkenntnistheorie und Aggression (1971)
- Jesus und die Ohnmacht (1974)
- Geistiger Verfall und magische Religiosität (1981)
- Die Bewusstseinsanthropologie im Materialismus von Karl Marx (1983)
- Yuppie-Moral. Zur Kritik des neoliberalen Sozialdarwinismus (1987)
- Warum ich Marxist geblieben bin (1988)

- Über die Freiheit (1951)
- Der aufklärerische und der sozialistische Humanismus (1951)
- Theorie und Praxis in der stalinistischen Bürokratie (1951)
- Über einen der vielen Gründe der Niederlage der SPD. Ein Brief an die Redaktion (1953)
- Marxistischer und stalinistischer Marxismus (1954/55)
- Die Gesellschaftsauffassung des Historischen Materialismus (1956)
- Der Verlust des Citoyen (1956)
- Das Experiment des perfekten Kapitalismus (1956)
- Georg Lukács und das ideologische Bewusstsein (1956)
- Die Diktatur des bürgerlichen Geistes im kapitalistischen Staat (1957)
- Eros und Kultur. Zu dem gleichnamigen Buch von Herbert Marcuse (1958)
- Georg Lukács zum 85. Geburtstag (1970)
- Anthropologische Erkenntnistheorie und Aggression (1971)
- Jesus und die Ohnmacht (1974)
- Geistiger Verfall und magische Religiosität (1981)
- Die Bewusstseinsanthropologie im Materialismus von Karl Marx (1983)
- Yuppie-Moral. Zur Kritik des neoliberalen Sozialdarwinismus (1987)
- Warum ich Marxist geblieben bin (1988)
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Mittwoch, 6. Februar 2013
Es kann nicht nur Eine geben
cut, 19:38h
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Dienstag, 5. Februar 2013
Trockenblog: Peinlich berührt
cut, 15:50h
Unangenehm berührt trifft es wahrscheinlich besser. Oder hilflos.
Wenn einem ein früher als trocken bekannter Kollege, eine als trocken geltende Bekannte, halt ein ehemals trockener Alkoholiker, mit einer Pulle Bier in der Hand begegnet. Unangenehm für beide Seiten. Außer dem Alki ist schon wieder alles egal.
Hilflos trifft es aber doch nicht. Peinlich berührt ist vermutlich ehrlicher. Hilflos klingt so nach Mitleid. Und das ist zumindest von trockenen Alkis in so einem Fall eher nicht zu erwarten. Niemand verachtet den rückfälligen nassen Alki ja so wie der trockene Alkoholiker. Wenn auch nur heimlich. Als abschreckendes Beispiel zeigt man ihn natürlich gerne her. „Kuckt da, so kann es gehen!“ Hilfe kriegt er, wenn gewünscht, selbstverständlich trotzdem.
Wenn einem ein früher als trocken bekannter Kollege, eine als trocken geltende Bekannte, halt ein ehemals trockener Alkoholiker, mit einer Pulle Bier in der Hand begegnet. Unangenehm für beide Seiten. Außer dem Alki ist schon wieder alles egal.
Hilflos trifft es aber doch nicht. Peinlich berührt ist vermutlich ehrlicher. Hilflos klingt so nach Mitleid. Und das ist zumindest von trockenen Alkis in so einem Fall eher nicht zu erwarten. Niemand verachtet den rückfälligen nassen Alki ja so wie der trockene Alkoholiker. Wenn auch nur heimlich. Als abschreckendes Beispiel zeigt man ihn natürlich gerne her. „Kuckt da, so kann es gehen!“ Hilfe kriegt er, wenn gewünscht, selbstverständlich trotzdem.
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Montag, 4. Februar 2013
cut, 11:58h

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Donnerstag, 31. Januar 2013
Trockenblog: Der Klub der alten Männer
cut, 23:21h
Selbsthilfegruppen kann man ja durchaus als ein Art Klub betrachten. Gerade beim Thema Alkohol passt das Bild ganz gut. Alter Alkoholikerscherz: „Man muss erst alles versoffen haben, ehe man Mitglied werden kann. Die Aufnahmegebühr ist also durchaus beachtlich.“ Und obwohl auch dieser exquisite Klub heutzutage beiden Geschlechtern offensteht, es überwiegen ganz klar die Männer.
Über die Gründe kann ich nur spekulieren. Vermutlich saufen einfach mehr Männer. Warum auch immer. Oder die Frauen sind schlauer, saufen unentdeckt und heimlich (nur ein Piccolöchen!). Obwohl das natürlich alle Alkis tun. Heimlich saufen meine ich jetzt.
Wie auch immer. Die Selbsthilfegruppen selber haben an der Männerschlagseite auch ihren Anteil. Verranzte Männer, die zu viel trinken und blödes Zeug faseln. So ein Publikum ist für Frauen einfach nicht attraktiv. Diese Vorstellungen vom Klub und seinen Mitgliedern sind allerdings generell ein Problem. Auch für männliche Novizen. Da bekommt der Nachwuchs natürlich Angst, zumindest Schwellenangst.
Ist die begründet? Zum Teil schon. Wobei es zwischen den Gruppen große Unterschiede gibt. Trifft sich eine Gruppe im netten Vorort in einer Kirchengemeinde, geht es meist ganz gesittet zu. Kontaktstellen im sozialen Brennpunkt pflegen einen eher raueren Ton. Aber um das zu bemerken, muss Frau sich erst einmal über die Schwelle trauen. Daher gibt es auch reine Frauengruppen. Das soll die Hürde senken. Wobei es für Frauengruppen auch andere Gründe gibt (auch unter Alkoholikern soll es Sexismus geben!). Schwulengruppen gibt es ebenfalls. Auch aus gutem Grund. Und inhaltliche Gründe gibt es in beiden Fällen natürlich auch.
Wie es auch sei. Die Männer dominieren. Und unter denen nicht die jungen. Was in der Natur der Sache liegt. Ehe Mensch sich eingesteht, dass er ein Alkoholproblem hat, oder bis er ganz einfach zusammenbricht, vergehen halt ein paar Jahre. Vorher haut er lieber auf den Putz. Alles hat halt seine Zeit. Auch der Kollaps und die Kapitulation. Und wer sich in relativ jungen Jahren totsäuft, kann später natürlich nicht mehr in der Selbsthilfegruppe sitzen. Auch schlecht für den Altersdurchschnitt. Alt ist dabei relativ. Ein typisches Anfängeralter dürfte, meine nicht repräsentative Schätzung, irgendwo zwischen 35 und 45 liegen.
Was sagt uns das jetzt? Keine Ahnung. Möglicherweise sind die Angebote für jüngere Semester und Frauen schlicht untauglich. Kann schon sein. Ich wüsste aber nicht, wie man das groß ändern könnte. Manche Erfahrung muss man als junger Mensch vielleicht auch ganz einfach selber machen. Prävention hin, Hilfsangebot her. Selbst wenn man dabei draufgeht. Keine Ahnung. Und mit den passenden Angeboten für Frauen kenne ich mich schon gar nicht aus.
Tja. Alles wie immer. Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen. Daher zum Trost: Der Klub der schönen Mütter.
Über die Gründe kann ich nur spekulieren. Vermutlich saufen einfach mehr Männer. Warum auch immer. Oder die Frauen sind schlauer, saufen unentdeckt und heimlich (nur ein Piccolöchen!). Obwohl das natürlich alle Alkis tun. Heimlich saufen meine ich jetzt.
Wie auch immer. Die Selbsthilfegruppen selber haben an der Männerschlagseite auch ihren Anteil. Verranzte Männer, die zu viel trinken und blödes Zeug faseln. So ein Publikum ist für Frauen einfach nicht attraktiv. Diese Vorstellungen vom Klub und seinen Mitgliedern sind allerdings generell ein Problem. Auch für männliche Novizen. Da bekommt der Nachwuchs natürlich Angst, zumindest Schwellenangst.
Ist die begründet? Zum Teil schon. Wobei es zwischen den Gruppen große Unterschiede gibt. Trifft sich eine Gruppe im netten Vorort in einer Kirchengemeinde, geht es meist ganz gesittet zu. Kontaktstellen im sozialen Brennpunkt pflegen einen eher raueren Ton. Aber um das zu bemerken, muss Frau sich erst einmal über die Schwelle trauen. Daher gibt es auch reine Frauengruppen. Das soll die Hürde senken. Wobei es für Frauengruppen auch andere Gründe gibt (auch unter Alkoholikern soll es Sexismus geben!). Schwulengruppen gibt es ebenfalls. Auch aus gutem Grund. Und inhaltliche Gründe gibt es in beiden Fällen natürlich auch.
Wie es auch sei. Die Männer dominieren. Und unter denen nicht die jungen. Was in der Natur der Sache liegt. Ehe Mensch sich eingesteht, dass er ein Alkoholproblem hat, oder bis er ganz einfach zusammenbricht, vergehen halt ein paar Jahre. Vorher haut er lieber auf den Putz. Alles hat halt seine Zeit. Auch der Kollaps und die Kapitulation. Und wer sich in relativ jungen Jahren totsäuft, kann später natürlich nicht mehr in der Selbsthilfegruppe sitzen. Auch schlecht für den Altersdurchschnitt. Alt ist dabei relativ. Ein typisches Anfängeralter dürfte, meine nicht repräsentative Schätzung, irgendwo zwischen 35 und 45 liegen.
Was sagt uns das jetzt? Keine Ahnung. Möglicherweise sind die Angebote für jüngere Semester und Frauen schlicht untauglich. Kann schon sein. Ich wüsste aber nicht, wie man das groß ändern könnte. Manche Erfahrung muss man als junger Mensch vielleicht auch ganz einfach selber machen. Prävention hin, Hilfsangebot her. Selbst wenn man dabei draufgeht. Keine Ahnung. Und mit den passenden Angeboten für Frauen kenne ich mich schon gar nicht aus.
Tja. Alles wie immer. Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen. Daher zum Trost: Der Klub der schönen Mütter.
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Mittwoch, 30. Januar 2013
cut, 06:47h

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