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Samstag, 5. April 2008
MIDI
cut, 01:42h
MIDI-In, MIDI-Out, MIDI-Thru.
Empfangen, Senden, Durch.
MIDI-In, MIDI-Out, MIDI-In, MIDI-Out. Da hat man doch gleich eine Melodie im Ohr. MIDI-In, MIDI-Out, MIDI-In, MIDI-Out. Das wird sicher mal ein Hit.
Empfangen, Senden, Durch.
MIDI-In, MIDI-Out, MIDI-In, MIDI-Out. Da hat man doch gleich eine Melodie im Ohr. MIDI-In, MIDI-Out, MIDI-In, MIDI-Out. Das wird sicher mal ein Hit.
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Mittwoch, 2. April 2008
Die nächste Generation
cut, 16:00h
Vor fast fünfundzwanzig Jahren ist mein Großvater mütterlicherseits gestorben. Seine Frau überlebte ihn um nahezu zwanzig Jahre.
Am letzten Wochenende hielt ein Onkel von mir die Zeit für gekommen, einige schöne oder wertvolle Dinge aus dem Nachlass an die Enkel weiterzugeben. Er hatte sie in den letzten Jahren verwahrt. Seitdem besitze ich ein paar goldene Manschettenknöpfe, eine Krawattennadel mit einem Brillanten und eine schöne alte Armbanduhr mit automatischem Uhrwerk. Meinen Cousinen bekamen den Schmuck meiner Großmutter.
Tragen werde ich die Sachen wohl nicht. Ich hebe sie aber gut auf. Und vielleicht sollte ich sie sogar auch einmal weitergeben.
Am letzten Wochenende hielt ein Onkel von mir die Zeit für gekommen, einige schöne oder wertvolle Dinge aus dem Nachlass an die Enkel weiterzugeben. Er hatte sie in den letzten Jahren verwahrt. Seitdem besitze ich ein paar goldene Manschettenknöpfe, eine Krawattennadel mit einem Brillanten und eine schöne alte Armbanduhr mit automatischem Uhrwerk. Meinen Cousinen bekamen den Schmuck meiner Großmutter.
Tragen werde ich die Sachen wohl nicht. Ich hebe sie aber gut auf. Und vielleicht sollte ich sie sogar auch einmal weitergeben.
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Übrigens
cut, 02:03h
Am 12. 4. spielen Seein' Red in Mülheim im AZ (Auerstr. 51, 45468 Mülheim an der Ruhr). Da geh ich hin. Keine Frage.
Weitere Infos zum AZ gibt es hier.
Weitere Infos zum AZ gibt es hier.
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Mittwoch, 2. April 2008
Socken und Söckchen
cut, 01:49h
Ich stehe an der Straßenbahnhaltestelle, warte auf die 707 und sehe mir die Auslagen in einem Schaufenster an. Zwei Schaufensterpuppen stehen auf der anderen Seite hinter dem Glas. Eine Sie und ein Er. Vor ihnen jeweils ein Schild mit Preisen. Preise für die Dinge, die sie tragen. Von der Jacke bis zu den Schuhen. Auch die Socken haben einen Preis, 8,95 Euro. Sie sind vom gleichen Hersteller und offensichtlich jeweils aus Cotton. Abgesehen von der Farbe kann ich keinen weiteren Unterschied feststellen. Einen verborgenen, unsichtbaren Unterschied gibt es aber wohl doch, denn zu lesen ist: Herren Socken, Cotton, 8,95 Euro und Damen Söckchen, Cotton, 8,95 Euro. Socken und Söckchen. Oder ist das nur Marketing? Frauen kaufen Söckchen, Männer Socken?
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Montag, 31. März 2008
Arzneimittel
cut, 17:57h
Flüssige Verdünnung zur Injektion. Dreimal täglich.
Zur Injektion? Soll ich das spritzen? Eine Injektion mit einer Spritze? In die Vene? Intravenös? Nein höre ich, einfach die Ampulle aufbrechen und dann trinken. Aha. Und das soll wirken? Ja, die Arznei wirke auch so.
Ich staune. Wunder der Medizin. Zumindest für einen Laien wie mich.
Zur Injektion? Soll ich das spritzen? Eine Injektion mit einer Spritze? In die Vene? Intravenös? Nein höre ich, einfach die Ampulle aufbrechen und dann trinken. Aha. Und das soll wirken? Ja, die Arznei wirke auch so.
Ich staune. Wunder der Medizin. Zumindest für einen Laien wie mich.
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Samstag, 29. März 2008
Warm duschen
cut, 00:49h
Der Durchlauferhitzer ist kaputt. Kaum legt man sich mal drei Wochen ins Krankenhaus und nutzt das Ding nicht, schon gibt es den Geist auf. Und der Installateur kommt erst am Montag. Eigentlich nicht weiter tragisch. Dann spüle ich eben nicht. Kein Problem. Es heißt nun allerdings auch kalt duschen (oder es ganz bleiben lassen). Und das ist ein Problem. Ein grässliches Problem sogar, denn ich will warmes Wasser beim duschen.
Eine heiße Dusche gehört eindeutig zu den wichtigsten Errungenschaften der westlichen Zivilisation. Da pfeif ich auf jede Oper (aber das ist ja eh nur Kultur und hat mit der Zivilisation nichts zu tun). Naja, wem sage ich das, für einen Menschen mit Stil und Verstand ist das eh klar. Duschwasser hat heiß zu sein. Keine Frage. Und wer was anderes sagt, der lügt. Heißes Wasser oder Barbarei. Das ist die Alternative.
Eine heiße Dusche gehört eindeutig zu den wichtigsten Errungenschaften der westlichen Zivilisation. Da pfeif ich auf jede Oper (aber das ist ja eh nur Kultur und hat mit der Zivilisation nichts zu tun). Naja, wem sage ich das, für einen Menschen mit Stil und Verstand ist das eh klar. Duschwasser hat heiß zu sein. Keine Frage. Und wer was anderes sagt, der lügt. Heißes Wasser oder Barbarei. Das ist die Alternative.
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Donnerstag, 27. März 2008
Mein Hausarzt
cut, 09:17h
Ich habe jetzt einen Hausarzt. Hatte ich vor meinem Krankenhausaufenthalt nicht. Wer nie zum Arzt geht, der hat auch keinen Hausarzt. Sonnenklar. Mein Hausarzt ist nun der Arzt, der mich damals, in grauer Vorzeit vor knapp vier Wochen, gleich bei meinem ersten Besuch ins Krankenhaus geschickt hat. So kommt man zu einem Hausarzt.
Mein Hausarzt. Hört sich gut an. Sollte man haben. Wahrscheinlich habe ich jetzt alle Chancen, werde steinalt bei bester Gesundheit. Heute habe ich dort meinen zweiten Termin. Rein prophylaktisch. So nennt man das wohl.
Mein Hausarzt. Hört sich gut an. Sollte man haben. Wahrscheinlich habe ich jetzt alle Chancen, werde steinalt bei bester Gesundheit. Heute habe ich dort meinen zweiten Termin. Rein prophylaktisch. So nennt man das wohl.
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Mittwoch, 26. März 2008
Schreck in der Abendstunde
cut, 23:58h

Ordentlicher Abfalleimer in Unterrath
Ein abendlicher Gang durch Oberbilk. Es dämmert schon, bei einer noch geöffneten Bäckerei hole ich mir aber noch einen Kaffee. Aus To go, also zum Mitnehmen. Er schmeckt lausig, wirklich ganz ungewöhnlich schlecht. Irgendwo in der Nähe der Sonnenstrasse komme ich an einen kleinen Platz mit einigen Abfalleimern. Also, rein damit, obwohl der Becher noch halb voll ist. Zack. Im nächsten Moment beginnt es im Abfalleimer heftig zu rascheln und ein Tier springt auf den Rand des Behälters. Oh Gott, eine Ratte.
Schlagartig fallen mir alle Horrorgeschichten bezüglich in die Enge getriebener Ratten ein: Die greifen an, beißen sich fest oder kriechen unter der Hose das Bein hoch. Verursachen schreckliche Wunden und übertragen tödliche Krankheiten, an denen man jämmerlich krepiert. Nichts dran zu machen. Beunruhigende Perspektiven für einen Rekonvaleszenten beim abendlichen Spaziergang in einem fremden Stadtteil. Entsprechend heftig fährt mir der Schreck in die Knochen.
Im nächsten Moment ist das Vieh aber auch schon verschwunden. Durch die Ladung heißen Kaffee wahrscheinlich selber in Panik. Offensichtlich hab ich wohl Glück gehabt. Die Götter waren mir gnädig. Danke!
Jetzt, einige Zeit später, denke ich auch, es war eher ein Eichhörnchen. Die bräunliche Farbe passt eigentlich nicht zu einer Ratte, wenn ich es mir recht überlege.
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Dienstag, 25. März 2008
In der eigenen Wohnung ist es doch am schönsten
cut, 12:38h
Manchmal aber auch nicht. Also, da bin ich wieder. Der Klinikaufenthalt ist beendet. Auskuriert. Ja. Jetzt heißt es immer schön aufpassen, damit es so bleibt.
Und los gehts.
Und los gehts.
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