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Freitag, 18. Juli 2008
Gastbeitrag VI: Gedankensplitter Juli 2008
cut, 01:00h
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Donnerstag, 17. Juli 2008
Der Schmierenkomödiant
cut, 01:37h
Princhard, der Schmierenkomödiant, wurde ja bekanntlich nach seiner Rede nie mehr wieder gesehen. “Er litt am Laster der Intellektuellen, er war oberflächlich.” (Louis-Ferdinand Céline, Reise ans Ende der Nacht.)
Andere erscheinen dann doch wieder auf der Bühne:
"Eine spannende Reise ans Ende der Nacht … in das Herz der Finsternis reist ... an dessen Ende nur die Kraft der Liebe steht."
Fantastisch. Reise ans Ende der Nacht. Herz der Finsternis. Die Kraft der Liebe. Immer ordentlich auf den Putz haun. Naja, ist ja nur PR. Geht mir trotzdem auf den Sender. Werde das Buch daher auch nicht kaufen. Leih es mir irgendwo aus und lese es dann. Ätsch. ;-)
Wie schrieb der Freitag: Die Welt ist zum Kotzen. Was jetzt natürlich übertrieben ist. Ist ja nur ein Roman. Und gemeint war natürlich Céline.
Via hier drauf gekommen.
Andere erscheinen dann doch wieder auf der Bühne:
"Eine spannende Reise ans Ende der Nacht … in das Herz der Finsternis reist ... an dessen Ende nur die Kraft der Liebe steht."
Fantastisch. Reise ans Ende der Nacht. Herz der Finsternis. Die Kraft der Liebe. Immer ordentlich auf den Putz haun. Naja, ist ja nur PR. Geht mir trotzdem auf den Sender. Werde das Buch daher auch nicht kaufen. Leih es mir irgendwo aus und lese es dann. Ätsch. ;-)
Wie schrieb der Freitag: Die Welt ist zum Kotzen. Was jetzt natürlich übertrieben ist. Ist ja nur ein Roman. Und gemeint war natürlich Céline.
Via hier drauf gekommen.

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Mittwoch, 16. Juli 2008
Der technische Fortschritt
cut, 01:19h
Der technische Fortschritt ist unaufhaltsam. So auch hier. Daher nun, Tusch, Applaus, Stapellauf und Jungfernfahrt. Volle Kraft voraus: Twitter.
+ + + Eilmeldung + + + Eilmeldung ++ + Eilmeldung + + +
Ausgezwitschert.
Hab allerdings immer noch keine rechte Ahnung, was ich damit nun so anstellen soll. „Bin in Frankfurt." „Wetter gut." „Gerade ein Stück Kuchen gegessen." Solche Meldungen gibt es hier also bald auch zu lesen. Und das alles sogar mobil.
Natürlich bleibt der Code nicht in diesem Beitrag. Dann wäre er irgendwann ja von der Startseite verschwunden. Und das wäre blöd. Werde daher noch ein schönes und besseres Plätzchen suchen. Am Rand irgendwo. Mehr dürfte der Spaß auch nicht wert sein.
(Manchmal hab ich den Eindruck, die Performance leidet darunter. Dann schmeiß ich den Kram sofort wieder raus.)
+ + + Eilmeldung + + + Eilmeldung ++ + Eilmeldung + + +
Ausgezwitschert.
Hab allerdings immer noch keine rechte Ahnung, was ich damit nun so anstellen soll. „Bin in Frankfurt." „Wetter gut." „Gerade ein Stück Kuchen gegessen." Solche Meldungen gibt es hier also bald auch zu lesen. Und das alles sogar mobil.
Natürlich bleibt der Code nicht in diesem Beitrag. Dann wäre er irgendwann ja von der Startseite verschwunden. Und das wäre blöd. Werde daher noch ein schönes und besseres Plätzchen suchen. Am Rand irgendwo. Mehr dürfte der Spaß auch nicht wert sein.
(Manchmal hab ich den Eindruck, die Performance leidet darunter. Dann schmeiß ich den Kram sofort wieder raus.)

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Dienstag, 15. Juli 2008
Korsakovs Erben: Folge II
cut, 01:32h
Er ist betrunken. So wie jeden Tag. Morgens, mittags und abends. Nachts wird er oft wach. Dann schüttet er nach. Tagsüber ist er meist in der Stadt. Klaut Schnaps oder Wein. Heute auch. Seine Frau und den Sohn sieht er nicht oft. Und wenn, dann gibt es Streit. Er steht auf der Brücke. Da ist er oft. Er schaut gerne ins Wasser. Kippt seinen Korn. Zwei Tage war er schon nicht mehr zu Haus.
Sein Vater kennt diese Stelle. Daher findet er ihn dann auch sofort. „Hier, 100 Euro. Komm bitte nicht mehr zurück. Es ist alles kaputt." Zum ersten Mal in seinem Leben sieht er seinen Vater weinen. Dann geht er.
Drei Tage bleibt er noch auf der Straße. Versäuft das Geld. Klaut weiter Schnaps. Und plötzlich will er nicht mehr. Er ruft seinen Mutter an. Sie geht sofort an den Apparat. „Ich geh in die Klapse. Entgiftung. So wie jetzt, so will ich nicht mehr." Sie glaubt es ihm nicht. Die Nacht säuft er durch. Übernachtet im Park.
Am nächsten Tag telefoniert seine Mutter mit der Anstalt. Er ist da. Er bekommt Distraneurin und hat Angst.
Korsakovs Erben: Folge I.
Sein Vater kennt diese Stelle. Daher findet er ihn dann auch sofort. „Hier, 100 Euro. Komm bitte nicht mehr zurück. Es ist alles kaputt." Zum ersten Mal in seinem Leben sieht er seinen Vater weinen. Dann geht er.
Drei Tage bleibt er noch auf der Straße. Versäuft das Geld. Klaut weiter Schnaps. Und plötzlich will er nicht mehr. Er ruft seinen Mutter an. Sie geht sofort an den Apparat. „Ich geh in die Klapse. Entgiftung. So wie jetzt, so will ich nicht mehr." Sie glaubt es ihm nicht. Die Nacht säuft er durch. Übernachtet im Park.
Am nächsten Tag telefoniert seine Mutter mit der Anstalt. Er ist da. Er bekommt Distraneurin und hat Angst.
Korsakovs Erben: Folge I.

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Montag, 14. Juli 2008
Testbild
cut, 01:33h

Nur ein Test. Wollte mal sehen, wie diese neuen Bildchen ankommen. Gemeint sind natürlich die kleinen Bilder über und unter diesem (überaus geistreichen) Beitrag hier. Original aus dem Kölner Dom (s.u.). Selbst geknipst und eingeschwärzt. Wie nennt man die Dinger als Blog-/HTML-/Web 2.0-Profi eigentlich? Beitragstrennungsbild?
Könnten vielleicht kleiner sein. Und möglicherweise besser nur unten. Fragen, Fragen, Fragen. Zu morbide sind sie vielleicht auch. Dann lass ich es lieber. Andererseits sollte man da ja eh immer dran denken. Sonst wirds einem noch zu wohl. Und das kann üble Folgen haben. Kennt man ja die Geschichte.
Irgendwie kann man die sicher auch in das Seitenlayout reinfriemeln. Dann muss man sie nicht jedesmal händisch einfügen. Hab aber keine blasse Ahnung wie. Ich glaub, ich lass es bleiben. Oder eine leichte, heitere Optik. Was fürs Gemüt. Katzen oder Blümchen. Die ziehen doch immer.
Fazit: "Sonntags abends um halb zehn/ Durfte ich das Testbild sehn ..."
O.K. Der Termin ließ sich leider nicht halten. Ansonsten stimmts aber.

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Sonntag, 13. Juli 2008
Urwald
cut, 01:44h
„Gutmütige Enthusiasten dagegen, Deutschtümler von Blut und Freisinnige von Reflexion, suchen unsere Geschichte der Freiheit jenseits unserer Geschichte in den teutonischen Urwäldern. Wodurch unterscheidet sich aber unsere Freiheitsgeschichte von der Freiheitsgeschichte des Ebers, wenn sie nur in den Wäldern zu finden ist? Zudem ist bekannt: Wie man hineinschreit in den Wald, schallt es heraus aus dem Wald. Also Friede den teutonischen Urwäldern!"
Aus: Karl Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie, Einleitung, MEW 1, S. 380.
Aus: Karl Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie, Einleitung, MEW 1, S. 380.
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Kämpfer
cut, 01:36h
"... kämpfte er* tapfer gegen die Romantik, eben weil Hegel sie in seiner "Ästhetik" kritisch und Heine in der "Romantischen Schule" literarisch längst beseitigt hatte."
*Mit "er" ist der große Arnold Ruge gemeint.
Und jetzt müßten eigentlich die Retter kommen.
Aus: Karl Marx/Friedrich Engels, Die großen Männer des Exils, Kapitel V, MEW 8, S. 273.
*Mit "er" ist der große Arnold Ruge gemeint.
Und jetzt müßten eigentlich die Retter kommen.
Aus: Karl Marx/Friedrich Engels, Die großen Männer des Exils, Kapitel V, MEW 8, S. 273.
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Samstag, 12. Juli 2008
Dom
cut, 01:43h


Zum Licht
So ein Dombesuch sorgt nicht unbedingt für ein heiter gestimmtes Gemüt. Im Gegenteil. Manchmal gruselt es einen da eher. Ruhe, Stille, Andacht? Fehlanzeige. Dergleichen sucht man im Dom genauso vergebens. Zumindest in Köln. Ist jedenfalls so mein Eindruck. Der kann natürlich falsch sein. Das ist durchaus drin. Viel zu kucken gibt es dagegen schon. Da kann man nicht meckern.
Wenn ich mal da bin, dann gehe ich daher auch meistens kurz rein. Beeindruckend ist das schon. Keine Frage. Auch für den Laien, also für Menschen wie mich, der vieles wohl nicht richtig zuordnen kann. Laie jetzt natürlich in seiner allgemeinen Bedeutung. Nicht im kirchlichen Sinn. Ist halt nicht jeder ein Kunsthistoriker oder so.
Und dann diese Männer in den roten Talaren. Mit der Spendenbüchse direkt vor dem Bauch. "Für den Dom". Das sind wohl die Aufpasser. Vielleicht finanzieren die ihren Job auf diese Art ja sogar gleich selbst. Ein sehr innovativer Ansatz. Könnte doch durchaus sein.
Noch kurz an den Massen von brennenden Kerzen vorbei. Schnell mal 'ne Kerze anzünden, wird schon nicht schaden. So scheinen viele zu denken. Und dann wieder raus. So auch ich.
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Donnerstag, 10. Juli 2008
Mensch, bedenke, dass du ...
cut, 19:09h

Im Kölner Dom
Heute wieder Köln. Meeting. Schlaue Sprüche geklopft und noch schlauere Sprüche gehört.
Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel!
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