... newer stories
Samstag, 26. Juli 2008
Dioxine Skyline
cut, 01:48h
Einflüsse: Sleep, Satie, Slayer, Spitboy.
Klingt wie: Acid rain hurled from heaven.
(Steht da so.)








... link (4 Kommentare) ... comment
Freitag, 25. Juli 2008
1. Platz: Cut
cut, 01:52h
Endlich, die erste Auszeichnung ist gewonnen. In gewohnter Bescheidenheit erspare ich mir an dieser Stelle weitere Details. Ein kurzer Satz aus der Begründung der Jury sei aber erlaubt. Ich zitiere Herrn Vert:
"1. cut - absolut outstanding für den schnellsten finger auf f5."
Verliehen wurde die goldene F5-Taste in Grün mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten. Angaben über die Höhe der Dotierung wurden bislang leider noch nicht gemacht.
Herzlichen Dank aber schon jetzt für diese kluge und weitsichtige Entscheidung!
"1. cut - absolut outstanding für den schnellsten finger auf f5."
Verliehen wurde die goldene F5-Taste in Grün mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten. Angaben über die Höhe der Dotierung wurden bislang leider noch nicht gemacht.
Herzlichen Dank aber schon jetzt für diese kluge und weitsichtige Entscheidung!

... link (2 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 24. Juli 2008
Sentimentales
cut, 01:51h

Plot: Nr. 1 / Januar ´95, DM 1,-
Major Labels: Die Wurzel allen Übels?
Zap: Nr. 138, Juli 96, DM 5,-
Abjucken 96: Was tun, wenn der Riemen spannt?
Eigentlich wollte ich zum Thema ja ein paar Takte schreiben. Plot, Zap, Plastic Bomb, Trust, Ox, Blurr ... Und wie sie alle heißen (oder hießen). Der Anfang war auch gemacht. Dann aber kam ein freundlicher Hinweis: "Man, man, man, was für ein blödes, sentimentales Gewäsch."
Aha.
"So ein Quatsch. Selber dummes Gewäsch. Geh mir weg."
Oder?
Ich habs dann gelassen. Also gibts jetzt nur die zwei Titelseiten hier.

... link (2 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 23. Juli 2008
Vater Rhein und seine Töchter
cut, 01:36h
Detail
"Vater Rhein und seine Töchter" huldigen dem Kaiser. Sachen gibts. Ob der Kaiser in Berlin 1897 hier nun wirklich so beliebt war ...
„Errichtet von dem Staat, der Rheinprovinz, dem Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen und der Stadt Düsseldorf." So steht es vor dem Ständehaus.

... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 22. Juli 2008
Vorsicht: Reklame!
cut, 01:33h
Kam ich jetzt drauf, weil ich gestern diese Flory gesehen hab. Kreidler eben. Und die spielen da. In Lörick, in sonnigen Rheinauen also. Noch dazu im Freibad. War in den letzten Jahren immer ganz nett. Außerdem wollte ich Kreidler ohnehin gerne mal sehn. Das Nachtprogramm in den Böhlerwerken schenke ich mir allerdings.
Die Werke sind mir nicht in guter Erinnerung. Hab mich da mal wegen eines Ferienjobs vorgestellt. Den habe ich dann auch bekommen. Angetreten bin ich ihn allerdings nicht. Auf dem Hof war so ein merkwürdiges Denkmal. "Den Opfern der Schwerindustrie". Oder so ähnlich. Da bin ich dann lieber zu Hause geblieben.
Fast hätte ich hier ja auch noch ein Webebanner gebracht:
"Solltet ihr die Möglichkeit haben das Open Source Festival auf eurem Myspace Profil, eurem Blog oder eurer Website zu platzieren, würden wir uns sehr dadrüber freuen! Alle die uns helfen möchten finden im Ordner OSF BANNER bestimmt ein passendes Format. Vielen Dank!"
Hab ich dann aber tunlichst gelassen (wie man sieht). Mich plagt ja so fast schon ein schlechtes Gewissen. Der Laden hier soll doch werbefrei sein.
An dieser Stelle jetzt trotzdem die Infos zum Fest: "Open Source Festival".
Die Werke sind mir nicht in guter Erinnerung. Hab mich da mal wegen eines Ferienjobs vorgestellt. Den habe ich dann auch bekommen. Angetreten bin ich ihn allerdings nicht. Auf dem Hof war so ein merkwürdiges Denkmal. "Den Opfern der Schwerindustrie". Oder so ähnlich. Da bin ich dann lieber zu Hause geblieben.
Fast hätte ich hier ja auch noch ein Webebanner gebracht:
"Solltet ihr die Möglichkeit haben das Open Source Festival auf eurem Myspace Profil, eurem Blog oder eurer Website zu platzieren, würden wir uns sehr dadrüber freuen! Alle die uns helfen möchten finden im Ordner OSF BANNER bestimmt ein passendes Format. Vielen Dank!"
Hab ich dann aber tunlichst gelassen (wie man sieht). Mich plagt ja so fast schon ein schlechtes Gewissen. Der Laden hier soll doch werbefrei sein.
An dieser Stelle jetzt trotzdem die Infos zum Fest: "Open Source Festival".

... link (21 Kommentare) ... comment
Montag, 21. Juli 2008
Doris ist in der Gang
cut, 01:51h

Kreidler Flory
... und du wirst Doris niemals wiedersehen. Es muss nicht Doris sein. Und die Flory kann auch eine Vespa sein. Ich hatte leider nie eine. Eine Flory jetzt. Nur mein Fahrrad.

Kreidler Emblem
Nach dem Klapprad ist es fahrradtechnisch bei mir dann aber stetig bergauf gegangen. Immerhin. Trotzdem konnte ich nie so ganz mithalten. Ein Mofa war doch schon cooler.

... link (8 Kommentare) ... comment
Samstag, 19. Juli 2008
Kontrapunkte
cut, 16:02h
Gefällt mir. Zitat von hier:
"Es gibt aber auch Kontrapunkte. Ich denke dabei z.B. an den amerikanischen Philosophen Richard Rorty, der aus der Tradition der amerikanischen Philosophie des Pragmatismus kommt. Rorty hat vor einiger Zeit begonnen, die amerikanischen Intellektuellen, die linken "Academics", scharf zu kritisieren. Deren Debatten über Foucault, Poststrukturalismus, Geschlechterdifferenz usw. seien Ausdruck einer tiefgreifenden Isolation und Entfremdung dieser Akademiker gegenüber den wirklichen sozialen Problemen der US-amerikanischen Gesellschaft. Die Intellektuellen - so fordert er - müssen zurückfinden zur Klassenanalyse und zum Klassenkampf; denn nur so können sie jene Entfremdung, die seit der Opposition gegen den Vietnam-Krieg gegenüber der US-amerikanischen Arbeiterklasse eingetreten sei, produktiv überwinden."
Aus: Was bedeutete es, in den 50er Jahren gesagt zu haben: "Sie dürfen niemals vergessen, daß ich Marxist und Sozialist bin"? Leo Kofler und die "heimatlose Linke" jenseits von Sozialdemokratie und Staatssozialismus, Frank Deppe, Marburg. Mitteilungen der Leo-Kofler-Gesellschaft, Nr.3, September 1999.
Bei mir selbst kopiert. (Schlimmer ist ja nur noch die Selbstkommentierung und die Selbstverlinkung.)
"Es gibt aber auch Kontrapunkte. Ich denke dabei z.B. an den amerikanischen Philosophen Richard Rorty, der aus der Tradition der amerikanischen Philosophie des Pragmatismus kommt. Rorty hat vor einiger Zeit begonnen, die amerikanischen Intellektuellen, die linken "Academics", scharf zu kritisieren. Deren Debatten über Foucault, Poststrukturalismus, Geschlechterdifferenz usw. seien Ausdruck einer tiefgreifenden Isolation und Entfremdung dieser Akademiker gegenüber den wirklichen sozialen Problemen der US-amerikanischen Gesellschaft. Die Intellektuellen - so fordert er - müssen zurückfinden zur Klassenanalyse und zum Klassenkampf; denn nur so können sie jene Entfremdung, die seit der Opposition gegen den Vietnam-Krieg gegenüber der US-amerikanischen Arbeiterklasse eingetreten sei, produktiv überwinden."
Aus: Was bedeutete es, in den 50er Jahren gesagt zu haben: "Sie dürfen niemals vergessen, daß ich Marxist und Sozialist bin"? Leo Kofler und die "heimatlose Linke" jenseits von Sozialdemokratie und Staatssozialismus, Frank Deppe, Marburg. Mitteilungen der Leo-Kofler-Gesellschaft, Nr.3, September 1999.
Bei mir selbst kopiert. (Schlimmer ist ja nur noch die Selbstkommentierung und die Selbstverlinkung.)

... link (8 Kommentare) ... comment
Samstag, 19. Juli 2008
Jahrmarkt
cut, 01:44h

Böser Blick
Früher nannte man die Kirmes wohl häufig auch Jahrmarkt. Hört man heute ja nicht mehr so oft. Aber egal. Momentan ist es wieder so weit. Größte Kirmes am Rhein. Könnte man vielleicht doch glatt mal hingehn. Das letzte Mal ist lang her. Warum eigentlich nicht.
Naja, ist nix geworden. Schon auf dem Hinweg scheiterte die Expedition. Der böse Blick möglicherweise. Obwohl der nicht einmal von eine Frau kam. Wohl doch den falschen Weg für das Vorhaben gewählt. Vielleicht lags aber auch nur am Wetter. Aber, was solls. Viel verpasst hab ich wahrscheinlich wohl nicht:
"Wir schlottern. Wir verteidigen uns. Wir lachen. Von überall her kommen sie und rumsen uns an, und dazu die Musik, und mit Schwung, und im Takt! Wir kriegen mächtig was ab in dieser Art Fässer auf Rädern, solche Stöße, dass uns jedes Mal, wenns kracht, schier die Augen aus den Höhlen springen. Ein Riesenspaß eben! Brutalität mit Gegacker! Das ganze Akkordeon des Vergnügens!"
(Louis-Ferdinand Céline, Reise ans Ende der Nacht, Rowohlt, 2004, S. 624.)

... link (2 Kommentare) ... comment
... older stories

