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Sonntag, 3. August 2008
Ruine
cut, 01:51h

Ruine
„Ich schau mich um und seh nur Ruinen, vielleicht liegt es daran, dass mir irgendetwas fehlt." Wussten die Fehlfarben also auch schon. Find ich allerdings etwas übertrieben. Man soll ja nicht ständig jammern. Hat Heinrich VI. sicher auch nicht. Und ich lass es daher auch lieber bleiben.
Mir selbst ist momentan irgendwie mehr nach Bildern hier im Blog. Daher heute diese Ruine.
Rechenaufgabe: 2823 ist das Gemäuer doppelt so alt wie heute (wenn ich mich jetzt nicht verrechnet hab). Die vermutete Fertigstellung war also wann?
Aber egal. 2823 kann die dann auf jeden Fall ein anderer knipsen.

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Samstag, 2. August 2008
Eins geht noch
cut, 01:52h

Skeptischer Blick
Morgen mache ich dann ein Bild von dem wirklich sehr schönen Hibiskus im Garten. Umschwirrt von Hummeln und Bienen. Schließlich ist Sommer. „Think Positive". Das ist gefragt.
Und wer die nicht gut findet, der ist eh ein schlechter Mensch. Ich also nicht. Bad Brains: I Against I

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Freitag, 1. August 2008
Besuch im Dom
cut, 01:52h

Fest im Blick
Die katholische Kirche hat ja viel zu bieten. Zu den Gelegenheiten unterschiedlichster Art. Und der Ritus ist dabei fast immer sehr schön. Aus meinem Mund daher kein schlechtes Wort über sie. Insbesondere finden sich dort auch immer wieder Bildmotive in großer Zahl. Durchaus auch düsterer Art.
Meist verzichte ich aber auf ein Bild. Da ist es mir dann doch zu peinlich. Man kann ja nicht immer und überall einfach den Fotoapparat zücken. Bei touristisch überrannten Kirchen habe ich damit aber kein Problem. Also etwa im Dom in Köln. Selbst als Knipser scheint mir mein Benehmen dort überdurchschnittlich dezent. Gräber fotografiere ich allerdings nie. Auch dort nicht. Das ist mir dann doch zu pietätlos. Und wenn sie Jahrhunderte alt sind.
Irgendwann werde ich ein paar Motive mal wiederholen. Mit geeigneterem Equipment und mit mehr fotografischem Know-how. Bis dahin knipse ich aber erst einmal weiter.

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Donnerstag, 31. Juli 2008
Kopf 1 und Kopf 2
cut, 01:52h

Kopf 1
Besonders fröhlich sahen sie nicht aus. Was ja auch kein Wunder ist. Bei dem Alter. Neuromanisch sollen die sein. Da geht man bisweilen gebeugt und kuckt nicht mehr so munter.
Ansonsten fast die einzig bemerkenswerte Sache oder Begegnung am heutigen Tag. Es ist einfach zu warm. Da haperts an Elan und es fehlen die originellen Gedanken. Wobei, ich sagte es ja bereits, mehr als einen originellen Gedanken pro Quartal sollte man eh nicht von sich fordern. Das gibt nur Stress.

Kopf 2
Und ehe ich jetzt noch mehr alte Gedanken von mir reanimiere, Selbstzitate präsentiere, mich selbst kommentiere oder auf mich selber verlinke: Da mache ich Schluss.

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Mittwoch, 30. Juli 2008
Dreckswetter
cut, 01:41h
Verdammtes Dreckswetter (das könnte* jetzt glatt ein Beitrag auf Twitter sein). Klatschnass geworden. Gewitter, Blitz und etwas Gedonner. Kein Schirm und der Bus fährt nicht mehr. Kennt man ja.
Zweifellos Vorboten der nahenden Flutkatastrophe (Sintflut!). Natürlich auch keine Taube zu sehen. Nichtmal ein paar Elstern. Was ja Rabenvögel sind (Pica pica). Wie der Ornithologe und Bibelkenner es weiß. Also: Leute, kehrt um!
Nach wie vor aber keine Probleme mit dem Heuschnupfen. Da läuft mir wenigstens nicht die Nase beim Weltuntergang.
*Könnte nicht nur, ist es jetzt auch. Doch ein praktischer Service.
Zweifellos Vorboten der nahenden Flutkatastrophe (Sintflut!). Natürlich auch keine Taube zu sehen. Nichtmal ein paar Elstern. Was ja Rabenvögel sind (Pica pica). Wie der Ornithologe und Bibelkenner es weiß. Also: Leute, kehrt um!
Nach wie vor aber keine Probleme mit dem Heuschnupfen. Da läuft mir wenigstens nicht die Nase beim Weltuntergang.
*Könnte nicht nur, ist es jetzt auch. Doch ein praktischer Service.

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Montag, 28. Juli 2008
In der Straßenbahn: II
cut, 03:24h
In der Straßenbahn kann man was erleben. Man muss nur oft genug damit fahren. Bevorzugt zu späterer Stunde. Selbst Ehe- und Beziehungsdramen nehmen dort dann in aller Öffentlichkeit ihren Lauf. Ich weiß, was ich sage. Selber erlebt. Zweimal in den letzten drei Tagen. Von zwei sehr unterschiedlichen Pärchen. Im Ablauf der Dramaturgie aber verblüffend simultan. Und in beiden Fällen lag der aktivere Teil der Aufführung ganz eindeutig bei der Frau. Gar keine Frage. Die Männer waren eher schweigsam. Sie schienen eine Schurkenrolle zu geben.
Paar 1: Beide ziemlich alt. Schätzungsweise ein ganzes Stück über 70.
Paar 2: Beide ziemlich jung. Schätzungsweise noch nicht einmal 30.
Details erspare ich mir hier. Die angesprochenen Dinge waren zum Teil doch ziemlich intim. Mehr Schwung hatten übrigens die Alten. Da flogen verbal richtig die Fetzen. Die Geschichte von den beiden ist definitiv aus. Nix mehr zu machen. Da kamen zu viele Wahrheiten auf den Tisch.
Zusammenfassung in Stichworten - Paar 1
Sie: „Geld. Puff. Nutten. Geiler Bock. Erste Frau auch immer beschissen. Erzähl ich deinem Sohn. Gut, dass ich meine Wohnung noch hab. Ich geh jetzt."
Er: „Aber."
Sie steigt aus und haut ihm dabei noch eine letzte unschöne Sache vor den Kopf. Er bleibt in der Bahn sitzen und fährt noch ein ganzes Stück weiter.
Zusammenfassung in Stichworten - Paar 2
Sie: „Wie konntest du. Doch wieder getroffen. Lieber als mich. Lügner. Wir sollten. Trennen."
Er: „Hör mir doch bitte einmal zu."
Sie steigt aus. Schaut sich nicht einmal mehr nach ihm um. Er bleibt in der Bahn sitzen. Steigt an der nächsten Haltestelle aber ebenfalls aus.
Sehr unterhaltsam. Aber auch ein bisschen unangenehm. Hab daher jeweils sehr aufmerksam aus dem Fenster gekuckt.
Dies ist eine Fortsetzung von „In der Straßenbahn".

Paar 1: Beide ziemlich alt. Schätzungsweise ein ganzes Stück über 70.
Paar 2: Beide ziemlich jung. Schätzungsweise noch nicht einmal 30.
Details erspare ich mir hier. Die angesprochenen Dinge waren zum Teil doch ziemlich intim. Mehr Schwung hatten übrigens die Alten. Da flogen verbal richtig die Fetzen. Die Geschichte von den beiden ist definitiv aus. Nix mehr zu machen. Da kamen zu viele Wahrheiten auf den Tisch.
Zusammenfassung in Stichworten - Paar 1
Sie: „Geld. Puff. Nutten. Geiler Bock. Erste Frau auch immer beschissen. Erzähl ich deinem Sohn. Gut, dass ich meine Wohnung noch hab. Ich geh jetzt."
Er: „Aber."
Sie steigt aus und haut ihm dabei noch eine letzte unschöne Sache vor den Kopf. Er bleibt in der Bahn sitzen und fährt noch ein ganzes Stück weiter.
Zusammenfassung in Stichworten - Paar 2
Sie: „Wie konntest du. Doch wieder getroffen. Lieber als mich. Lügner. Wir sollten. Trennen."
Er: „Hör mir doch bitte einmal zu."
Sie steigt aus. Schaut sich nicht einmal mehr nach ihm um. Er bleibt in der Bahn sitzen. Steigt an der nächsten Haltestelle aber ebenfalls aus.
Sehr unterhaltsam. Aber auch ein bisschen unangenehm. Hab daher jeweils sehr aufmerksam aus dem Fenster gekuckt.
Dies ist eine Fortsetzung von „In der Straßenbahn".

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Montag, 28. Juli 2008
Nur eben ums Eck
cut, 01:49h

Ein ganz normaler Tag geht zu Ende. Ein ganz normaler Tag? Ja, ein ganz normaler Tag! Denn Sie sind überall. Immer und jederzeit. Man muss nur genau hinsehen.

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Sonntag, 27. Juli 2008
Zum Wetter
cut, 01:52h
Am späteren Nachmittag. Dunkel ist es. Ruhig und windstill. Absolut windstill sogar. Bemerkenswert geradezu.
Das sind diese Momente. Da erwarte ich es dann immer. Jetzt ist es so weit. Die nie dagewesene Sensation. Apokalypse, Harmagedon, Weltuntergang und die vier apokalyptischen Reiter. Pest, Krieg, Hunger und Tod.
Könnte ja sein. Genauere Termine nennt einem da ja keiner. Daher ist man in jeder Situation besser bereit.
War aber wieder mal nichts. Kein himmlisches Spektakel von besonderer Wucht. Nur der Regen. Der kam.

Dahinter der Rhein
Das sind diese Momente. Da erwarte ich es dann immer. Jetzt ist es so weit. Die nie dagewesene Sensation. Apokalypse, Harmagedon, Weltuntergang und die vier apokalyptischen Reiter. Pest, Krieg, Hunger und Tod.
Könnte ja sein. Genauere Termine nennt einem da ja keiner. Daher ist man in jeder Situation besser bereit.
War aber wieder mal nichts. Kein himmlisches Spektakel von besonderer Wucht. Nur der Regen. Der kam.

Dahinter der Rhein

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