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Dienstag, 10. Juli 2012
Damals: Das Rad
cut, 11:18h

Traum in Pink und Violett

Ab einem gewissen Alter spricht man ja gerne von Früher. Insbesondere von vergangenen Heldentaten. Klar. Aber auch einfach so. Damals. Da hat man schließlich noch was erlebt. Und darüber redet Mensch nun einmal gerne. Ich selbstverständlich auch. Und daher. Jetzt also. Damals. Das Rad.

Zwanzig Jahre mag es her sein. Da haben wir noch regelmäßig größere Touren gemacht. Borken in Westfalen, Aachen, Altenberger Dom. Oder einfach am Rhein lang. Ausgangsort immer das heimische D-Dorf. Was sonst.

Die Tour zum Altenberger Dom sind wir zwei- oder dreimal gefahren. Schöne Tour übrigens. Nebenbei bemerkt. Aber egal. Auf dem Rückweg führte der Weg dann über Solingen. Solingen, Messer, Eisen und Stahl. Viele Hügel ansonsten. Naja. Auch egal. Beim zufälligen Schlenker über irgendein Gewerbegebiet sind wir dann über diesen Radladen gestolpert. Und das war nicht egal. Da blitzten sie. Sagenhaft. In Rot. In Eisen. Und in Stahl. Topgruppen. Alles, was das Herz begehrt. Teuer. Zu teuer. Für junge Studenten. Daher, damals, nur ein Traum. Aber später, wenn Geld keine Rolle mehr spielen würde. Dann. Dann sollte es einmal so ein Rad sein. Diese Marke. Aus Stahl. Mit einer Topgruppe. Bunt. Was sonst.

Und dann vergingen die Jahre. Mehr Geld. Was aber trotzdem noch eine Rolle spielte. Und weniger Zeit. Auch fürs Rad. Für Touren sowieso. So geriet die Sache in Vergessenheit. Wie es so geht. Im Hirn blieb aber ein Fitzelchen hängen. So entstehen sentimentale Jugendträume vermutlich ja immer. Jungmännerträume in dem Fall. So war es dann seitdem. Das Rennrad. Davon hätte, könnte, sollte man eins haben. Irgendwann. Genau so eins.

Und dann, Knallbumm, werden sie wahr. Träume. Man wird schließlich älter. Sentimentaler. Dann kommt so ein Kram ja oft wieder zurück. Macht man sie wahr. Durch einen glücklichen Zufall. Nachdem man vorher natürlich geschaut hat. Und eigentlich gibt es die ja gar nicht mehr. Diese verklärten Renner aus Stahl. Träume natürlich auch nicht. Und dann doch. Neu. Obwohl schon älter. Da steht es dann. In Stahl. Mit Topgruppe. In Pink und Violett.

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Dienstag, 3. Juli 2012
Last Ever Gig
cut, 15:54h
Puh. Juhu! Alles klar gemacht. Mein letztes Rad ist im Sack. Das fehlende Rennrad. Schon ein paar Mal angeschaut. Und nun ist die Sache geritzt. Man muss sich ja auch mal was gönnen. Gerade, wenn man die Tage wieder ein Jahr älter wird.

Stahl natürlich. Alt und doch neu. Bella Italia. Freitag hole ich es ab. Kaufe es bei einem Händler. Der hat es aus einer Sammlung. Wurde nie gefahren. Zustand ist neu. Daher nicht ganz billig. Aber auch nicht abgedreht teuer. Bilder folgen. Ist doch klar. Sieht natürlich toll aus!

Ein Nachbar hier im Dorf wurde damit übrigens auch schon gesehen. Und Herr Raccoon, Stichwort Solingen, kennt auch ein paar Details zum Vater des Gedankens. Der Traum in Rot. Hier allerdings anders lackiert. Schöner. Klaro. ;-)

Und damit ist jetzt Schluss. Mit dem Räderkauf. Auch wenn ich, wie zu erwarten, steinalt werde. Noch ein Rad kaufe ich nicht. Der Fuhrpark reicht nun aus. Definitiv.

(Das hier musste ich jetzt schreiben. Freue mich gerade sehr!)

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Sonntag, 1. Juli 2012
Trockenblog
cut, 15:59h
Und dann ist ihm der Kragen geplatzt.

"Ich kann es nicht mehr hören. Die Scheiße. Diese ganze Scheiße. Von denen, die drauf sind. Egal auf was. Scheiß Säufer. Scheiß Pillenfresser. Was die tun. Was die reden. Das ewige Jammern. Das Instrumentalisieren. Um an Nachschub zu kommen. Natürlich. Was denn sonst. Weiter reicht der Horizont ja nicht. Auch wenn sie über Gott und die Welt quatschen. Jammern. Besser gesagt. Wegmachen. Darum gehts doch immer. Die ganze Scheiße. Die Gewalt. Die Kacke. Die Idioten. Trau keinem, der drauf ist. Und nimm nichts von dem Ernst, was er sagt. Ist eh alles gelogen. Oder Schwachsinn. Die wollen Sprit. Stoff. Darum dreht es sich. Dafür tun die alles. Idioten. Vollidioten. Nur saufen, saufen, saufen, saufen. Oder Stoff, Stoff, Stoff. Scheißegal. So ist es doch. Arschlöcher."

Tja. Hm. So ist es. Scheint mir auch.

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Samstag, 30. Juni 2012
Viel Steine gab`s
cut, 14:01h

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Mittwoch, 27. Juni 2012
Trockenblog
cut, 10:57h
Alles besser als wie wo zuvor. Keine Frage. Kein Sprit. Keine verschissenen Klamotten. Keine Gewalt mehr. Seit Jahren. Er werde langsam so etwas wie ein Mensch.

Nur dieses Gefühl von „Leck mich am Arsch“. Das vermisse er schon. Aber das sei vermutlich eben so. Als angehender Mensch. Da habe man natürlich mehr um die Ohren.

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Dienstag, 26. Juni 2012
Menschenskinder
cut, 17:40h
Die Zeit wird auch immer knapper.

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Samstag, 23. Juni 2012
Barock
cut, 14:13h

Bei der morgendlichen Zeitungslektüre

Barock war nicht nur der 626. Auf dem ich damals den Fühererschein machte. Auch der Fahrlehrer. Damals. In Unterrath.

"Eins, zwei, drei im Sauseschritt, vergeht die Zeit und wie gehn mit."
(W. Busch)

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Montag, 18. Juni 2012
Kleine Stadt in Westfalen
cut, 13:10h
Gestern. Runder Geburtstag einer älteren Dame. Der letzte Geburtstag, den Sie groß feiert. Sagte sie im Vorfeld zumindest. Aber egal. Ich war ohnehin nicht eingeladen. Ich war nur dabei. Zur Begleitung. Auf der Hin- und Rückfahrt. Für eine ebenfalls nicht mehr ganz junge Teilnehmerin an den Feierlichkeiten.

Und hatte vor Ort daher dann Zeit. Denn die Feier lief ja ohne mich ab. Kein offizieller Empfang, kein Mittagessen und kein Kaffeetrinken für mich. Aber einen langen, schönen Tag lang Zeit. Für diese kleine Stadt in Westfalen. Für die Stadt der Türme. Bei schönem Wetter. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.

Nur in so einer kleinen Stadt, die man aus der Vergangenheit vielleicht noch ganz gut kennt, hat man dann vermutlich dieses Gefühl. Von Ruhe. Von Zeit. Die langsam vergeht. Eisessen. Zum Friedhof gehen. Kaffee. Kuchen. Sonnenschein. Zeit.

Und dann noch ins Museum: Beuys und Schüler. Hätte ich da gar nicht vermutet. Und viel besser, als gedacht. In der Ausstellung gab es sogar eine Überraschung für mich. Drei Bilder vom verstorbenen Jürgen Kramer. Der hier in der Nachbarschaft ja auch aktiv war: Rabe 500. Dessen dortigem Hinweis ich mal gefolgt bin. Und ein dickes, schönes Buch kaufte: Der ganze Riemen. Hat mich gefreut. Die Überraschung.

Und dann wieder raus. In die kleine, schöne Stadt. Wo die Zeit an sonnigen Sonntagen so langsam vergeht.

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?Im übrigen bin ich der Meinung, daß dieser Staat zerstört werden muß.?

Rosa Luxemburg

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