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Freitag, 17. August 2012
Ein marxistischer Einzelgänger
cut, 12:31h
Buchbesprechung: Begegnungen mit Leo Kofler.

Für die, denen Adornos „Marxo-Nihilismus“ Marx noch nicht zum toten Hund gemacht hat.

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Mittwoch, 15. August 2012
Niederrhein
cut, 18:09h

Niederrheinlandschaft

Am Wochenende ist es da schon voll. Trotzdem immer schön mit dem Rad.

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Dienstag, 14. August 2012
Leo Kofler auf Wikipedia
cut, 12:23h
Mit der Zeit ist der Eintrag ja doch besser geworden: Leo Kofler.

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Montag, 13. August 2012
Der Sohn der Aphrodite hat gesagt
cut, 12:39h
Hello hero, hero hello,

geschriebenes mit Vorbild mark793 ist früh fertig. Siehe Ranhang. Sleeping dog wake up for writing.

Bis demnäxt,

Aphro Child


Der Gang

Ganz nach Vorbild

Grünscheid. Aphro Child dachte nicht, diese Welle wäre dieses Jahr unter die Räder gekommen. Ojemine, wenn die cut-Blogger das beschreiben, wie sie die Jungfernfahrt dort durchgeführt haben. Und dann noch mal einen Nachschlag setzen. Dann denkt sich Aphro Child, auch mal Nektar zu sich zu nehmen, und dorthin zu fahren. Schließlich ist auch noch cut-Paranoia der ganz besonderen Art, wenn Child mit mark793 und cut-Messer mitfahren will, an die Klein Paris-Gründungsstelle Altenberger Dom. Irgendwann im September.

So ging es von Klein Paris los, um eine lange vergessene Strecke zu befahren. Erst ging es am cut-Rheinufer entlang. Ab dem Punkt, wo die preußischen Adler auf den öffentlichen Gebäuden drauf sitzen. Ohne Abkürzung ab Parlamentarismus, ohne momentane Bannmeile. Das Rheinknie verlassen, und dann bei Schöne Aussicht, oder so, den cut-up Monumentalfluss wieder zu erreichen. Nein, es wurde cut-up zu Ehren, der ganze Knick am Rhein entlanggefahren. Es soll eine längere Runde sein, war das cut-Motto.

Klein Paris wurde an der Dränge verlassen. Und das ging auch, da die Hochwasserstraße nicht überschwemmt war. Früher, als Klein Aphro Child, war das ein Erlebnis, wie das cut-Rheinwasser bis auf der Brücke stand. Noch heute ist das Bild im Kopf präsent. Auf dem Weg wurde der Weg nach Baumberg eingeschlagen. Zwei Drittel auf dem Fußweg, ein Drittel auf dem Autoweg. Weil ein Radler vor Aphro Child war und das Tempo nicht gewechselt wurde. Und es genau auskam mit einer Einfahrt auf den Autoweg. Geduld und Tempowechsel, ein Fall für sich.

Es wurde kleines Blatt gefahren. Meist eine Übersetzung mehr als im Grundlagen-Rhythmus. In Klein Paris wurden vorher wieder die Eisenstangen des Gerüstbaus passiert. Wie ein paar Tage vorher. Anscheinend wird da ständig aufgebaut, oder abgebaut, an der Brücke mit gruseliger Durchfahrt. An der Hafenbrücke am Parlamentarismus samt Uhrturm war kein Raureif. Sehr glitschig, wenn der Reif da ist. Glück gehabt. Auf der Rheinrunde gab es dafür eine Sperrung. Anscheinend wird da ein Weg in die Rheinaue oder zum Golfplatz gebaut. Aphro Child dachte an die Sampler Compact Disc „two turds and a golfball“.

Der cut-Anfahrtsweg wurde in Baumberg verlassen. Um dann von dort einen relativ unangenehmen Weg nach Solingen auf einer viel befahrenen Straße zu nehmen. Auf dem Rückweg versuchte Aphro Child, den zu meiden. Bog irgendwo in Solingen früher ab, um dann auf Feldwegen, Feldwegen … Das klappte halt nicht. Ständig kam ein Schild: Pillenstadt links ab. Sodass das Child rechts fuhr. Bis dann wieder ein Schild kam: links Pillenstadt. Wahnsinn. Irgendwie lief es nicht. Obwohl Aphro Child manchmal wähnte, dies zu kennen. Und das bald die Einfahrt nach Monheim kommen würde. Tja „damals“ war das bei mindestens einer Ausfahrt genau so gewesen. Nur im kindischen Leichtsinn hatte Aphro Child das gründlich vergessen.

Besser über den Hinweg nachdenken. Die unangenehme Strecke. Mit der Aussicht des Wissens, dass der Verkehr weniger wird, ab dem Beginn der cut-Messer Stadt Solingen. Aphro Child merkte, als es zu Abbiegungen kommen musste, oder sollte, dass es die Strecke lange nicht gefahren war. Und sich daher manchmal unsicher war. Am Ende klappte es schließlich mit keinem Verfahrer aber doch. Glück.

Es geht dort irgendwie; in der cut-Messer Stadt, durch den Teil Wiescheid nach Horn hinunter: um zum ersten Mal den magischen Fluss zu sehen, die Wupper. Der Fluss, wo später bei der Überquerung eher der kleinste Gang über der Brücke gewählt werden sollte. Dann wird es schwer.

Aphro Child verlässt dann noch mal die Wupper, vielleicht in Wipperaue, um noch eine Vorsteigung, den Wolfgangpfad, zu nehmen. Wohl – Widdert – Lacher Straße. Das Schöne ist, das Ende der Steigung kann man früh sehen. Wenn Child es kennt. Sie ist genau an der Kirche. Vorher, auf halbem Weg, gibt es einen Ort, wo Aphro Child sagt: „Mach ich“. Beim Schild, wo Kinder abgebildet sind. Und wo steht: „30 Kilometer, den Kindern zuliebe“. Aphro Child könnte dort gut in Form sein, schlecht in Form sein, Sonne, Schnee, Regen, gute Beine, schlechte Beine, Aphro Child könnte dort alles haben. Es wird dort nicht dreißig Kilometer fahren. Später in Friedrichtal, wo das gleiche Schild „10 Kilometer, den Kindern zuliebe“ steht, da könnte Aphro Child dies fahren. Dort könnte es 50 Kilometer in der Abfahrt, in den Ort hinein, fahren. Wenn es in den engen Gassen an einer Mauer landen will.


Gute Fahrt

Dort in Friedrichstal ist es auch, wo Aphro Child die Wupper wieder sieht. Jetzt beginnt die Anfahrt. Die näxten wenigen Häuser sind Unterrüden. Und dort ist auch die Brücke, deren Fluss das Schicksal von Aphro Child in wenigen Minuten entscheidet. Es beginnt die Anfahrt nach Grünscheid. Dorthin, wie mark793 es vorbildlich gefahren und beschrieben hat.

Wenn das Schild Grünscheid am Straßenrand steht, lernte Aphro Child neu, dann ist das Schwerste geschafft. Der Tritt wird runder. Bald ist der normale Berggang geschaltet. Und am Ende des Weges geht es schon normal im Rolltempo auf die größere Straße. Irgendwie hatte Aphro Child beschlossen, die Sache vier Mal zu fahren. Warum, wieso? Aphro Child weiß es nicht. Die Steigung hatte nix Besonderes. Außer keuchen und einmal einen schreckbellenden Hund, zu nah an der Hecke vorbeigefahren. Autos, die vorbeifuhren, drei Mal oder so. Es kam Aphro Child leichter vor, sie vorbei zu lassen. Langsameres Tempo als früher. Oder allgemein bessere Steuerkünste. Mensch und Halbgott wird es nie erfahren. Außer, mark793 wird von Aphro Child dort getroffen. Und dann dem Vorbild nachgefahren.

Die Runde oben. Von Grünscheid geht die Straße meist leicht bergab Richtung Leichlingen. Kurz vorher wird abgebogen, um nach Unterberg, nix Erfrischungsgetränk, die Abfahrt zu fahren. Dann geht es über Nesselrath, über die Wupper, um wieder über Wipperaue in die Vorsteigung hineinzufahren. Irgendwo ganz am Anfang, als Aphro Child in die cut-Messer-Stadt hinein fuhr, hatte es eine Brennnessel am Knie abbekommen. Das war manchmal zu spüren. Wie dort im Flachen etwa. Das ist das cut-Messer, das Aphro Child zu spüren bekommt. In der Stadt der Herstellung des cut-up-Messers.

Eine kuhlastige Strecke, Marke weiß-schwarz gefleckt. Schön. Irgendwann wurde Klein Paris erreicht. Und ein kurzes, langsam rollen wurde eingelegt. Weil geschaut werden sollte, wie der Holunder zum Pflücken bereitsteht.

Aphro Child ließ es nicht aus, die cut-up Rheinufertour auch auf dem Rückweg vollends zu fahren. Mehr Verkehr. Und Aphro Child sollte auch langsamer, wegen der Beine. Bei der ersten Auffahrt nach Grünscheid wirkten sie noch ganz frisch. Nach jeder Runde wirkten sie etwas anders. Die Gerüstbauer waren weg. Trotzdem gruselig. Die cut-Ufer-Wegsperre noch da. Der Raureif auf der Parlamentarismusbrücke kann wohl nicht sein?! Die Glassplitter des Burgplatzes taten den Reifen nichts.

In der Vorsteigung wurden vereinzelt Radler getroffen, die dort runter oder einmal rauf fuhren. Bei Grünscheid niemand. Dafür einer hoch, ohne Rennrad. Bi der Abfahrt, wo Aphro Child nicht in die Mauer fahren wollte. Und deshalb den Kindern zuliebe 10 Kilometer fuhr. Nach sieben Stunden war die Fahrt zu Ende.

Bis zur cut-Tour,

Aphro Child

cut: Danke, geschätzter Sohn der Aphrodite, für den schönen Bericht von einer langen Tour!

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Samstag, 11. August 2012
Die Öffnung des fünften Siegels
cut, 13:43h
Auf den letzten Drücker. Heute noch und Morgen. Dann ist Schluss. Ich habe es auch erst am gestrigen Abend geschafft: El Greco und die Moderne.

Fantastisch. Sagenhaft. Man ist regelrecht geplättet. Sollte man machen, wenn man es irgendwie noch einrichten kann. Unbedingt.

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Freitag, 10. August 2012
Trockenblog: Verwechslung
cut, 11:15h
Der Suff ist ja eine körperlich, geistig, seelische Krankheit. Andere, auf Substanzen basierende Süchte sind das wahrscheinlich auch. Und die Kombination bringt den Menschen durcheinander. Ohne Frage. Leicht verwechselt man da als Betroffener was. Kein Wunder. Die Birne ist ja wirr und leer.

Stimmungsschwankungen beispielsweise. Depressionen gar. Oder andere psychische Malaisen. Da wird viel geklagt:

„… Welt schlecht … selber so eine empfindsame Seele … Nonkonformist, der man ist … Eltern … Partner … Arbeit … Kinder ... alle gemein … wenn das nur nicht wäre ... oder die …“

Und dabei ist es nur die Sucht. Trocken und/oder clean löst sich das oft ganz von selber in Luft auf.

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Donnerstag, 9. August 2012
cut, 11:50h

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Dienstag, 7. August 2012
Der Sohn der Aphrodite hat gesagt
cut, 12:39h

Einsam

Die Tour: Durch die Klein-Paris-Agglomeration

Liebes cut-up,

nach langer Zeit, die Aphro Child wie gestern nicht vorkam, sollte der Weg eines längeren Meters unter die Kurbel gelegt werden. Mit dem üblichen, bescheuerten Denken, was noch auf der Pfanne ist. Schlechte Sozialisation.

Aphro Child hatte sich nix vorgenommen, welche Strecke gefahren werden sollte. Dafür sich vorgenommen, erhofft, niemenschd zu treffen, den es kannte. Das klappte. Der Fall hier im speziellen, und allgemein im Besonderen, sind jede dritte Fahrt zu viel der bunten Vögel, die Aphro Child sieht. Das soll auf jede vierte Fahrt heruntergeschraubt werden. Erst im Ziel wurde die Gerste und das Malz in anderen Händen getroffen.

Angerollt wurde deshalb spät. Wer nix am Start trifft, die/der muss Angst haben, unterwegs welche zu treffen. Die Strecke war leer. Aphro Child hatte sich beim anrollen an den Start, oder direkt nach der Startreise oder Startfahrt, für das große Blatt entschieden. Das sollte meist zu benutzen sein. Gute Reise wünschte der Startgeselle. Worauf Aphro Child unsicher fragte: gute Fahrt?! Gute Reise ist doch Marathon?!. Sucht es Euch selbst aus liebe Bloggerianer/Innen.

Zuvor, vor dem großen Blatt, musste Aphro Child aufpassen, nicht vom Gerüstbau erschlagen zu werden. Die eine Brückenauffahrt war schon gesperrt. Und zur anderen Auffahrt musste man unter die Brücke, mitten unter dem Abbau oder Aufbau hindurch. Was es war, konnte Aphro Child nicht abschätzen. Doch die technix gut geschulten Jungens im Ziel, Jungen und Physik, wussten das. Beim Rückweg waren die Klettermaxe immer noch am abbauen, oder aufbauen.

Überhaupt Klemmen. Am näxten Tag, Trainingsstrecke ole, war die Fahneburg gesperrt zum runterfahren, stellte Aphro Child erstaunt fest. Das hatte Aphro Child noch nie erlebt. Zwei Schülerlotsen, oder wie das heißt, wenn Sonntags keine Schule ist, erklärten: auch für Zweiräder gesperrt. Muss nicht, wurde aber, die gefährliche Maschine den Fußweg heruntergerollt. Gerollt im Wortsinne praktisch. Es wurde fast nie gedreht und oft halb gebremst.

Wer weiß, wo Kunstreiten ist?! In Grimlinghausen verfuhr sich Aphro Child erstmal. Der einschläfernde Weg, den Child sonst immer fährt. Vielleicht wollte Aphro Child verzweifelt nach so vielen Durchfahrten, mal den Kunstpferdestall sehen. Den es noch nie gesehen hatte.

Egal. Da war das große Blatt schon drauf. Am Anfang geht das dann flott. Zum Glück ist Aphro Child Angstradlers dessen FreundIn. So wurde darauf geachtet, nicht zu sehr zu drücken. Hauptsache flüssig, so soll es gehen. Später flüssig Brot. Nein, war nicht geplant.

Die Strecke hatte direkt meist Wind von seitlich vorn, mittlerer Bereich. Und ewig lockten die Felder. Die Strecke hat wenig Wege, wo die gefährliche Maschine von der gefährlichsten Maschine der Welt drangsaliert werden kann. Ein paar Radler waren zu sehen. Wie üblich unter den Späteren, meist alleine oder im Duo. Wer auf Trikots steht, sollte besser früher fahren. Aphro Child fuhr im Ersatztrikot. Denn es hat kein Stammtrikot. Unterrohrschaltung, und Übersetzung, wo Aphro Child auffiel, dass es gar nicht weiß, wie viel Zähne die Ritzel haben. Außer die zwei kleinsten Übersetzungen. Erinnern an Harzcore. Immerhin, vorne ist Zweiundfünfzig, und Zweiundpfirsich.

Damit wurde kreuz und quer zur Vollrather Höhe gegondelt. Aphro Child, durch den Seitenwind verunsichert, hat das Child nicht zügeln können und zu viel gedrückt?! Und überhaupt die Form?! Wurde ein Rhythmus, nicht gesucht, den kennt Child schon durch mannigfaltige Auffahrten. Nur, reicht der Rhythmus bis oben?! Diesmal tat der Rhythmus es.

Oben wurde der Vorteil genossen, allein zu sein. Schnell Wasser füllen und die Niederrheinische, ich kann sie nicht mehr sehen, Würgspezialität Waffeln genommen. Kein Warten auf irgendwelche und dabei kalt werden. Wieder auf das Rad und im Fahren gegessen. Um dann sich zu erholen, wenn nach dem Plateau die Abfahrt kommt. Vorher schnell runterschlingen. Beidhändige Abfahrt von Winteraufwölbungen auf der Straße von Vorteil. Es sei denn, man putzt sich freihändig die Nase.

Unten wurden dann zwei größere Gruppen, Zehnerteamfahrer oder so, vorne gesehen. Die dann auf der Neurather Steigung langsam zerbröselten. Zwischen Vollrath und Neurath wurde auch praktisch vorentschieden, dass Aphro Child die hundert Kilometer versucht. Nach dem Neurather Plateau, die Teilung, fuhr Aphro Child „how the west was won“ ab. Nun war es meist allein, hinter sich kein Freund, vor sich keine FreundIn. Egal, wann Zweirad sich umschaute.

Seitenwind macht müde Männer mürbe und dünne Frauen schlanker

Es geht in richtungsändernden Pfaden nach und durch Bergheim. Was keine Steigung ist. Um dann den langen Weg nach Titz zu nehmen. Egal, welcher der beiden Wege genommen wurde, Seitenwind dort macht die müden Männer mürbe. Und die dünnen Frauen schlanker.

In Bergheim wurde sich zum zweiten Mal verfahren. Was kein Verfahrer war, zu spät geguckt‚ da könnte ein Schild gewesen sein. Drei Verfahrer hat Aphro Child auf jeder Tour frei, könnten die cut-up Blogger noch wissen.

Auf der Seitenwindstrecke wurde dann der erste weitere hundert-Kilometer-Radler gesehen. Wenn Aphro Child jetzt darüber nachdenkt, woher wusste das Kind eigentlich, ob der Radler dort mitfährt? Oder hatte es eine Nummer gesehen und nun schon vergessen?!. Einerlei, es ist für Aphro Child ein wichtiges Gefühl, wenn wer hinter es auf der Strecke ist. Dann kommt wer, wenn noch etwas ist, und der Besenwagen hat auch noch ein Stück.

Der Seitenwind ließ etwas mehr drücken, notgedrungen. Hintern zeigte sich, Aphro Child dachte daran, dass nach dem Stück es mehr Wind von hinten geben sollte. Fast am Ende wurde ein Radler gesehen, der eine Seitenwindpause machte. Den Radler schätzte Aphro Child komischerweise als Nichtmitradler ein. Und kurz darauf, und diesmal mit Nummer, sind sie vergesslich?! Praktisch am Ende der Seitenwindstrecke wurde ein weiterer Radler gesehen.

Da war es noch kurz zum zweiten kurzen Halt. Alleine sein, immer noch beglückt. Dort standen auch ein paar Radler. Ein Mädel setzte sich gemütlich auf einen der Gartenstühle der Bedienung. Während Aphro Child nicht das Fahrrad zur Seite legte. Erst als es merkte: Trinken auffüllen ist zwingend. Es war erst die Flasche voll, dann Flasche leer, ich will mehr, immer mehr, wurde das Rad auf den Boden gelegt, und schnell gefüllt.

Das erste Stück so. Nach dem zweiten Stopp wurden noch ein paar Radler gesehen, unter zehn, damit keine falschen Hoffnungen aufkommen. Danach ging es wieder einsam weiter. Genau bis zur letzten Stoppvisite.

Ein mitgenommener Energietrunk wurde eingenommen, noch vor den Geisterdörfern. Wie geplant, bei der großen Seitenwindstrecke vorher. Soll angeblich was bringen, null Ahnung, aber mit neutralem Geschmack schmecken sie. Und ohne Trittin-Marke kann Mensch sie auch leer hinten in der Trikottasche zerdrücken lassen.

Die Geisterdörfer wurden diesmal leider nicht durchfahren. Die Bagger sind wohl schon zu weit. So wurde eine Landstraße nach Hochneukirch gewählt. Das war noch ein Stück, wo manchmal Seitenwind war. Der Hintern war allgemein leicht zu spüren.

Die Strecke blieb, wie sie ist, schön zu radeln. Dennoch konnte mit dem Wind aus hinteren Gefilden oft der näxt schwerere Gang vom Hinweg getreten werden. Wellen, dafür hatte Aphro Child die Schaltung im Dauerhebel.

In wohl Wevelinghofen funktionierte die Ampel nicht. Wie gehabt, hinter uns keine FreundIn. Aphro Child nutzte dann nach zwei Minuten die höhere Zweiradbeweglichkeit aus. Über einen Fußweg wurde die Ampel umfahren. Schließlich will Mensch nicht kalt werden, öhh.


Gemütlich

Kurz vor der letzten Warteschleife mit Essen gab es noch mal Wind zu spüren. Weil es einen Querweg, also Straße, gab, nach Ramrath. Oder wie das da heißt. Immer schön den Gedanken, gleich geht es wieder von hinten, wenn nix dazwischen kommt an Streckenunkenntnis.

An so einer Waldauffahrt, mit so einem Sportplatz, waren an der letzen Pause ein paar Radlers zu treffen. Meist wohl die siebzig Kilometer Strecke Fahrende, wie es klang. Die Pause nahm ihren gewohnten Gang, childig schnell. Außerdem wollte Aphro Child die Gespräche nicht hören. Lügentisch.

Es tat sich was auf dem letzen Abschnitt, neben den erschlagenden Gerüststangen. Es wurden mehrere Fahrers gesehen. Hin und wieder mal Eine/R. Und zum Schluss manche zwei Mal. Diese hatten eine Abkürzung gefahren. Uedesheim ist anscheinend keine schöne Ortschaft. Oder die Beine sind zu müde. Nur der Geist ist kürzer frisch. So wurden sie vor, in, auf und nach der Brücke gesehen. Lag auch daran, dass Aphro Child in der Einfahrt zur Rheinbrücke die Regenjacke anzog. Der leichte Platzregen hatte noch mal ein Einsehen, also anhalten und anziehen. Damit könnte Aphro Child manche Fahrers dreimal, oder theoretisch sogar viermal, gesehen haben. Doch das wäre eine andere Geschichte.

Im Ziel war dann wieder eitel Sonnenschein. Regenjacke wieder aus. Dann kamen die Bekannten. Und Sie verließen Aphro Child nicht. Die Gerste und das Malz wanderten auch in Aphro-Hände. Aber Hauptsache, die Strecke alleine. Ein gewisses Freudegefühl hatte Aphro Child im Verborgenen.

Es war zu merken, dass Aphro Child lange nicht so viele Kilometer hintereinander gefahren war. Doch die Müdigkeit der Beine war nicht nachtragend. Am näxten Tag konnte die Trainingsstrecke abgeradelt werden. Vorsichtig. Und noch einsamer wie die Strecke Vorderntags. Klasse.

Liebes cut-up, der Altenberger Klein-Paris-Gründungsdom kommt näher. Du siehst, Aphro Child bereitet sich darauf vor (cut: sehr löblich!).

Erholsame Rheinufertage, grüße die Loreley von mir. Sie hat eine Einladung auf den Olymp bekommen. Mama will Sie kennenlernen.

Aphro Child

cut: Vielen Dank, lieber Sohn der Aphrodite, für den schönen Bericht!

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