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Montag, 18. Februar 2013
Ja, ist denn schon Frühling? Hier kommt der Sohn der Aphrodite!
cut, 10:31h

Kurz abstauben und los geht’s
Liebes Cut-Paranoiko,
bin zweidreiviertel Stunden im Kurbelmoment unterwegs gewesen. Und nun auch noch bereit, dem liebsten Blog von mir eine Visite abzustatten (cut:
Tja, der Januar, und einiges im Februar, war tote Hose. Die Erkältung ließ sich nicht abschütteln von meinem Hinterrad. Kann mich nicht erinnern, jemals vier Wochen in Erkältung gewesen zu sein. Und jetzt ist es immer noch nicht am Ende.
Trotzdem bin ich vorletztes Wochenende zweimal, und letztes einmal, in die Pedale gekommen. Jedesmal die gleiche Strecke. Voriges Wochenende auf Wunsch - der mir kein Befehl ist - von klassisch orientierten Radlern. Dort hatte ich eine Strecke ausgedacht - was eigentlich ein wieder sich erinnern ist - für ein schicke Runde. Denn es sollte eine schöne, geheime Feldwegrunde sein. Naja, Aphro Child und schön - aaach. Aber okay - noch ist nicht alles verloren.
Konsequent klappte es dann nicht mit dem herzeigen meiner Füße bei Vorfahren der Strecke für die anderen. Letzten Sonntag - vorverlegt vom Rosenradtag - Runde Zwei. El Eis in the dunklen Ecken ließ die Schuhe ausklicken und dann die Strecke abbrechen. Und da merkte Aphro Child, keinen Moment zu früh, dass es gar nicht nur die Strecke gefahren ist. Denn es ging im Kreuz und Karo quer Modus durch Meerbusch auf den bekannten Straßen.
Vorher hieß es noch halbgottspurig: Es freut mich sehr, dass Ihr mich am Rosenradtag auf die Pedale hieven wollt. Pünktlich zur letzten unserer Ausfahrt - was die erste und einzige Ausfahrt dieses Jahr war – hat mir der Gott des Halses und der Lunge (hat Mami Aphrodite kein gutes Verhältnis zu) - mir die Pedale unter den Füßen weggezogen. Sprich ich bin heiß und habe Hunger. Ich bin im Moment in den letzten Ausläufern des Slime - frage Punkratios wer Slime ist, wenn Du es magst - es wird keine überraschende Antwort geben (cut: Die neue Platte kenne ich allerdings nicht. Und werde sie wohl auch nicht kennenlernen).
Aphro Child möchte nicht als Mitfahrios und auch nicht als Pfadfinderios eine Runde drehen mit euch Strategen. Er möchte beliebter Anführer eines großen Radheeres sein. Einer, der nicht einfach abzusetzen ist als Vorfahrer. Dies war die Antwort auf die mit Schleim und Antreiben gespickte Anfrage. „Wir schätzen Dich als einen Halbgott der ersten Kategorie ein. Noch wichtiger als heldenhaftes Treiben dürfte Dir aber die Rad-iologie sein, daher appellieren wir an diese Deine Leidenschaft und fragen an, ob Du in Vorbereitung am kommenden Rosenradtag mit uns eine linksrheinische Runde drehen möchtest.“ Und zwar nicht als Mitradler, sondern als Pfadfinder an der Spitze! Es soll nicht die übliche Uerdinger-Kurze-Langeweile - sondern die geheime Feldweg-Variante werden. „Demeter - Göttin der fruchtbaren Wege – preise Dich dafür als Großmeistrikios an.“
Das war das. Die die näxte Woche verlief anders - und war im Ergebnis gleich. Jetzt Sonntag war Aphro Child erst um fünf nach am Treffpunkt. Child hatte gedacht, erst um fünf nach Zwölf werden die Waffen niedergelegt - leider haben wir nicht Fünfundvierzig. Nun, wenn der Acheron nicht hinter den Halbgöttern steht, dann wird das nix.
Damit hat sich die Versuchsfahrt nach Neersen, ein Ende. Was soll es - meine Platte - der Olympteller - heißt „mit mir ist nix zu rechnen“.
Schönes Messer,
Aphro Child
cut: Gute Besserung und allzeit unberechenbar gute Fahrt, lieber Sohn der Aphrodite!
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Dienstag, 12. Februar 2013
Ansonsten
cut, 15:10h
Geht wohl alles den Bach runter. Selbst der Papst schmeißt ja schon das Handtuch.

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Sonntag, 10. Februar 2013
Karneval
cut, 13:14h
Ich bleibe dabei. Das ist eine schöne, gute, große Sache. Liefert eine Ahnung von der anderen Welt. Die auch möglich ist. Grundsätzlich. Nicht immer natürlich. Aber doch. Jenseits von TV-Büttenrednern, Komasäufern und bürgerlichen Politikerpappnasen selbstverständlich.
Mit einer Zehe ins Reich der Freiheit. Reclaim the Streets.
Mit einer Zehe ins Reich der Freiheit. Reclaim the Streets.
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Donnerstag, 7. Februar 2013
Warum ich Marxist geblieben bin
cut, 19:29h
Texte von Leo Kofler auf den Seiten der Leo Kofler-Gesellschaft:
- Über die Freiheit (1951)
- Der aufklärerische und der sozialistische Humanismus (1951)
- Theorie und Praxis in der stalinistischen Bürokratie (1951)
- Über einen der vielen Gründe der Niederlage der SPD. Ein Brief an die Redaktion (1953)
- Marxistischer und stalinistischer Marxismus (1954/55)
- Die Gesellschaftsauffassung des Historischen Materialismus (1956)
- Der Verlust des Citoyen (1956)
- Das Experiment des perfekten Kapitalismus (1956)
- Georg Lukács und das ideologische Bewusstsein (1956)
- Die Diktatur des bürgerlichen Geistes im kapitalistischen Staat (1957)
- Eros und Kultur. Zu dem gleichnamigen Buch von Herbert Marcuse (1958)
- Georg Lukács zum 85. Geburtstag (1970)
- Anthropologische Erkenntnistheorie und Aggression (1971)
- Jesus und die Ohnmacht (1974)
- Geistiger Verfall und magische Religiosität (1981)
- Die Bewusstseinsanthropologie im Materialismus von Karl Marx (1983)
- Yuppie-Moral. Zur Kritik des neoliberalen Sozialdarwinismus (1987)
- Warum ich Marxist geblieben bin (1988)

- Über die Freiheit (1951)
- Der aufklärerische und der sozialistische Humanismus (1951)
- Theorie und Praxis in der stalinistischen Bürokratie (1951)
- Über einen der vielen Gründe der Niederlage der SPD. Ein Brief an die Redaktion (1953)
- Marxistischer und stalinistischer Marxismus (1954/55)
- Die Gesellschaftsauffassung des Historischen Materialismus (1956)
- Der Verlust des Citoyen (1956)
- Das Experiment des perfekten Kapitalismus (1956)
- Georg Lukács und das ideologische Bewusstsein (1956)
- Die Diktatur des bürgerlichen Geistes im kapitalistischen Staat (1957)
- Eros und Kultur. Zu dem gleichnamigen Buch von Herbert Marcuse (1958)
- Georg Lukács zum 85. Geburtstag (1970)
- Anthropologische Erkenntnistheorie und Aggression (1971)
- Jesus und die Ohnmacht (1974)
- Geistiger Verfall und magische Religiosität (1981)
- Die Bewusstseinsanthropologie im Materialismus von Karl Marx (1983)
- Yuppie-Moral. Zur Kritik des neoliberalen Sozialdarwinismus (1987)
- Warum ich Marxist geblieben bin (1988)
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Mittwoch, 6. Februar 2013
Es kann nicht nur Eine geben
cut, 19:38h
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Dienstag, 5. Februar 2013
Trockenblog: Peinlich berührt
cut, 15:50h
Unangenehm berührt trifft es wahrscheinlich besser. Oder hilflos.
Wenn einem ein früher als trocken bekannter Kollege, eine als trocken geltende Bekannte, halt ein ehemals trockener Alkoholiker, mit einer Pulle Bier in der Hand begegnet. Unangenehm für beide Seiten. Außer dem Alki ist schon wieder alles egal.
Hilflos trifft es aber doch nicht. Peinlich berührt ist vermutlich ehrlicher. Hilflos klingt so nach Mitleid. Und das ist zumindest von trockenen Alkis in so einem Fall eher nicht zu erwarten. Niemand verachtet den rückfälligen nassen Alki ja so wie der trockene Alkoholiker. Wenn auch nur heimlich. Als abschreckendes Beispiel zeigt man ihn natürlich gerne her. „Kuckt da, so kann es gehen!“ Hilfe kriegt er, wenn gewünscht, selbstverständlich trotzdem.
Wenn einem ein früher als trocken bekannter Kollege, eine als trocken geltende Bekannte, halt ein ehemals trockener Alkoholiker, mit einer Pulle Bier in der Hand begegnet. Unangenehm für beide Seiten. Außer dem Alki ist schon wieder alles egal.
Hilflos trifft es aber doch nicht. Peinlich berührt ist vermutlich ehrlicher. Hilflos klingt so nach Mitleid. Und das ist zumindest von trockenen Alkis in so einem Fall eher nicht zu erwarten. Niemand verachtet den rückfälligen nassen Alki ja so wie der trockene Alkoholiker. Wenn auch nur heimlich. Als abschreckendes Beispiel zeigt man ihn natürlich gerne her. „Kuckt da, so kann es gehen!“ Hilfe kriegt er, wenn gewünscht, selbstverständlich trotzdem.
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Montag, 4. Februar 2013
cut, 11:58h

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Donnerstag, 31. Januar 2013
Trockenblog: Der Klub der alten Männer
cut, 23:21h
Selbsthilfegruppen kann man ja durchaus als ein Art Klub betrachten. Gerade beim Thema Alkohol passt das Bild ganz gut. Alter Alkoholikerscherz: „Man muss erst alles versoffen haben, ehe man Mitglied werden kann. Die Aufnahmegebühr ist also durchaus beachtlich.“ Und obwohl auch dieser exquisite Klub heutzutage beiden Geschlechtern offensteht, es überwiegen ganz klar die Männer.
Über die Gründe kann ich nur spekulieren. Vermutlich saufen einfach mehr Männer. Warum auch immer. Oder die Frauen sind schlauer, saufen unentdeckt und heimlich (nur ein Piccolöchen!). Obwohl das natürlich alle Alkis tun. Heimlich saufen meine ich jetzt.
Wie auch immer. Die Selbsthilfegruppen selber haben an der Männerschlagseite auch ihren Anteil. Verranzte Männer, die zu viel trinken und blödes Zeug faseln. So ein Publikum ist für Frauen einfach nicht attraktiv. Diese Vorstellungen vom Klub und seinen Mitgliedern sind allerdings generell ein Problem. Auch für männliche Novizen. Da bekommt der Nachwuchs natürlich Angst, zumindest Schwellenangst.
Ist die begründet? Zum Teil schon. Wobei es zwischen den Gruppen große Unterschiede gibt. Trifft sich eine Gruppe im netten Vorort in einer Kirchengemeinde, geht es meist ganz gesittet zu. Kontaktstellen im sozialen Brennpunkt pflegen einen eher raueren Ton. Aber um das zu bemerken, muss Frau sich erst einmal über die Schwelle trauen. Daher gibt es auch reine Frauengruppen. Das soll die Hürde senken. Wobei es für Frauengruppen auch andere Gründe gibt (auch unter Alkoholikern soll es Sexismus geben!). Schwulengruppen gibt es ebenfalls. Auch aus gutem Grund. Und inhaltliche Gründe gibt es in beiden Fällen natürlich auch.
Wie es auch sei. Die Männer dominieren. Und unter denen nicht die jungen. Was in der Natur der Sache liegt. Ehe Mensch sich eingesteht, dass er ein Alkoholproblem hat, oder bis er ganz einfach zusammenbricht, vergehen halt ein paar Jahre. Vorher haut er lieber auf den Putz. Alles hat halt seine Zeit. Auch der Kollaps und die Kapitulation. Und wer sich in relativ jungen Jahren totsäuft, kann später natürlich nicht mehr in der Selbsthilfegruppe sitzen. Auch schlecht für den Altersdurchschnitt. Alt ist dabei relativ. Ein typisches Anfängeralter dürfte, meine nicht repräsentative Schätzung, irgendwo zwischen 35 und 45 liegen.
Was sagt uns das jetzt? Keine Ahnung. Möglicherweise sind die Angebote für jüngere Semester und Frauen schlicht untauglich. Kann schon sein. Ich wüsste aber nicht, wie man das groß ändern könnte. Manche Erfahrung muss man als junger Mensch vielleicht auch ganz einfach selber machen. Prävention hin, Hilfsangebot her. Selbst wenn man dabei draufgeht. Keine Ahnung. Und mit den passenden Angeboten für Frauen kenne ich mich schon gar nicht aus.
Tja. Alles wie immer. Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen. Daher zum Trost: Der Klub der schönen Mütter.
Über die Gründe kann ich nur spekulieren. Vermutlich saufen einfach mehr Männer. Warum auch immer. Oder die Frauen sind schlauer, saufen unentdeckt und heimlich (nur ein Piccolöchen!). Obwohl das natürlich alle Alkis tun. Heimlich saufen meine ich jetzt.
Wie auch immer. Die Selbsthilfegruppen selber haben an der Männerschlagseite auch ihren Anteil. Verranzte Männer, die zu viel trinken und blödes Zeug faseln. So ein Publikum ist für Frauen einfach nicht attraktiv. Diese Vorstellungen vom Klub und seinen Mitgliedern sind allerdings generell ein Problem. Auch für männliche Novizen. Da bekommt der Nachwuchs natürlich Angst, zumindest Schwellenangst.
Ist die begründet? Zum Teil schon. Wobei es zwischen den Gruppen große Unterschiede gibt. Trifft sich eine Gruppe im netten Vorort in einer Kirchengemeinde, geht es meist ganz gesittet zu. Kontaktstellen im sozialen Brennpunkt pflegen einen eher raueren Ton. Aber um das zu bemerken, muss Frau sich erst einmal über die Schwelle trauen. Daher gibt es auch reine Frauengruppen. Das soll die Hürde senken. Wobei es für Frauengruppen auch andere Gründe gibt (auch unter Alkoholikern soll es Sexismus geben!). Schwulengruppen gibt es ebenfalls. Auch aus gutem Grund. Und inhaltliche Gründe gibt es in beiden Fällen natürlich auch.
Wie es auch sei. Die Männer dominieren. Und unter denen nicht die jungen. Was in der Natur der Sache liegt. Ehe Mensch sich eingesteht, dass er ein Alkoholproblem hat, oder bis er ganz einfach zusammenbricht, vergehen halt ein paar Jahre. Vorher haut er lieber auf den Putz. Alles hat halt seine Zeit. Auch der Kollaps und die Kapitulation. Und wer sich in relativ jungen Jahren totsäuft, kann später natürlich nicht mehr in der Selbsthilfegruppe sitzen. Auch schlecht für den Altersdurchschnitt. Alt ist dabei relativ. Ein typisches Anfängeralter dürfte, meine nicht repräsentative Schätzung, irgendwo zwischen 35 und 45 liegen.
Was sagt uns das jetzt? Keine Ahnung. Möglicherweise sind die Angebote für jüngere Semester und Frauen schlicht untauglich. Kann schon sein. Ich wüsste aber nicht, wie man das groß ändern könnte. Manche Erfahrung muss man als junger Mensch vielleicht auch ganz einfach selber machen. Prävention hin, Hilfsangebot her. Selbst wenn man dabei draufgeht. Keine Ahnung. Und mit den passenden Angeboten für Frauen kenne ich mich schon gar nicht aus.
Tja. Alles wie immer. Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen. Daher zum Trost: Der Klub der schönen Mütter.
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