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Freitag, 15. März 2013
Fit in den Frühling
cut, 13:28h
Kleiner, bescheidener, Zwischenbericht. Da werden die Schönwetterradler und Sonntagsläufer staunen. Zweimal in der Woche eine Stunde. Laufen! Was sonst. In guter Verfassung und in gutem Tempo. Kein Problem und kein Wunder. Gelernt ist halt gelernt! Kondition Top. Gewicht 1A. Ideal geradezu. So soll es sein. Die Frauen Der Frühling kann kommen!

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Samstag, 9. März 2013
Der Sohn der Aphrodite! Am See links oder rechts!
cut, 11:28h

Sitz der Götter
Liebes cut-up,
ich danke der dunklen Seite für den Tipp mit dem Lebertran - aber sage es nicht den Hermesboten weiter – Aphro Child wird wohl auf menschliche Hilfsmittel umsteigen dürfen. Wenn Aphro Child an den Nektar nicht rankommen kann.
Den Olymp hinauf konnte Aphro Child die letzte Zeit nicht fahren. Und die olympischen Götter haben im letzten Jahr einen Beschluss gefasst, dass Aphro Child nur Nektar bekommt, wenn es den Olymp mit dem Rad hinauffährt. So musste Aphro Child auf den Nektar verzichten. Die Verfassung für Götter und für einen modernen Staat haben verschiedene Bedeutung.
Den Grundlagenweg vom Meister der dunklen Etappe kann sich Aphro Child ungefähr vorstellen. Der nördlichen Teil ist Aphro Child bekannt. Der Geheimweg durch den südlichen Teil ist terra incognita. Durch nicht intensives Pseudostudium könnte der Teil neu in die gehirngespeicherte, ich erkenne den Weg wenn ich ihn sehe, Route aufgenommen werden. Am See links oder rechts rein, statt wie immer geradeaus nach oder von Richtung Willich. Das als Wegversuch-Eselsbrücke. Nebenbei - den Esel ist Aphro Child nicht gefahren letztes Wochenende - da hatte es Angst - ohne Nektar in den Beinen. Als Idee-793 ist eine Weiterfahrt von Bösinghoven nach Gellep über Feldwege möglich. Lohbruchweg ist der Einstiegsbahnhof. Dann kann es weiter gehen zum - da wollen wir Rhein - der neue Deichweg.
Ab dem kalten Wochenende ist Aphro Child wieder verstärkt unterwegs im Gelände. Damit der Messer-Gott vielleicht was zu hören bekommt. Zeus hat endlich auch Erbarmen mit dem Wetter. Könnte was werden.
Für Dich, cut-up, wichtig ist, dass die unbefraute Rettungsinsel am Rhein immer noch gesperrt ist. Es lohnt sich also gar nicht, dass Du dich auf den Sattel setzt. Da Du nicht deine geliebte Pause machen kannst, wäre der Sattel dann eine Stütze und nicht eine Setze. Und das ist nicht der Zweck, dass Du dich quälst.
Eine ziemlich lange Strecke ist Aphro Child letztens gefahren. Eine Fahrt, wo Aphro Child im Januar mitgefahren war und Neues kennengelernt hatte. Und sich merken wollte sowie konnte: Einbrungen-Angermund - Venedig am Rhein, Eisenbahngüterbahnhof (hier beginnt das neue Stück) - leicht Mülheim - quer durch Venedig am Rhein zur Eisenbahnbrücke über den Strom. Dann wieder auf bekannten Terrain südlich. Aber nicht nach Nizza - es ist auch nicht Paris - sondern Klein-Paris.
Liebes cut-up, gute Fahrt, wenn der Weg wieder frei ist!
Aphro Child
cut: Danke für den Lagebericht, lieber Sohn der Aphrodite! Ich warte die unbefraute Zeit derweil ab.
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Freitag, 8. März 2013
Arme Effi
cut, 10:26h

Nicht Rollo
Im Zug hat man ja viele Zeit zu lesen. Und sonst eigentlich auch. Wenn man denn will. Aus einer Laune heraus war es dann kürzlich einer von drei ungelesenen Bänden Fontane. Die staubten im Regal seit Jahren vor sich hin.
Frau Jenny Treibel. Der dünnste davon. Das war der Grund. Naja. Ich bin kein Literaturkritiker. Umgehauen hat er mich aber nicht. Ganz nett. Schon. Und so lockte er mich immerhin noch zu Band Nummer Zwei. Effi Briest.
Arme Effi. Das nun war umwerfend. Mir als altem Banausen war sogar der Ablauf der Geschichte völlig unbekannt. Wollte daher beim lesen immer wissen, wie es denn ausgeht. Entsprechend rasch war das Buch verschlungen. Klasse.
Und jetzt den Stechlin.
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Dienstag, 5. März 2013
Cebit 2013
cut, 20:43h

Blogger Büro
Cebit also. Glücklicherweise aber nur ein Tag. Und der ist nun auch schon wieder vorbei. Schätze, seit 1994 war ich auf jeder Cebit. Und ich gestehe, es hat mir schon mehr Freude gemacht. Damals. Aber heute? Genug ist genug. Jetzt müssen mal jüngere ran.
Höhepunkt war die Zeit um das Jahr 2000. Kann man sich heute kaum noch vorstellen. Damals war ich noch komplett in Hannover (nichts ist doofer als Hannover*). Und da war die Messe noch länger. Vier Wochen später dann die komplette Hannover Messe. Halleluja. Die guten alten Tage. Aber vom Platzen der Blase, Stichwort New Economy, hat sich die Cebit ja nie wieder erholt. Seitdem ist das vorbei.

Blogger Lounge
Allerdings wird heute gebloggt. So was gab es damals noch nicht. Das Büro der Cebit Blogger war leider vollkommen leer. Sonst hätte ich mal reingeschaut. Vermutlich sind die alle in der Blogger Lounge. Dachte ich da. War aber ein Irrtum. In der Lounge saßen zwar junge Leute, die verschnauften aber alle nur einen Moment und wussten auch weiter nichts. Daher konnte ich niemanden fragen. Naja. Habe davon ohnehin noch nie etwas mitbekommen. Auch in den Vorjahren nicht. Ich bin dann gegangen. Nach Hause.
*(Nein, gar nicht wahr. Hannover ist so übel nicht.)
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Sonntag, 3. März 2013
Jung
cut, 13:07h

Eiseskälte
Zieh dich warm an. Ist kalt draußen!
Fand derartige Hinweise immer äußerst überflüssig. Die dünne Jacke reicht doch. Und gefroren hab ich in der Erinnerung von heute trotzdem nicht sonderlich.
Heute zieh ich mehr an. Und trotzdem finde ich es manchmal recht kühl. Komische Sache. Ändert sich da was mit den Jahren? Der Stoffwechsel oder so?
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Freitag, 1. März 2013
Natur und Wissenschaft
cut, 12:59h
Die gleichnamige Mittwochsbeilage der FAZ lege ich mir ja gerne weg. Um sie in Ruhe zu lesen. Daher dauert es dann immer eine Weile, bis ich etwas mitbekomme. Sehr lange teilweise. Manchmal geht es aber auch relativ fix. Und so habe ich gestern einen Artikel vom 16. Januar gelesen: Johann Hinrich Claussen, Von Autorität und Aufklärung, Der Briefwechsel Adolf von Harnacks und Erik Petersons illustriert die zwei Pole des christlichen Glaubens, FAZ, Natur und Wissenschaft, 16. Januar 2013, Seite N4.
Der Autor und die beiden genannten Briefschreiber waren und sind mir vollkommen unbekannt. Theologe oder Religionssoziologe bin ich auch nicht. Der skizzierte Gedankengang scheint mir aber verblüffend simpel, plausibel und überzeugend. Wenn ich auf dem Holzweg bin, lasse ich mich natürlich auch vom Gegenteil überzeugen. Vielleicht kennt sich ja wer mit der Materie richtig aus. Wie auch immer. Darum ging es:
Harnack sei seinerzeit einer der wesentlichen protestantischen Denker gewesen, Peterson war weniger wichtig, zudem ist er später zum Katholizismus konvertiert. In dem Briefwechsel (ab 1928) der beiden Herren werden zwei Ansätze herausgearbeitet, die sich für den Theologen in der Moderne bieten würden. Peterson habe dabei maßgeblichen Einfluss bis heute, insbesondere auch auf den soeben zurückgetretenen Papst.
Beide seien der Auffassung gewesen, für den modernen Theologen bestünden grundsätzlich nur zwei Alternativen: aufgeklärter Protestantismus oder autoritätsorientierte katholische Kirche. Individuelle Aneignung oder Orientierung am Lehramt, freier Zusammenschluss oder mit Autorität ausgestattete Kirche. Der entscheidende Punkt für Harnack sei folgender: innere Autorität der Gewissensentscheidung oder äußere Autorität der Kirche. Damit stellt er auch eine Nähe vom Protestantismus zur autoritätskritischen Aufklärung her. Die damit verbundene Unabgeschlossenheit könne aber auch als Anfechtung erlebt werden. Und damit bleibe, gerade in der Moderne, die katholische Option attraktiv.
Hier kommt Peterson ins Spiel: „Es gibt kein Wesen des Christentums. Es gibt eine Kirche, es gibt Dogmen, Sakramente. Nach dem Wesen des Christentum fragen heißt , das Christentum zu einer subjektiven Ansicht zu machen.“ Die Alternative dazu sei die katholische Kirche. Diese stelle am konsequentesten eine objektive Autorität vor.
Und diesen Gedanken Petersons habe auch der Papst übernommen.
Tja, simpel und in meinen Augen plausibel. Aber wie gesagt, ich bin da kein Experte. Falls ich etwas falsch verstanden habe, kann man mich gerne korrigieren.
Der Autor und die beiden genannten Briefschreiber waren und sind mir vollkommen unbekannt. Theologe oder Religionssoziologe bin ich auch nicht. Der skizzierte Gedankengang scheint mir aber verblüffend simpel, plausibel und überzeugend. Wenn ich auf dem Holzweg bin, lasse ich mich natürlich auch vom Gegenteil überzeugen. Vielleicht kennt sich ja wer mit der Materie richtig aus. Wie auch immer. Darum ging es:
Harnack sei seinerzeit einer der wesentlichen protestantischen Denker gewesen, Peterson war weniger wichtig, zudem ist er später zum Katholizismus konvertiert. In dem Briefwechsel (ab 1928) der beiden Herren werden zwei Ansätze herausgearbeitet, die sich für den Theologen in der Moderne bieten würden. Peterson habe dabei maßgeblichen Einfluss bis heute, insbesondere auch auf den soeben zurückgetretenen Papst.
Beide seien der Auffassung gewesen, für den modernen Theologen bestünden grundsätzlich nur zwei Alternativen: aufgeklärter Protestantismus oder autoritätsorientierte katholische Kirche. Individuelle Aneignung oder Orientierung am Lehramt, freier Zusammenschluss oder mit Autorität ausgestattete Kirche. Der entscheidende Punkt für Harnack sei folgender: innere Autorität der Gewissensentscheidung oder äußere Autorität der Kirche. Damit stellt er auch eine Nähe vom Protestantismus zur autoritätskritischen Aufklärung her. Die damit verbundene Unabgeschlossenheit könne aber auch als Anfechtung erlebt werden. Und damit bleibe, gerade in der Moderne, die katholische Option attraktiv.
Hier kommt Peterson ins Spiel: „Es gibt kein Wesen des Christentums. Es gibt eine Kirche, es gibt Dogmen, Sakramente. Nach dem Wesen des Christentum fragen heißt , das Christentum zu einer subjektiven Ansicht zu machen.“ Die Alternative dazu sei die katholische Kirche. Diese stelle am konsequentesten eine objektive Autorität vor.
Und diesen Gedanken Petersons habe auch der Papst übernommen.
Tja, simpel und in meinen Augen plausibel. Aber wie gesagt, ich bin da kein Experte. Falls ich etwas falsch verstanden habe, kann man mich gerne korrigieren.
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Samstag, 23. Februar 2013
Lebensgefühl
cut, 20:06h
„Was bist Du bloß für ein Affe geworden. Lesen, Schreiben, ein Bett, Bettwäsche, einen Spiegel und ein Teppich am Boden.“
(Bratseth, Party Programm, Blurr Records, Düsseldorf 1999)
(Bratseth, Party Programm, Blurr Records, Düsseldorf 1999)
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Mittwoch, 20. Februar 2013
ABrakadabra
cut, 20:28h
Momentan bin ja ich wieder recht regelmäßig vor Ort. Wenn auch immer nur sehr kurz. In der alten Heimat. Die auch mal eine neue Heimat war. In Aschaffenburg am Main. Habe dort, mit einer Unterbrechung, sechs Jahre gewohnt. Ungefähr sechs Jahre. Damals bin ich gerne umgezogen. Rückblickend kommt man da leicht durcheinander. Müsste aber stimmen. Hin irgendwann 1995. Pause. Wieder hin. Weg im Januar 2004.
Wie auch immer. Die Stadt hat einen Zauber. Auf mich zumindest. Ungeheuer. Und immer noch. Obwohl das damalige Umfeld (ich gestehe, es waren Frauen darunter) fast komplett nicht mehr dort ist. Trotzdem. Er ist noch da. Der Zauber. Muss daher wohl auch an der Stadt liegen.
Und die ist ja auch wirklich schön. Sehr schön sogar. Keine Frage. Fürchte aber, es liegt heute auch ein bisschen an mir. An den Sentimentalitäten alter Männer. Die sind ja bekannt. Man wird schließlich nicht jünger, die Zeiten nicht besser und im Rücken zieht es auch schon manchmal.
Aber egal. Laufe ich vom Bahnhof kommend die Frohsinnstraße runter, sehe rechts die Türme vom Schloss, ich könnte laut jubeln. Ein toller Moment. Wenn das jetzt nicht zu pathetisch klingt. Oder zu kitschig. Aber irgendwie in die Richtung geht es. Ich kanns nicht ändern. Sentimentale alte Männer neigen ja sehr oft auch noch zum Kitsch.
Wäre ich schön, reich und berühmt, ich würde mir in der alten schönen Stadt eine Sommerresidenz kaufen. Da unten, im bayerischen Nizza.
Wie auch immer. Die Stadt hat einen Zauber. Auf mich zumindest. Ungeheuer. Und immer noch. Obwohl das damalige Umfeld (ich gestehe, es waren Frauen darunter) fast komplett nicht mehr dort ist. Trotzdem. Er ist noch da. Der Zauber. Muss daher wohl auch an der Stadt liegen.
Und die ist ja auch wirklich schön. Sehr schön sogar. Keine Frage. Fürchte aber, es liegt heute auch ein bisschen an mir. An den Sentimentalitäten alter Männer. Die sind ja bekannt. Man wird schließlich nicht jünger, die Zeiten nicht besser und im Rücken zieht es auch schon manchmal.
Aber egal. Laufe ich vom Bahnhof kommend die Frohsinnstraße runter, sehe rechts die Türme vom Schloss, ich könnte laut jubeln. Ein toller Moment. Wenn das jetzt nicht zu pathetisch klingt. Oder zu kitschig. Aber irgendwie in die Richtung geht es. Ich kanns nicht ändern. Sentimentale alte Männer neigen ja sehr oft auch noch zum Kitsch.
Wäre ich schön, reich und berühmt, ich würde mir in der alten schönen Stadt eine Sommerresidenz kaufen. Da unten, im bayerischen Nizza.
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