Sonntag, 11. Januar 2009
Gute Gründe
cut, 19:14h
Gute Gründe sprechen gegen viele Dinge im Leben. Gegen das Rauchen beispielsweise. Aber auch gegen das Saufen:
A: Warum ich mit dem Saufen aufgehört habe?
B: Ja. Warum? Muss doch einen Grund gehabt haben. Damals. Als du trocken geworden bist.
A: Weil ich meine damalige Frau überleben wollte. Die hätte davon profitiert, wenn ich abgekratzt wäre. Das hab ich der nicht gegönnt. Da hatse sich zu früh gefreut. Die alte F****. Dachte wohl, sie hätte die Kohle schon im Sack.
*Derbes Schimpfwort zensiert.
A: Warum ich mit dem Saufen aufgehört habe?
B: Ja. Warum? Muss doch einen Grund gehabt haben. Damals. Als du trocken geworden bist.
A: Weil ich meine damalige Frau überleben wollte. Die hätte davon profitiert, wenn ich abgekratzt wäre. Das hab ich der nicht gegönnt. Da hatse sich zu früh gefreut. Die alte F****. Dachte wohl, sie hätte die Kohle schon im Sack.
*Derbes Schimpfwort zensiert.

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Donnerstag, 4. Dezember 2008
Drei Monate später
cut, 00:52h

Zahn der Zeit
Vermutlich doch kein Wunder am Nordfriedhof. Der Zahn der Zeit nagt. Aber immerhin. Hängt da ja schon seit Anfang September.

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Montag, 22. September 2008
Zum Tage
cut, 01:51h
Passt doch auch irgendwie zur Bankenkrise. Ohne jetzt Schadenfroh sein zu wollen:
Den Reichen in dieser Welt gebiete, dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott.
1.Timotheus 6,17.
Aus: Herrnhuter Losungen, Tageslosung des 22. September 2008.
Den Reichen in dieser Welt gebiete, dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott.
1.Timotheus 6,17.
Aus: Herrnhuter Losungen, Tageslosung des 22. September 2008.
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Sonntag, 7. September 2008
The Crucified
cut, 01:51h

An der Straßenbahnhaltestelle
Keine Ahnung, was uns der Zettelhinhänger damit sagen will. Zumindest keine genaue. Außer "the crucified" eben. Das ist schon klar. Der Ort ist allerdings irgendwie passend. Am Eingang des Nordfriedhofs hängt das Ding. Da am Einganz zur Ulmenstraße hin. Immerhin ist das ja der größte Friedhof der Stadt. Mehr als 220.000 Menschen sind da bestattet. Da kommt man auf solche Gedanken.
Möglicherweise handelt es sich aber auch um eine Stellungnahme zum Streit um das Turiner Grabtuch. Denn das kopierte Bild ist das Fotonegativ einer Aufnahme davon. Und über Herkunft und Datierung sind sich die Gelehrten ja nicht ganz einig.
Vermutlich wurde das Tuch allerdings erst im Mittelalter gemacht. Das ist wohl die herrschende Meinung.
Wie auch immer. Das Plakat hängt da mittlerweile nun schon länger als eine Woche. Und komischerweise scheint auch Regen dem Zettel nicht weiter zu schaden. Dabei ist es nur ein schlichtes Blatt Papier. Fast schon ein Wunder. Oder da wird immer mal wieder ein neues Blatt hingepappt. Das kann natürlich auch sein.

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Freitag, 8. August 2008
Jeden Tag eine gute Tat
cut, 01:51h
Jeden Tag eine gute Tat. Mein Motto. Mein zweites Motto. Neben ora et labora. Tja. So bin ich. Man kommt da halt nicht raus. Aus seiner Haut. Pfadfinder im Geiste. Sozusagen. Oder auch: Allzeit bereit. Noch so ein Pfadfinderspruch. Passt auch. Wer mich kennt, der wird das sicher gerne bestätigen. Ohne zu zaudern. Oder zu zögern.
Also. Jeden Tag eine gute Tat. Und da ich heute damit noch in Verzug bin. Hier ist sie. Für all die einsamen Seelen daheim. Verlassen und allein vor dem Bildschirm. Der ist für euch:
Love Songs for the Unloved.
Sheer Terror:
Here's another rhyme for you.
Love Song for the Unloved.
Also. Jeden Tag eine gute Tat. Und da ich heute damit noch in Verzug bin. Hier ist sie. Für all die einsamen Seelen daheim. Verlassen und allein vor dem Bildschirm. Der ist für euch:
Love Songs for the Unloved.
Sheer Terror:
Here's another rhyme for you.
Love Song for the Unloved.

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Freitag, 1. August 2008
Besuch im Dom
cut, 01:52h

Fest im Blick
Die katholische Kirche hat ja viel zu bieten. Zu den Gelegenheiten unterschiedlichster Art. Und der Ritus ist dabei fast immer sehr schön. Aus meinem Mund daher kein schlechtes Wort über sie. Insbesondere finden sich dort auch immer wieder Bildmotive in großer Zahl. Durchaus auch düsterer Art.
Meist verzichte ich aber auf ein Bild. Da ist es mir dann doch zu peinlich. Man kann ja nicht immer und überall einfach den Fotoapparat zücken. Bei touristisch überrannten Kirchen habe ich damit aber kein Problem. Also etwa im Dom in Köln. Selbst als Knipser scheint mir mein Benehmen dort überdurchschnittlich dezent. Gräber fotografiere ich allerdings nie. Auch dort nicht. Das ist mir dann doch zu pietätlos. Und wenn sie Jahrhunderte alt sind.
Irgendwann werde ich ein paar Motive mal wiederholen. Mit geeigneterem Equipment und mit mehr fotografischem Know-how. Bis dahin knipse ich aber erst einmal weiter.

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Montag, 28. Juli 2008
In der Straßenbahn: II
cut, 03:24h
In der Straßenbahn kann man was erleben. Man muss nur oft genug damit fahren. Bevorzugt zu späterer Stunde. Selbst Ehe- und Beziehungsdramen nehmen dort dann in aller Öffentlichkeit ihren Lauf. Ich weiß, was ich sage. Selber erlebt. Zweimal in den letzten drei Tagen. Von zwei sehr unterschiedlichen Pärchen. Im Ablauf der Dramaturgie aber verblüffend simultan. Und in beiden Fällen lag der aktivere Teil der Aufführung ganz eindeutig bei der Frau. Gar keine Frage. Die Männer waren eher schweigsam. Sie schienen eine Schurkenrolle zu geben.
Paar 1: Beide ziemlich alt. Schätzungsweise ein ganzes Stück über 70.
Paar 2: Beide ziemlich jung. Schätzungsweise noch nicht einmal 30.
Details erspare ich mir hier. Die angesprochenen Dinge waren zum Teil doch ziemlich intim. Mehr Schwung hatten übrigens die Alten. Da flogen verbal richtig die Fetzen. Die Geschichte von den beiden ist definitiv aus. Nix mehr zu machen. Da kamen zu viele Wahrheiten auf den Tisch.
Zusammenfassung in Stichworten - Paar 1
Sie: „Geld. Puff. Nutten. Geiler Bock. Erste Frau auch immer beschissen. Erzähl ich deinem Sohn. Gut, dass ich meine Wohnung noch hab. Ich geh jetzt."
Er: „Aber."
Sie steigt aus und haut ihm dabei noch eine letzte unschöne Sache vor den Kopf. Er bleibt in der Bahn sitzen und fährt noch ein ganzes Stück weiter.
Zusammenfassung in Stichworten - Paar 2
Sie: „Wie konntest du. Doch wieder getroffen. Lieber als mich. Lügner. Wir sollten. Trennen."
Er: „Hör mir doch bitte einmal zu."
Sie steigt aus. Schaut sich nicht einmal mehr nach ihm um. Er bleibt in der Bahn sitzen. Steigt an der nächsten Haltestelle aber ebenfalls aus.
Sehr unterhaltsam. Aber auch ein bisschen unangenehm. Hab daher jeweils sehr aufmerksam aus dem Fenster gekuckt.
Dies ist eine Fortsetzung von „In der Straßenbahn".

Paar 1: Beide ziemlich alt. Schätzungsweise ein ganzes Stück über 70.
Paar 2: Beide ziemlich jung. Schätzungsweise noch nicht einmal 30.
Details erspare ich mir hier. Die angesprochenen Dinge waren zum Teil doch ziemlich intim. Mehr Schwung hatten übrigens die Alten. Da flogen verbal richtig die Fetzen. Die Geschichte von den beiden ist definitiv aus. Nix mehr zu machen. Da kamen zu viele Wahrheiten auf den Tisch.
Zusammenfassung in Stichworten - Paar 1
Sie: „Geld. Puff. Nutten. Geiler Bock. Erste Frau auch immer beschissen. Erzähl ich deinem Sohn. Gut, dass ich meine Wohnung noch hab. Ich geh jetzt."
Er: „Aber."
Sie steigt aus und haut ihm dabei noch eine letzte unschöne Sache vor den Kopf. Er bleibt in der Bahn sitzen und fährt noch ein ganzes Stück weiter.
Zusammenfassung in Stichworten - Paar 2
Sie: „Wie konntest du. Doch wieder getroffen. Lieber als mich. Lügner. Wir sollten. Trennen."
Er: „Hör mir doch bitte einmal zu."
Sie steigt aus. Schaut sich nicht einmal mehr nach ihm um. Er bleibt in der Bahn sitzen. Steigt an der nächsten Haltestelle aber ebenfalls aus.
Sehr unterhaltsam. Aber auch ein bisschen unangenehm. Hab daher jeweils sehr aufmerksam aus dem Fenster gekuckt.
Dies ist eine Fortsetzung von „In der Straßenbahn".


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Montag, 21. Juli 2008
Doris ist in der Gang
cut, 01:51h

Kreidler Flory
... und du wirst Doris niemals wiedersehen. Es muss nicht Doris sein. Und die Flory kann auch eine Vespa sein. Ich hatte leider nie eine. Eine Flory jetzt. Nur mein Fahrrad.

Kreidler Emblem
Nach dem Klapprad ist es fahrradtechnisch bei mir dann aber stetig bergauf gegangen. Immerhin. Trotzdem konnte ich nie so ganz mithalten. Ein Mofa war doch schon cooler.

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Samstag, 12. Juli 2008
Dom
cut, 01:43h


Zum Licht
So ein Dombesuch sorgt nicht unbedingt für ein heiter gestimmtes Gemüt. Im Gegenteil. Manchmal gruselt es einen da eher. Ruhe, Stille, Andacht? Fehlanzeige. Dergleichen sucht man im Dom genauso vergebens. Zumindest in Köln. Ist jedenfalls so mein Eindruck. Der kann natürlich falsch sein. Das ist durchaus drin. Viel zu kucken gibt es dagegen schon. Da kann man nicht meckern.
Wenn ich mal da bin, dann gehe ich daher auch meistens kurz rein. Beeindruckend ist das schon. Keine Frage. Auch für den Laien, also für Menschen wie mich, der vieles wohl nicht richtig zuordnen kann. Laie jetzt natürlich in seiner allgemeinen Bedeutung. Nicht im kirchlichen Sinn. Ist halt nicht jeder ein Kunsthistoriker oder so.
Und dann diese Männer in den roten Talaren. Mit der Spendenbüchse direkt vor dem Bauch. "Für den Dom". Das sind wohl die Aufpasser. Vielleicht finanzieren die ihren Job auf diese Art ja sogar gleich selbst. Ein sehr innovativer Ansatz. Könnte doch durchaus sein.
Noch kurz an den Massen von brennenden Kerzen vorbei. Schnell mal 'ne Kerze anzünden, wird schon nicht schaden. So scheinen viele zu denken. Und dann wieder raus. So auch ich.
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Mittwoch, 25. Juni 2008
Fürs Herz
cut, 19:13h
Ehe es hier zu düster wird, mal ein Foto fürs Herz. Aus CI-/CD- und Image-Gründen, ist ja schon wichtig, präsentiert in Kommentar Nummer 1.
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