Paranoia means to know all the facts

Cut-Up

Wegweiser

Startseite
Themen


Blogger.de Startseite

Suchen

 

Die Tour

Düsseldorf-Vaalserberg

Melden

Im Blog

-37-
-Annemarie-
-Che 2001-
-Dunkle Seite-
-Eins noch-
-Grün-
-Guter Bubi-
-Kleinigkeiten-
-Metalust Reloaded-
-Pappnase-
-Rainersche-
-Rebellmarkt-
-Shifting-

Im Web

-AB-
-Hau den Lukács-
-Marxists-
-The place to be-

Kram

-Twitter-Cut-Up-
-Facebook-Cut-Up-

Schön

-Apfelbilder-
-K20 & K21-

Wichtig

-Leo Kofler-
-RUB-
-WSWS-

Fahrrad

-Fahrrad-
-Klassikerausfahrt-

Die Zeitansage

Beim nächsten Ton ist es

Unconditional Surrender

Unconditional Surrender

Opus Dei

We shall fight on the beaches

Impressum

Impressum
... newer stories
Freitag, 5. September 2008
Heute
cut, 01:52h
Nur für heute. Ist ja ein beliebtes Konzept. Und durchaus hilfreich. Morgen dann mehr.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 3. September 2008
Luftig
cut, 15:13h
Über den neuen luftigen Rahmen hier wundere ich mich auch. Eingebaut hab ich den nicht. Hat wohl mit dem gestrigen technischen Umzug von blogger.de zu tun. Mal sehen, wie ich den als technischer Laie wieder los werde.

... link (3 Kommentare)   ... comment


Presseinformation der Leo Kofler-Gesellschaft e.V.
cut, 02:18h
2. September 2008

Der Streit um Leo Kofler geht weiter. Wie ein reaktionäres Duo versucht, die Kofler-Gesellschaft mit juristischen Mitteln zu zerstören

Vor einem halben Jahr, Ende Februar 2008, haben wir die Öffentlichkeit von dem Versuch ultrarechter Kreise informiert, Leo Kofler (1907-1995), einen der herausragenden marxistischen Gesellschaftstheoretiker und Sozialphilosophen des 20.Jahrhunderts, für den politisch rechten Rand zu vereinnahmen. Leider hat unsere publizistische Aufklärung eine Reihe von juristischen Verfahren nach sich gezogen, die nun drohen, unsere kleine, dem Erbe Koflers verpflichtete Kofler-Gesellschaft finanziell zu zerstören. Wir, die Leo Kofler-Gesellschaft e.V., rufen deswegen dazu auf, uns in dieser anhaltenden Auseinandersetzung sowohl publizistisch wie auch finanziell zu unterstützen.

Zur Erinnerung: Ende Februar veröffentlichten wir auf der homepage der Gesellschaft (www.leo-kofler.de) einen ausführlichen Beitrag unseres Vorsitzenden Dr. Christoph Jünke („Hände weg von Leo Kofler! Wie ein reaktionäres Häuflein versucht, den linken Sozialisten Leo Kofler auf rechtsaußen zu drehen“), der am 25.Februar in einer gekürzten Fassung auch in der Tageszeitung „junge Welt“ erschien und ebenso von einigen politisch alternativen Webseiten veröffentlicht wurde.

Jünke informierte mit seinem Beitrag die Öffentlichkeit darüber, dass ein nicht näher gekennzeichneter Arbeitskreis unter der Leitung des Wiener Publizisten Reinhard Pitsch Ende 2007 einen Band mit Kofler-Texten im ultrarechten Wiener Karolinger-Verlag veröffentlicht hat („Leo Kofler: Nation – Klasse – Kultur. Aufsätze aus vier Jahrzehnten“), ohne über die dazu nötigen Urheberrechte zu verfügen. Nachdem Ursula Kofler, die Witwe Koflers und Inhaberin der Rechte an dessen Werk, den Verlag daraufhin juristisch gezwungen hatte, den unautorisierten Band wieder vom Markt zu nehmen (wo er – unter dem Ladentisch – leider auch weiterhin seine Kreise zieht), beschrieb Jünke diese Auseinandersetzungen und wehrte sich im Namen der Kofler-Gesellschaft vehement und detailliert gegen die in den Begleittexten dieses Buches vorgenommene Uminterpretation Koflers zu einem antilinken ‚nationalen Sozialisten’. Er wies die dabei von Pitsch und anderen benutzten Mittel der Manipulation und Verfälschung des Koflerschen Werkes und Geistes nach und verwahrte sich gegen die verleumderischen Ausfälle gegen die Witwe Koflers und dessen Schülerschaft. „Hier soll“, schrieb er damals, „ein marxistischer Gesellschaftstheoretiker und revolutionär-sozialistischer Humanist zum konservativen Kulturkritiker und zynisch-elitären Anti-Linken umstilisiert und für die zeitgenössische ultrarechte Ideologieproduktion aufbereitet werden.“ Ausführlich ging er deswegen auf das um den Karolinger-Verlag herum sich gruppierende Netzwerk von Ultrarechten und Ex-Linken ein und verdeutlichte die Arbeitsweise des mit dem National-Bolschewismus kokettierenden Wiener „Philosophen“ Pitsch, der offensichtlich versuche, so Jünke, sich „mit den Federn eines großen Mannes zu schmücken, um in einem Milieu zu landen, das bekannt dafür ist, ex-linken Renegaten egal welchen Niveaus mit wohlwollender Nachsicht zu begegnen, weil man sie zur geistigen Wehrertüchtigung der eigenen, hohlköpfigen Reihen gut gebrauchen kann“.

Der solcherart angegriffene Pitsch sah sich zu einer angemessenen publizistischen Entgegnung leider nicht in der Lage. Zusammen mit seinem Freund und Mitherausgeber Stefan Dornuf verwickelte er stattdessen die Kofler-Gesellschaft und Jünke in bisher insgesamt vier juristische Verfahren. Die langjährigen Kameraden Dornuf und Pitsch, die bereits in den 90er Jahren die Witwe des ostdeutschen linken Philosophen Wolfgang Harich in eine vergleichbare juristische Auseinandersetzung verwickelt hatten, sahen sich in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt und nahmen sich, wie zur Bestätigung der Jünkeschen Thesen, als gemeinsamen Anwalt den einschlägig bekannten Düsseldorfer Rechtsanwalt Björn Clemens, lange Jahre führender Funktionär der ultrarechten Republikaner und heute ein in der gesamten extremen Rechten viel gefragter Redner, Autor und Referent.

Offensichtlich geworden ist so nicht nur der rechte Geist, aus dem heraus die selbsternannten Ankläger agieren. Deutlich geworden ist auch, dass es ihnen dabei weder um Wahrheitsfindung, wissenschaftspolitischen Streit oder gar um ihre Persönlichkeitsrechte ging und geht, sondern vor allem darum, jenen einen juristischen und finanziellen Maulkorb anzulegen, die ihrem Treiben aufklärend entgegentreten. Juristische Auseinandersetzungen sind nämlich, selbst wenn man „Recht bekommt“, nicht nur unerfreulich und langwierig, sondern auch kostenintensiv – darauf scheinen es die Kläger in diesem Falle wohl auch angelegt zu haben.

Die Zwischenbilanz dieser juristischen Auseinandersetzungen ist deswegen nur verhalten positiv: Drei der vier Verfahren sind zwar eindeutig zugunsten der Kofler-Gesellschaft und Jünkes ausgegangen, da Pitsch seine beiden betriebenen Verfahren bisher nicht weiterverfolgt und Dornuf eines von zwei Verfahren voll und ganz verloren hat. Das vierte Verfahren jedoch ging, wenn auch überwiegend, so doch nur unvollständig zugunsten des beklagten Jünke aus (da das Gericht eine für die eigentliche Sache an sich nebensächliche Aussage monierte). Auch wenn sich dieses vierte Verfahren noch in der beiderseitigen Berufung befindet, sind bereits jetzt sowohl der Leo Kofler-Gesellschaft e.V. wie ihrem Vorsitzenden Christoph Jünke massive Anwalts- und Gerichtskosten entstanden, die auch bei einem erfolgreichen Berufungsverfahren nur teilweise geltend gemacht werden können. Hinzu kommt, dass Pitsch weitere Veröffentlichungen und Klagen gegen uns angekündigt hat und dass Jünke ein in diesem Zusammenhang gegen Pitsch angestrengtes einstweiliges Verfügungsverfahren in der ersten Instanz teilweise verloren hat.

Bitte um Berichterstattung

Der Streit wird also leider weiter gehen. Wir betonen deswegen, dass wir gegen unseren Willen und unsere Neigung von diesem reaktionären Duo in eine langwierige und kostspielige juristische Auseinandersetzung gezwungen wurden, die unsere Existenz massiv bedroht. Auch wenn wir zuversichtlich sind, dass wir diese Auseinandersetzung schlussendlich gewinnen werden, brauchen wir dazu die Solidarität und Unterstützung der kritischen Öffentlichkeit.

Gerade weil Dornuf und Pitsch offensichtlich nichts so sehr scheuen wie die Öffentlichkeit, ersuchen wir gerade diese Öffentlichkeit darum, möglichst ausführlich und sachlich über diese Auseinandersetzung zu berichten. Der hierfür nötigen umfassenden Aufklärung und Information über den „Fall Dornuf/Pitsch“ dient deswegen ein soeben von uns herausgegebenes Mitteilungsheft unserer Gesellschaft, das über uns bezogen werden kann. Unter dem Titel „Leo Kofler und die neue Rechte“ dokumentieren wir den ursprünglichen Text Jünkes sowie einen zweiten, der die juristischen Auseinandersetzungen umfassend darstellt und einordnet. Beide Texte sind zur schnelleren Berichterstattung parallel auch auf www.leo-kofler.de abrufbar! Außerdem finden sich in dem Heft zwei weitere, thematisch angrenzende Texte zu Koflers Leben und Werk. Der eine dokumentiert eine ebenso gehaltvolle wie interessante Geburtstagsrede des 1991 verstorbenen, einstmals der Neuen Rechten zugezählten Bochumer Politikwissenschaftlers Bernard Willms zu Ehren Koflers. Der andere Text nähert sich dem schwierigen Verhältnis zwischen den beiden Einzelgängern und der Diskussion der Wahlverwandtschaften zwischen Linksaußen und Rechtsaußen. Das Heft kann für 5 Euro (inklusive Porto- und Versandkosten) bei der Leo Kofler-Gesellschaft e.V. (c/o Uwe Jakomeit, Ruhrstr.29, 58452 Witten; oder per Mail: „zentrale@leo-kofler.de“) bestellt werden.

Spendenaufruf

Und da wir diese Zeit, Nerven und Arbeitskraft kostende Auseinandersetzung nur durchstehen können, wenn wir nicht weiter finanziell geschädigt werden, rufen wir alle, die uns in dieser Auseinandersetzung finanziell beistehen können und wollen, zu Spenden auf das folgende Solidaritätskonto auf, um die anfallenden Gerichts- und Anwaltskosten zu decken:

Uwe Jakomeit, Stichwort „Prozesskosten Dornuf/Pitsch“
Kontonummer: 300679537; bei der Sparkasse Witten; BLZ: 45250035

Auf unserer homepage http://www.leo-kofler.de werden wir auch weiterhin Informationen zum Fortgang der Auseinandersetzung veröffentlichen.

Nachfragen und Kontakt:

Leo Kofler-Gesellschaft e.V., c/o Uwe Jakomeit, Ruhrstr.29, 58452 Witten; zentrale@leo-kofler.de

Oder:

Christoph Jünke (Vorsitzender der Leo Kofler-Gesellschaft e.V.), christoph.juenke@ruhr-uni-bochum.de

... link (1 Kommentar)   ... comment


Dienstag, 2. September 2008
Aufs falsche Pferd gesetzt
cut, 01:28h

Geschenkt

Am Carlsplatz, Düsseldorf. Auf einen der Marktstände gesprüht. Keine Ahnung, ob der Platz via Videokamera überwacht wird. Habe ich gestern komischerweise nicht drauf geachtet. Und im Web finde ich keinen Hinweis darauf.

Eine Webcam habe ich im Netz leider auch nicht gefunden. Ich dachte, da sei eine. War wohl ein Irrtum. Videokameras müssten da aber sein. Wenn ich mich jetzt nicht schon wieder täusche.

(Die Überschrift ist keine Anspielung auf die gestrige Oberbürgermeisterwahl. Das ist nur ein Zufall. Der spielt manchmal so.)

... link (2 Kommentare)   ... comment


Montag, 1. September 2008
Oberbürgermeisterwahl in Düsseldorf
cut, 01:30h
Vorläufiges amtliches Endergebnis

Wahlbeteiligung : 38,5 Prozent.
Dirk Elbers (CDU): 59,7 Prozent.
Karin Kortmann (SPD Grüne): 35,3 Prozent.
Helmut Born (Die Linke): 2,9 Prozent.

Die restlichen Kandidaten kamen auf maximal 1,1 Prozent (Freie Wähler) der wenigen abgegebenen Stimmen. Damit ist Elbers der neue OB. Und alles bleibt so wie gehabt. Bei wahrscheinlich moderateren Tönen.

Eine Aussage fand ich jetzt gerade allerdings besonders schön:

"Kortmann räumte ein, nicht mit einem Sieg gerechnet zu haben."

So kann man es lesen. Etwa hier. Entsprechend überzeugend war auch ihr Wahlkampf.

... link (6 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 31. August 2008
Wie es anzugehen ist - Die Wallfahrt Fahrt mit dem Rad
cut, 01:51h
Jetzt: Der unglaubliche Erzähler!

... Altenberg ...

... Die Fahrt zum Altenberger-Dom ist nicht nah ... Zu planen mit ungefähr fünf Stunden für hin und zurück ... ich rate, nicht den Weg über Leichlingen zu benutzen ... ich bin da mal gefahren und hinter Leichlingen kommt eine Steigung ... diese ist nicht so leicht zu fahren ... in untrainiertem Zustand nicht zu empfehlen ... Es geht da hoch nach Burscheid ... von da gibt es nur eine Abfahrt bis zum Dom ...


Sauber

... Als längerer Weg, dafür ohne (größere) Steigung, kann man von Süden heranfahren ... man fährt dort am Rhein bis zur Worringer-Brücke ... von dort dann nach Osten in Richtung Leverkusen-Schlebusch ... dann nach Odenthal - über Rothbroich sagt die Karte - und nach Norden auf flachem Terrain bis zum Altenberger Dom rollen ...

... Dort kann man sich im Dom die Gräber der Grafen von Berg anschauen ... war noch nicht im Dom ... draußen ist auch ein Park ... danach kann man den Nachhause-Weg anstrampeln ... wenn man sich gut fühlt, hinauf nach Burscheid ... man denke daran - nicht übernehmen - danach warten noch zweieinhalb Stunden Fahrt ...

... Die Zeitangabe gilt für den Weg am Rhein in Klein-Paris ... abzukürzen geht es durch die Innenstadt ... der schnellste Weg ist über die Kölner Straße ... auch Corneliusstraße kürzt ab - vorbei an der Universitäts-Klinik ... wenn man es schneller haben will - und viel Autoverkehr - so wähle man solch einen Weg ...

... Wenn es fast gar nicht mehr geht auf dem Rückweg ... weiche Beine - nicht genug Kraft kommt noch auf die Pedale - so fahre man einen S-Bahnhof an ... wenn es bis Langenfeld reicht, ist man im VRR-Gebiet ... in Leverkusen ist es umständlich, einen Zusatzfahrschein zu besorgen ...

... Wenn man im anderen Fall den Kanal noch nicht voll hat, wenn man in Altenberg angekommen bist, so fahre man vom Altenberger Dom östlich herauf Richtung Bechen ... bei dieser Steigung ist der Weg hinauf nach Burscheid leichter ...

Wie es anzugehen ist

... Bei der langen Strecke schaue man auch lieber vorher im Internet (www.wdr.de/themen/wetter/nrw/heute) nach dem Wind ... spielt eine Rolle bei solch einer Strecke ... auch Regenanfälligkeit ist zu beachten ...

... Die Fahrt im Regen - wie ist das bei Regen? Das fragte doch wer ... beim Beitrag zur 'Rheinschiene' ... wasserabweisende Kleidung bei leichtem Regen reicht ... bei kurzen Schauern Glück haben und sich schnell unterstellen können ... auch wenn es dann den ungeliebten Gedanken gibt, dass zu Hause wieder (zumindest) Kette und Ritzel sowie Kettenblätter reinigen angesagt ist ... von unten geht es auf die Verschleißteile und mit dem Regen kommt leider feiner Staub in die Kette ... und nichts tun schleift langsam die Ritzelblätter und Kettenblätter aus ... und längt die Kette schneller ... die Haltbarkeit der Kette verringert sich so ... und weiteres nichts tun spitzt die Kettenzähne - und dann springt irgendwann die Kette ... dann ist auch das Ritzelpaket und/oder die Blätter zu wechseln ...

... Wegen der Säuberung ist Regenfahren grundsätzlich problematisch - auch wenn man trocken bleibt ... die Kleidung beim Fahren sollte keine Hitzestauung verursachen ... spätestens beim Fahren gegen den Wind weiß man warum ... leider ist 'atmungsaktive' Kleidung teuer ... die billigeren Varianten gehen auch einigermaßen ... normale Kurzhemden sind nicht zu empfehlen ... sie sehen luftig aus ... stauen aber trotzdem ...

... Hosen, tja - da kommt es auf den Sattel an ... und den dazu passenden Hintern ... bei solch einer langen Fahrt kann das zu Problemen führen ... es kann sein, dass fahren mit einfachem Zeux reicht ... Andere brauchen besondere Sättel mit besonderen Radhosen ... härtere Sättel mit wenig Gummifederung (Überzug) sind normalerweise gefragt ...

... Trikots - wer viel schwitzen will - hat es am einfachsten, wenn es ein Trikot ist, welches ganz aufzuziehen ist ... vorne mit Reißverschluss ... so was in billigen Varianten gibt es leider nicht ... enge (Renn-)Trikots sind nicht nötig ... die etwas weiteren Trikots tun es auch - und sind am Anfang auch bequemer zu tragen ...

... Für Picknick gibt es auch kleine Rucksäcke ...

... Wer Schiss hat, setzt einen Helm auf ...

... Und wer weiße Hände haben will und braune Arme, der zieht Fingerlinge an ... weiße Hände dämpfen die Unebenheiten der Straße ...

... Als Rettung, wenn die Ausgelaugtheit kommt, gibt es Traubenzucker und Elektrolytgetränke ... dies geht schnell ins Blut und danach geht es zumindest ein bisschen besser ... auch zu empfehlen, um dem trägen reagieren bei Ausgelaugtheit entgegen zu wirken ... zur Vorsicht ist auch Nudeln zu essen, weil sie Kohlenhydrate enthalten ... diese kann man dann beim Fahren gut gebrauchen, beim kontinuierlichen gleichmäßigen Kalorienverbrauch ... unterwegs zwei bis drei Riegel mitnehmen ... es brauchen nicht irgendwelche Spezialriegel sein ... irgendwas aus einem Büdchen oder einem Discounter ...


Zu viel Federung

... Wichtig ist regelmäßiges trinken ... es ist meist schwierig es nicht zu vergessen - beziehungsweise sich daran gewöhnen - es regelmäßig zu machen ... vor dem fahren viel trinken bringt nichts ... das heißt öfter an Büsche heranfahren ... vorher so zwei Schluck nehmen ... und dann alle Viertelstunde ... es gibt da auch andere Tipps ... nach einer Dreiviertelstunde anfangen ... das ist schwer zu sagen, wie man es anfangen soll ... hängt von der allgemeinen Verfassung ab ... Aufnahmefähigkeit von Wasser erhöht sich bei längerem Ausdauertraining ... Tempo - Gang - Luft - Krafteinsatz ... ist dies in günstigem Verhältnis, bedeutet dies auch weniger Anstrengung beim Fahren ...

... Eigentlich sind kleine(re) Gänge zu empfehlen ... bei so einer langen Strecke ist ein nicht zu kleiner Gang wahrscheinlich besser ... weil die Trittfrequenz eines kleinen Ganges wahrscheinlich zu hoch ist ... das ist bald zu merken an den Oberschenkeln ... zwar bringt es mit höherem Gang weniger für die Ausdauer - bei hoher Trittfrequenz werden die Muskelfasern länger und die bewirken eine höhere Ausdauerfähigkeit - aber einmal so zu fahren ist durchaus günstig ... kleine Wellen - meist Brückenauffahrten - besser nicht 'drücken' ... lieber runterschalten und vorsichtig hochfahren ... solche Intervalle machen sich später bemerkbar ...

... Ich wünsche damit nun eine ausdauernde Fahrt an die Wiege von Klein-Paris ...

... Der Erzähler ...

... Mit Dank an den Erzähler ...
... cut ...

... link (3 Kommentare)   ... comment


Samstag, 30. August 2008
Soeben erschienen
cut, 01:51h
Soeben erschienen: Mitteilungen der Leo Kofler-Gesellschaft e.V., Heft 8, August 2008.

Das Heft (48 Seiten) kann direkt bei der Leo Kofler-Gesellschaft erworben werden.

Thema: Leo Kofler und die Neue Rechte.

Zitat: "... Auch wenn sich in unseren Zeiten einer Umwertung aller Werte die herrschende Ideologie seit vielen Jahren bemüht, die Begriffe Links und Rechts so aufzuweichen, auszuhöhlen und durcheinander zu werfen, dass man zum Schluss kommen kann und soll, es handele sich dabei um Synonyme, so will dies, trotz aller Fortschritte hier und da, nicht so wirklich gelingen. Entsprechend sperrig ist die Reaktion, wenn plötzlich ein namhafter marxistischer Gesellschaftstheoretiker und Linkssozialist wie Leo Kofler als Autor im Verlagsprogramm der intellektuellen Ultra-Rechten erscheint ..."

Der Beitrag (aus dem das Zitat stammt) findet sich auch im Heft und auf der Hompeage der Leo Kofler-Gesellschaft. Wegen der besseren Verlinkbarkeit zitiere ich hier aus einer anderen Quelle.

... link (12 Kommentare)   ... comment


Freitag, 29. August 2008
In der Straßenbahn: III
cut, 01:51h

Straßenbahngleis

In der Straßenbahn kann man was erleben. Man muss nur oft genug damit fahren. So auch heute. Genau genommen war es diesmal allerdings die U-Bahn. Aber egal. Das spielt jetzt keine Rolle. ÖPNV ist ÖPNV.

Also.

Vier Jugendliche unterhalten sich über die anstehende Wahl zum Oberbürgermeister:

" ... Du darfst jetzt ja auch wählen ... Na du doch auch ... Wen wählst du denn? ... Ist doch egal ... Der hat doch eh nichts zu sagen ... Dann wähl doch Zentrum ... Die Werbung von der Kortmann ist ja wirklich bescheuert ... Die vom Elbers ist aber auch nicht besser ... Ich wähl nicht ..."

So geht es eine Weile hin und her. Ganz unspektakulär.

Aber dann wird es interessant. Ein alter Mann mischt sich ein. Sehr alt ist der sogar. Ganz sicher weit jenseits der 80. Mit einem ziemlich ausgeprägten Dialekt. Ostpreußen würde ich sagen. Was auch ganz falsch sein kann. Aber so stell ich mir die von da halt vor. Dieser alte Mann ergreift jetzt also das Wort:

"Junger Mann, entschuldigen sie bitte, dass ich mich einmische."

So beginnt er. Die vier jungen Männer schauen ihn an. Sie befürchten wohl dasselbe wie ich. Dass bei Adolf doch nicht alles schlecht war und so. Aber Irrtum:

"Gegen Demokraten helfen nur Soldaten! Wer hat das gesagt? Wissen sie das?"

Schulterzucken bei dem angesprochenen jungen Mann.

"Friedrich Wilhelm IV. von Preußen", fährt er fort.

Oha, jetzt folgt sicher eine pädagogische Lehrstunde über die Vorzüge der Demokratie und die Segnungen des allgemeinen Wahlrechts. Dachte ich mir da. Aber wieder daneben. Es folgte ein Plädoyer. Ein Plädoyer für die beste Staatsform von allen. Für die Monarchie.

Erst dachte ich an einen Scherz. Dem war aber nicht so. Die Sache war ihm ganz ernst:

"Glücklich, wer noch seinen König hat!"

Die weitere Argumentationslinie verlief dann ungefähr so: Bei der Aristokratie, dem König oder dem Kaiser, handele es sich um eine Elite. Von Gott zur Herrschaft bestimmt. Und ihrerseits auch nur diesem zur Rechenschaft verpflichtet. Das hätte schon Platon gewusst. Nichts ginge bei dem ja über die Herrschaft der Besten. Ein Drittel der Länder dieser Welt seien auch heute noch Monarchien. Das hätten sie wohl nicht gewusst. Und da lief es schon besser als hier. Obwohl so eine konstitutionelle Monarchie ja leider auch sehr viele Nachteile hätte. Überhaupt. Die Demokratie. Was sei das denn schon. Ein einziger ungewaschener Haufen. Wer hätte von denen da draußen denn schon Abitur. Dummheit, wohin man auch blicke. Und das ungebildete Gesocks dürfe dann auch noch zur Wahl. So könne die Sache ja nicht funktionieren. Und sozial sei die Monarchie auch. Er sage nur Bismarck ...

"Mit Gott für König und Vaterland!"

Irgendwie so beendete er seinen Vortrag. Und dann musste ich leider raus. Die vier jungen Männer auch. Der alte Mann fuhr noch weiter.

Dies ist eine Fortsetzung von „In der Straßenbahn: II".

... link (4 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 28. August 2008
Einer noch
cut, 00:28h
"Du solltest Dich also nicht darüber ärgern, dass alle Welt versucht, Dich vergessen zu machen, sondern eher amüsieren, wie schön an Deinem Beispiel zu sehen ist, dass die Bürokraten der SPD und der Gewerkschaftsbewegung, der SED und der DDR und die Herren ordinierten Professoren so schön parallel reagieren."

Wolfgang Abendroth zu Leo Kofler.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Pause
cut, 23:47h

Pause

... link (2 Kommentare)   ... comment


... older stories

Cut-Up

Fakten

Online seit 7156 Tagen
Letzte Änderung: 2023.12.21, 01:02
Hier bitte anmelden: anmelden

Archiv

Januar 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
August
 
 

Neu

Oh, der Herr vert ist...
Oh, der Herr vert ist auch noch da - wie schön...
by sid (2023.12.21, 01:02)
Spektakulär. Viel...
Spektakulär. Viel Spaß damit (also im nächsten...
by vert (2023.12.20, 01:04)
Gibt es Sie noch - wie...
Gibt es Sie noch - wie schön : )))
by sid (2023.08.22, 01:21)
Bike
by cut (2023.08.04, 09:27)
Zeitansage am 9.9.22...
Zeitansage am 9.9.22 um 22:22.
by sid (2022.09.10, 00:22)
Erste Zeitansage für...
Erste Zeitansage für dieses Jahr. Hinterlassen...
by sid (2022.02.02, 23:22)
14:55 Nachbarn lärmen...
14:55 Nachbarn lärmen mit ihrem Besuch um die...
by sid (2020.03.15, 15:55)
allerbeste grüße...
allerbeste grüße aus berlin ssw; auch wenn...
by fantasta (2020.03.15, 11:30)
Gebe ich uneingeschränkt...
Gebe ich uneingeschränkt zurück! Immer eine...
by sid (2020.03.11, 00:39)
Es ist nicht zu glauben....
Es ist nicht zu glauben. Langsam fühle ich mich...
by cut (2020.03.10, 16:17)
xml version of this page

Zum Beispiel

Übrigens

?Im übrigen bin ich der Meinung, daß dieser Staat zerstört werden muß.?

Rosa Luxemburg

Hosted by Blogger.de - made with antville - Powered by helma object publisher